Archiv des Autors: Helga

d’Illingstoana

100 Jahre schon Liebe zu Heimat, Brauchtum und Tracht


Ein Bild aus frühen Tagen: Diese Aufnahme zeigt die Mitglieder der Illingstoana in fescher Tracht im Jahr 1908. Foto: fkn

Ohlstadt – Als Fünfter im Bunde feiert am kommenden Wochenende der Trachtenverein „d’Illingstoana“ Ohlstadt sein 100-jähriges Bestehen.

Über ein Jahrhundert lang haben es die Ohlstädter Trachtler schon verstanden, das Brauchtum, die Tracht sowie die Liebe zur Heimat hoch zu halten. Immer getreu des Mottos „Z’sam halt ma“ sind die heute 231 Mitglieder diesen Zielen treu geblieben und haben sich dabei auch stets bemüht, die „Sitt‘ und Tracht der Alten“ zu bewahren.  

Gefeiert wird dieses runde Jubiläum in Ohlstadt mit einer ganzen Festwoche, die am Freitag, 13. Juli, mit einem Heimatabend im Festzelt am Schützenhaus beginnt. Die Höhepunkte sind neben dem Festabend der große Umzug durch den Ort am Sonntag, 22. Juli, sowie die 30. Internationale Alpenländische Meisterschaft im Fingerhakln. Diese Großveranstaltung mit über 160 Teilnehmern aus den neun bayerischen Fingerhaklergauen sowie au Österreich geht am Sonntag, 15. Juli, ab 10 Uhr über die Bühne.“

  • Quelle: Garmisch-Partenkirchner Tagblatt vom 10. Juli 2007

Hexenstein

Danke, liebe Eveline – möge Dich dieser Hexensteinwurf für alle Hexen dieser Welt immun machen!

Über den auffallend großen Stein mitten in der Wiese, den Hexenstein, erzählt eine Sage:

Auf dem großen Hexenstein in den Gantellen wohnt seit undenklichen Zeiten die Vorsteherin der Hexenzunft, ein uraltes hässliches Weib mit bösen Augen, blauen Lippen und struppigen Haaren. An Donnerstagen ruft sie das ganze Hexenvolk zusammen und es beginnt ein Hexentanz, wozu Katzen aufgeigen. In der Mitte des Platzes stehen auf einem Tisch guter Wein und die herrlichsten Speisen.
Einmal sah eine Magd dieses Treiben und es gefiel ihr derart, dass sie lange Zeit am Fenster stand und zuschaute. Da kam plötzlich ein schönes Fräulein herangeflogen und lud sie ein. Munter tanzte die Dirne die ganze Nacht, bis der Morgen andämmerte. Dann wurden plötzlich die Gesichter der Hexen blass und gelb, die Hexenmeisterin gab ein Zeichen und blitzschnell waren alle von dannen gefahren. Sie hatten höchste Zeit gehabt, denn alsbald läutete die Aveglocke. die Magd befand sich mutterseelenallein auf den Gantellen und die köstlichsten Speisen hatten sich in stinkenden Dünger verwandelt.

  • Gekürzte Version aus: Zingerle Ignaz von „Sagen aus Tirol“, Graz 1976
  • Foto: Luposine im Passeiertal
  • Der Hexentanz auf Gandellen – ausführlichere Fassung

Beinstein

 Noch nie davon gehört – ein interessantes Dorf:

    

Beinstein ist ein Teilort der Kreisstadt Waiblingen im Rems-Murr-Kreis mit 3.842 Einwohnern (2005). Am 1. Dezember 1971 wurde Beinstein als erster Teilort in die Kreisstadt eingemeindet.

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Schicksalsstein

Heute schicke ich einen herzlichen Dank ganz in den Norden zu Shayanna!

Hill of Tara

Die Könige von Tara

Die einst glanzvolle Stadt auf den Hills of Tara war für ca. 4000 Jahre- von ca 3500 v. Chr. bis ins 6 Jahrhundert  n.Chr. unserer Zeitrechnung kulturelles und politisches Zentrum Irlands.
Tara blühte und gedieh, so wird berichtet, als noch nie jemand etwas von Athen oder Rom gehört hatte.
Nur einige Hügelgräber mit Ringförmigen Erdwällen setzen heute Akzente in die Landschaft…
dennoch bekommt man einen wagen Eindruck von der Bedeutung und der Erhabenheit der einstigen Metropole, wenn das Auge über die Ebene des County Meath schweift .

Dort oben, wo einst der alte Königspalast mit seinen zwölf Toren die Landschaft überragte, hatte der Hochkönig einen weiten Blick über sein Reich.

Im alten Tara trafen sich alle drei Jahre die Könige Irlands, um ihren Hochkönig zu wählen. Der Lia Fail – der Schicksalsstein – soll während der rituellen Zeremonie gesummt haben, wenn sich der richtige Mann für diese Aufgabe gefunden hatte.
Nach erfolgreicher Wahl wurde ein Feis, ein Fest gefeiert. Auf den Strassen unterhielten Gaukler , Barden und Musiker das Volk und den Adel. Anschliessend begaben sich die Gäste in die Festhalle in der 1000 Menschen Platz gefunden haben sollen…

Die Biographen des Hl. Patrick berichten davon, das dieser hier während der Regentschaft des legendären Königs Laoghaire seinen wichtigsten Sieg in der Geschichte der Christianisierung über die Druiden erzielen konnte.

Rilke

Vielen Dank, liebe Helga, für diesen wunderschönen Stein:

Die meisten Menschen wissen gar nicht,
wie schön die Welt ist
und wieviel Pracht in den kleinsten Dingen,
in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde
oder einem Birkenblatt sich offenbart.

Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 in Prag, Österreich-Ungarn; † 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux, Schweiz, eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke) war ein österreichischer Autor und einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Daneben verfasste er Erzählungen, einen Roman und Aufsätze zur Kunst und Kultur sowie zahlreiche Übersetzungen von Literatur und Lyrik unter anderem aus der französischen Sprache. Sein umfangreicher Briefwechsel bildet einen wichtigen Bestandteil seines literarischen Schaffens.

  • Quelle: Wikipedia
  • Bild: helga-ingo.de (kein Birkenblatt!)