Archiv des Autors: Helga

Wallenstein

Wallenstein

Wallenstein, eigentlich Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein (tschechisch Albrecht Václav Eusebius z Valdštejna bzw. Vojtěch Václav Eusebius z Valdštejna; * 24. September 1583 in Hermanitz an der Elbe, Böhmen; † 25. Februar 1634 in Eger) war kaiserlicher Generalissimus (Oberbefehlshaber der Streitkräfte) zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges und Herzog von Friedland und Mecklenburg, Fürst von Sagan. Er stammte aus einem der ältesten böhmischen Adelsgeschlechtern, den Grafen von Waldstein, Herren von Wartenberg. Sie wurden erstmals 1056 erwähnt.

Er kämpfte auf Seiten des Kaisers und der Katholischen Liga gegen die Protestantische Union, fiel später jedoch in Ungnade und wurde von kaisertreuen Offizieren ermordet.

Den langen Rest des Artikels kann man in Wikipedia nachlesen.

  • Quelle: Wikipedia
  • Burgruine Werdenfels

    Burgruine Werdenfels

    Heute zeige ich Euch Kalksteine aus meiner Heimat.

    Die Ruine der Burg Werdenfels liegt etwa 80 m über dem Loisachtal zwischen Garmisch und Farchant im Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Oberbayern. Die Burg diente bis 1632 als Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft Werdenfels und begann danach zu zerfallen.

    Weiterlesen

    Hexenstein II

    Hexenstein
    Luposine ist die Fachfrau für Hexenangelegenheiten; dies ist jedenfalls schon der zweite Hexenstein aus ihrer Hexenküche Wurfhand.
    Wär nicht schlecht, wenn sie auch die Fachfrau für Schneefragen wäre…
    Herzlichen steinreichen Dank 😉 !

    Der Hexenstein liegt in der Nähe von Meran, bei Kastelruth Richtung Seiser Alm, am Weg zur Tuff-Alm (ihres Zeichens gekörte „schönste Alm Südtirols“) bei Völs am Schlern.

    Der Hexenstein am Völser Weiher
    Unweit des romantischen Völser Weihers, der am Fuße der mächtigen Schlernwand, in Wälder eingebettet, liegt, steht der Hexenstein, ein riesiger, moosbewachsener Felsblock, der wohl vor Jahrtausenden vom Schlern herabgestürzt ist.
    Auf diesem Stein halten die Hexen der Gegend ihre Zusammenkünfte, daher ist es am Hexensein und in seiner nächsten Umgebung, zu der auch ein wiesenähnlicher Plan gehört, nicht geheuer.
    Einst wirkte zu Völs am Schlern ein Pfarrer, der in seinem heiligen Eifer stets im Kampf mit dem Hexenvolk stand und durch rechtzeitiges Wetterläuten und Gebet gar manches Hochgewitter, das die Völser Hexen brauten, von seinem Dorfe abwendete. Eines Sommerabends spazierte der Pfarrer gegen den Weiher und legte sich in der Nähe des Hexensteines ins weiche Moos, um ein Stündchen auszuruhen. Als der Priester erwachte, war es schon stockdunkle Nacht; vom Völser Turm herauf schlug es zwölf Uhr. Da nahte betäubender Lärm; das Hexenvolk kam herangeritten und führte neben dem Stein seine wilden Tänze auf. Plötzlich gewahrte eines der Weiber den Pfarrer; im Nu fielen die Hexen über ihren Feind her und mißhandelten ihn so, daß er bald kein Lebenszeichen mehr gab.
    Am nächsten Morgen wurde der Völser Pfarrer als verstümmelte und zerkratzte Leiche neben dem Hexenstein gefunden – er war ein Opfer der Hexenrache geworden.

    Gollenstein

    Gollenstein

    Ist das nicht ein traumhaftes Foto?!
    Leider nicht von mir, sondern – wie auch der Text- von Hans-Georg, der eine sagenhaft umfangreiche Steinsammlung sein eigen nennt.
    Herzlichen Dank für die „Leihgaben“ 🙂

    Nordwestlich der Stadt Blieskastel im Saarland.
    Majestätisch präsentiert sich dieser 6,60 Meter hohe Menhir, der 1939 von der Deutschen Wehrmacht umgestürzt wurde, damit er der französischen Artillerie nicht als Richtpunkt dienen konnte. Dabei zerbrach er in vier Teile. Zwölf Jahre später wurde er von der Blieskasteler Bevölkerung wieder aufgerichtet.
    Vermutlich schon im Mittelalter schlugen Christen eine Nische für ein Marienbild in den Stein, wohl um das heidnische Monument zu christianisieren. Der Name „Gollenstein“ wird von dem lateinischen Wort „colus“ d.h. Spinnrocken, abgeleitet; „Rocken“ ist der Stab, der beim Handspinnen verwendet wurde. Der Stein diente unseren Vorfahren zu Kultzwecken, die uns nicht bekannt sind. Er mag einst als Trägersäule zwischen Erde und Himmel angesehen worden sein oder er war später ein Gerichts- oder Thingstein. Einige Meter vom Gollenstein erhebt sich ein Hügel, vermutlich die Reste einer Motte (Hügelfestung).

  • Quelle Bild und Text: Hans Georg Stump
  • Abu Simbel

    Felsentempel Abu Simbel

    Abu Simbel, ein Meisterwerk der Architektur, sollte einst im Nasserstausee untergehen.

    Abu Simbel, versteinerter Zeuge der Machtvollkommenheit des göttlichen Pharaos Ramses des II., in den Fels gemeißelt überstand Jahrtausende nach seiner Erschaffung fast unversehrt. Doch die Neuzeit stellte dieses Bauwerk vor ein Problem, bei Assuan soll ein Staudamm entstehen, der Abu Simbel für immer in seinen Wassermassen versenken sollte. Die UNESCO rief die ganze Welt zum Erhalt dieses Sonnenwunders auf, in vielen Ländern fand das Appell Gehör und es wurden viele Vorschläge unterbreitet Abu Simbel zu retten, die allerdings letztendlich an technischen sowie finanziellen Problemen scheiterten. So schien das meisterliche Bauwerk schon bald als verloren.

    Den interessanten bebilderten Bericht über den Umzug von Abu Simbel könnt Ihr nachlesen bei:
    Das Tal der Könige / Abu Simbel zieht um…

  • 🙂 Vielen Dank, Silvia, für den Text
  • Foto: helga-ingo.de