Archiv der Kategorie: sardisch

Isola Tavolara

Isola Tavolara
Isola Tavolara frühmorgens bei unser Ankunft in Olbia.

Tavolara ist eine der Nordost-Küste Sardiniens vorgelagerte Insel mit steil abfallenden Klippen. Sie ist etwa sechs Kilometer lang und nur einen Kilometer breit.
Die Insel besteht aus weißem Dolomit-Kalkgestein aus dem Mesozoikum auf einem Granitsockel und die höchste Erhebung der Insel ist der Punta Cannone mit 564 m.

Isola Tavolara
Die Sicht auf den Bergstock vom Strand bei San Teodoro aus.
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Sardenstein

Wir fahren Steine aufsammeln und auf Steinen rumgammeln endlichurlaub
freuwiedoof

Danke für Eure Besuche und Kommentare – es macht Spass, mit Euch rumzusteinen und nach Pfingsten, da rollen sie wieder!

Sardinien 2008

Damit Euch nicht langweilig wird, hier die sardischen Steine vom letzten Jahr 😀
Capo d’Orso
Steinblumen
Necropoli di Li Muri
Strand
San Pietro di Simbranos
Capo Ferrato
Gigantengrab
Tharros
Sardegna Marmi
Spanischer Turm
Versteinerter Wald
Roccia dell’Elefante
Arbatax
Nuraghe
Sarazenenturm
Su Marmuri
Tafoni

Spanischer Turm

Spanischer Turm

Torre Spagnola – La Turri – Torre Longosardo
Nur noch der mächtige Turm steht, das Castell Longone aus dem 16. Jahrhundert ist verfallen.
Teppiche von Mittagsblumen säumen die Küste bei Santa Teresa di Gallura ganz im Norden Sardiniens.
Man kann die weissen Klippen von Bonifacio auf Korsika sehen und der Wind pfeift ordentlich.

Ich kenne mindestens eine Bloggerin, die da auch mal hinmöchte und winke wie wild übern Daniel 8)

Tafoni

Tafoni-Verwitterung

Als Tafoni (Einzahl: Tafone) bezeichnet man eine Verwitterungsform, die besonders in Trockengebieten auftritt. Dabei bilden sich durch chemische Verwitterung von innen nach außen, durch die sogenannte Kernverwitterung, kugel- bis nierenförmige Hohlräume mit einem Durchmesser von wenigen Zentimetern bis zu einem halben Meter und mehr im Gestein. Manchmal bleiben die so genannten Verwitterungsrinden erhalten und bilden Überhänge.

Tafoni-Verwitterung
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Steinblumen

Die Sage hat Engelbert ausgegraben – sagenhaften Dank 8)

Steinblume
Winzige Blümchen an den Felsküsten Sardiniens

Die steinernen Blumen
Im vorigen Jahrhundert soll es am Hattertbach zwischen Rothbach und Nußbach mehrere merkwürdige Steine gegeben haben; man nannte sie — ihrer Form wegen — steinerne Blumen („Stienblomen“).
Einmal im Jahr, im Juni, an einem bestimmten Tag — an den sich jedoch heute niemand mehr genau erinnern kann — „blühten“ die steinernen Blumen. Sie wurden — innerhalb einer Stunde — langsam rot, während aus einer Erdspalte weißer Rauch aufstieg. Manch ein Bauer sah aus weiter Ferne diesem seltsamen Schauspiel zu. Doch niemand wagte sich in die Nähe, um nach der Ursache dieser Erscheinung zu forschen. Man sagte damals: Die steinernen Blumen sind noch aus der Zeit, als die Welt erschaffen wurde. Eines Tages waren sie plötzlich verschwunden, und auch die Erdspalte hatte sich geschlossen. Auch steinerne Blumen blühen nicht ewig, einmal ist auch ihre Zeit vorbei — so ungefähr sprachen nachher die alten Bauern.

  • Quelle Text: Burzenländer sächsische Sagen und Ortsgeschichten
  • Foto: helga-ingo.de