Kategoriearchiv: baulich

Porta Nigra

null

Die Porta Nigra (lateinisch für Schwarzes Tor) ist ein ehemaliges römisches Stadttor. Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist das Wahrzeichen der Stadt Trier. Der Name Porta Nigra stammt aus dem Mittelalter. Ein anderer Name lautete Porta Martis (das Tor des Mars). Von den Trierer Einwohnern wird die Porta Nigra meist nur als „Porta“ bezeichnet.
Das Stadttor wurde um 180 n. Chr. als nördlicher Zugang zur Stadt Augusta Treverorum (Augustus-Stadt im Land der Treverer), dem heutigen Trier erbaut. Der seit dem Mittelalter bezeugte Name Porta Nigra ist von der dunklen Färbung abgeleitet, die durch die Verwitterung des Sandsteins entstand.
Weiterlesen

Trittstein

Trittstein in Pompeji
Trittstein im alten Pompeji

Hohe Trittsteine ermöglichten es Fussgängern, trockenen Fusses über die Strasse zu kommen. Bei starken Regengüssen kam da sicher einiges dahergeschwommen. Die Rillen in der Fahrbahn sind Reifenspuren von Wägen.

Wir waren schon zweimal in Pompeji. Es gibt Stätten, die man gerne immer wieder besucht. Hier muss man allerdings schon bei der Parkplatzsuche höllisch aufpassen – das Strassenräubertum ist in seiner Hochblüte.

Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn man sich bei Regenwetter ohne Schirm unterstellen möchte, denn die Ruinen sind meist ohne Dach…

Weitere Fotos unserer Italienreise 2006 auf unserer Homepage.

  • Foto: helga-ingo.de
  • Burg Giebichenstein

    Vielen Dank, liebe Ulla, für diesen Stein 🙂 er war bei mir schon ganz eingestaubt…
    Burg Giebichenstein
    Burg Giebichenstein

    Burg Giebichenstein ist eine Burg in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Sie ist Bestandteil der Straße der Romanik. Auf ihr befindet sich heute die Hochschule für Kunst und Design Halle (Saale).

    Ludwig der Springer
    Mit der Burg Giebichenstein verknüpft sich eine Sage. Der Landgraf von Thüringen, Ludwig, verliebte sich in Adelheid, die Gemahlin des Pfalzgrafen Friedrich von Sachsen. Ludwig tötete den Pfalzgrafen bei einer Jagd und heiratete Adelheid. Die Verwandten des Pfalzgrafen verlangten Genugtuung. So setzte der Kaiser Heinrich IV. Ludwig auf dem Giebichenstein gefangen.

    Der Sage nach befreite sich Ludwig durch einen kühnen Sprung in die Saale aus seiner Gefangenschaft. Später wurde er zwar wieder eingefangen, gelangte letztendlich aber doch in Freiheit. Seine Tat sühnte er durch fromme Stiftungen. So gründete er zum Beispiel das Kloster Reinhardsbrunn in Thüringen.

    Aus der Sage vom Sprung in die Saale entstand im 15. Jahrhundert der Beiname „der Springer“.

    Weiterlesen

    Paestum

    Paestum
    Steintempel in Paestum

    Goethe war hier 1787; wir im September des vergangenen Jahres.
    Mehr Fotos unserer Italienreise gibt es auf unserer Homepage.

    Paestum ist eine als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte Ruinenstätte in der Region Kampanien in der Provinz Salerno in Italien. Der Ort gehört zur Gemeinde Capaccio (2005: 20.934 Einwohner).

    Der Ort liegt in einer Ebene ca. 50 km südlich von Salerno direkt am Golf von Salerno.

    Die Stadt wurde unter dem Namen Poseidonia um 600 v. Chr. von Griechen aus Sybaris oder Troizen gegründet. Weiterlesen

    Feldsteinkirche

    Feldsteinkirche
    Foto aus Wikipedia, Urheber: Lienhard Schulz
    Feldsteinkirche in Grubo

    Feldsteinkirchen sind aus Findlingen und so genannten Lesesteinen erbaute Kirchen. Daher gibt es sie vor allem in Gebieten, in denen zum einen die Eiszeiten derartige Felsblöcke hinterlassen haben, und die zum anderen arm an Natursteinen aus Steinbrüchen, also ohne natürliche Vorkommen von Hausteinen sind. Speziell sind das in Deutschland Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin; in Europa: Polen, Finnland und das Baltikum. Die Findlinge sind oft aus Granit, Gneis oder Quarziten und werden sowohl behauen als auch unbehauen verwendet.

    Vom Stil her sind Feldsteinkirchen meist der Romanik, seltener der Gotik, zuzuordnen. Meist sind sie von einfachem Charakter und oft Dorfkirchen. Die frühesten sind aus dem 11. Jahrhundert; der Höhepunkt ist um das Ende des 12. Jahrhunderts anzusetzen. Im Zuge des Historismus wurden sie bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut (Neuromanik).

    Quelle: Wikipedia