Kategoriearchiv: baulich

Steindruck

Steindruck - Lithographie
Fotos aus Wikipedia, Urheber: Chris 73
Spiegelbildliche Steinplatte und seitenrichtiger Abdruck einer Karte von München

Als Lithografie bzw. Lithographie (v. altgriech.: λίθος lithos, „Stein“ und γράφειν graphein, „schreiben“) werden bezeichnet:
– die Steinzeichnung als künstlerisches Ausgangsprodukt zur Vervielfältigung mittels Steindruckverfahrens (dieses gehört zu den Flachdruck-Verfahren)
– der Steindruck als das Ergebnis dieser Vervielfältigung
– das handwerkliche oder maschinelle Steindruckverfahren an sich; in der Kurzform wird dieses ebenfalls als Steindruck bezeichnet
Ein Lithograf ist eine Person, die als Steinzeichner (künstlerischer Part) oder Steindrucker (handwerklicher Part) an der Herstellung von Lithografien beteiligt ist oder beide Parts übernimmt.
Weiterlesen

Carrara Marmor

Carrara ist keltisch und heißt Steinbruch.
null
Unser Weg nach Elba führte uns über Pisa. Es ist immer wieder schön, diese Bauwerke an der Piazza dei Miracoli zu bestaunen und ganz besonders auch der Trubel rund herum, die vielen Touris aus aller Herren Länder und die Verkaufsbuden mit Reiseandenken, die an Geschmacklosigkeit kaum mehr zu überbieten sind.


Diese Gebälkträger am Campanile denken sich wohl auch ihren Teil.

Der Schiefe Turm von Pisa (Toskana, Italien) ist das wohl bekannteste schiefe Gebäude der Welt.

Der Turm war als freistehender Glockenturm (Campanile) für den Dom in Pisa geplant. Die Grundsteinlegung des Turms fand am 9. August 1173 statt. Wenige Jahre nach Baubeginn, als gerade die drei unteren Stockwerke fertig waren, hatte der Turm wegen eines Grundbruches bereits eine Schräglage Richtung Südosten. Daraufhin wurde der Bau für rund 100 Jahre unterbrochen. Weiterlesen

Pflasterstein

null
Denkmal für den Pflasterstein, errichtet anlässlich der 100. Auflage des Rennens (2002)

Das Radrennen Paris–Roubaix ist eines der berühmtesten Eintagesrennen des Radsports mit etwa 250 Kilometern Distanz und gilt als eines der Monumente des Radsports.

Das erstmals 1896 ausgetragene Rennen findet jährlich Mitte April in Nordfrankreich statt und wird als La Reine des Classiques (Königin der Klassiker), aber auch als L’Enfer du Nord (Hölle des Nordens) bezeichnet. Es war bis zu dessen Abschaffung nach der Saison 2004 Teil des zehn Rennen umfassenden Rad-Weltcups und gehört ab 2005 zur neu eingeführten UCI ProTour, einer Serie der wichtigsten Radrennen des Jahres.

Die Streckenführung von Paris–Roubaix ändert sich von Jahr zu Jahr nur unwesentlich. Allerdings wird der Klassiker schon seit 1977 nicht mehr in Paris gestartet, sondern rund 80 km nördlich, vor dem Schloss in Compiègne. Charakteristisch für den auf völlig flachem Terrain stattfindenden Klassiker sind die berühmten Pavés, Kopfsteinpflasterpassagen: Wege – teils noch aus dem 19. Jahrhundert stammend – mit grobem Kopfsteinpflaster, die das Rennen besonders bei schlechtem Wetter zu einer außerordentlichen Tortur werden lassen. Heute werden viele Pavés von der französischen Regierung eigens für den Radklassiker erhalten. Der wohl berüchtigtste Pavéabschnitt ist der durch den Wald von Arenberg, der nach zwei Dritteln des rund 250 km langen Rennens oft eine Vorentscheidung bewirkte. 2005 wurde ein Teil des Pflasters aufwendig restauriert, der Abschnitt insgesamt etwas entschärft. In den ähnlich schwierigen, im letzten Rennviertel folgenden Pavéabschnitten von Mons-en-Pévèle und Le Carrefour de l’arbre fällt ebenfalls häufig eine Vorentscheidung.

  • Quelle: Wikipedia
  • Wendelstein

    Anja hat einen Stein ausgegraben, der mich verblüfft, denn bei „Wendelstein“ dachte ich immer nur an einen Berg.
    Danke Anja, wieder was dazugelernt 😉

    null
    Großer Wendelstein, Schloß Hartenfels

    Wendelstein nennt man einen Rundturm mit Wendeltreppe, der meist mit einer Halbseite an die Hauswand angelegt ist. Beliebt waren sie insbesondere in Gotik und Frührenaissance. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist der Wendelstein von Schloss Hartenfels in Torgau. Bei diesem wiederum ist die Besonderheit, dass die oberen Stockwerke des gesamten Schlossflügels nur über diese Treppe zu erreichen oder zu verlassen waren. Außerdem ist es bemerkenswert, dass sie sich ohne weitere Stützen selbst trägt.

    Orte von Wendelsteinen:

  • Albrechtsburg, Meißen, Deutschland
  • Schloss Blois, Loireregion, Frankreich
  • Schloss Köthen (Anhalt), Deutschland
  • Dresdner Residenzschloss, Dresden, Deutschland
  • Schloss Chambord, Loireregion, Frankreich
  • Schloss Hartenfels, Torgau, Deutschland
  • Lutherhaus, Wittenberg, Deutschland
  • Quelle: Wikipedia

    Steinmetzzeichen

    null
    Die Zauberschlinge – ein mystisches Steinmetzzeichen – zu finden auf der Burg Steinsberg im Kraichgau. Da ist es nicht mehr schwer, zu erraten, wer keine Mühen gescheut hat, diesen zauberhaften Stein für meine Sammlung aufzulesen.
    Zweifach herzlichen Dank an Renate und Helmut – einfach pfundig, solche Steine!
    Speziell zu dem abgebildeten Steinmetzzeichen konnte ich keine Infomationen finden 🙁

    Ein Steinmetzzeichen ist eine im Mittelalter übliche Markierung, die Steinmetze auf ihrer Arbeit anbrachten. Die Steinmetzzeichen gehören ebenso wie Meisterpunzen zu den Handwerkszeichen, mit denen Handwerker ein Objekt als ihr Werk kennzeichneten. An vielen alten Bauten, vor allem an Kirchen, sind heute noch die Steinmetzzeichen zu erkennen, auch aus der Antike sind ähnliche Zeichen bekannt.

    Ein bestimmter Steinblock konnte mehr als ein Zeichen tragen. Über die exakte Bedeutung von Steinmetzzeichen besteht keine absolute Klarheit. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass durch das Zeichen ein behauener Stein immer als das Werk eines bestimmten Steinmetzes (oder auch einer bestimmten Familie, Sippe oder Werkstatt) erkennbar war und dies die Lohnabrechnung für die gelieferten Steine erleichterte. Möglicherweise dienten die Zeichen aber auch als Hilfe für die Organisation am Bau, insbesondere als Angaben, an welcher Stelle ein bestimmter Block eingesetzt werden sollte. Manche Zeichen werden auch als Schutz- und Bannsymbole interpretiert.

    Die Steinmetzzeichen sind für moderne Archäologen eine wichtige Orientierungshilfe. Sie lassen Rückschlüsse auf die Baugeschichte und die Organisation auf einer historischen Baustelle zu.

  • Quelle und noch sehr viele weitere Informationen: Wikipedia
  • Foto: Renate