
Ägyptische Steinsarkophage
Die so genannte Persische Mumie ist eine herausragende archäologische Fälschung, die im November 2000 entdeckt wurde und zu internationalen Spannungen zwischen Iran und Pakistan führte.
Bei einer Razzia in der westpakistanischen Grenzstadt Quetta wurde nach einem anonymen Hinweis im Haus des Kamelzüchters Hadji Ali Aqbar von der Polizei ein Holzschrein entdeckt, der im Inneren einen Steinsarkophag mit einer weiblichen Mumie enthielt. Sie schien 2.600 Jahre alt zu sein und sollte für 20 Millionen Dollar auf dem Antiquitätenschwarzmarkt verkauft werden. Der Holzschrein war unter anderem mit Keilschriftzeichen und stilisierten Zypressendarstellungen bedeckt. Die Mumie war, wie die altägyptischen Vorlagen, komplett in harzgetränkte Leinen gewickelt (inzwischen aber steinhart) und mit einer goldenen Gesichtsmaske und Krone und einer goldenen Brustplatte bedeckt, die ebenfalls Keilschriftzeichen enthielt. Laut ersten Untersuchungen der Ausstattung und Beschriftung sollte es sich bei der Mumie um die Tochter des persischen Großkönigs Xerxes I. (486-465 v. Chr.) handeln. Die Inschrift lautete: Ich bin die Tochter des großen Königs Xerxes. Ich bin Rhodugune. (alternative Übersetzung auch Ich bin Ruduamna oder Rudumna). Weiterlesen




