Archiv des Autors: Helga

Steinkrebs

Nachtrag: Schaut mal bei den Kommentaren rein. Elke hat mir einen superschönen Einsiedlerkrebs geschickt, der sich hinter dem da nicht zu verstecken braucht. Danke 😉

Steinkrebs
Rechtshändiger Einsiedlerkrebs (Pagurus bernhardus)

Zu der Überfamilie der Einsiedler- und Steinkrebse (Paguroidea) zählen vier Familien der Einsiedlerkrebse und die zwei Familien der Stein- und Königskrabben (Lithodidae) und die Pylochelidae.

Sie haben ihren Namen, weil sie wie der griechische Philosoph Diogenes in einem Weinfass, in Schneckenhäuser oder ähnlichen hohlen Gegenständen leben. Dieses Verhalten ist für sie lebensnotwendig, da ihr Abdomen (Hinterleib) weich und ungeschützt ist und Fressfeinden als Angriffspunkt dienen kann. Im Laufe des Wachstums werden immer größere Schneckenhäuser zum Tausch benötigt.

Einsiedlerkrebse haben als Zehnfußkrebse (Decapoda) fünf Gliedmaßenpaare, ein Paar Scherenbeine, zwei Paar Laufbeine, die aus dem Schneckenhaus ragen und 2 Paar kleinere, verkümmerte Beine mit denen sie das Schneckenhaus festhalten. Die Familien der Linkshändigen Einsiedlerkrebse (Diogenidae) und der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse (Paguridae) unterscheiden sich durch die Seite, an der sie das größere Scherenbein tragen mit dessen Hilfe sie den Eingang ihres Gehäuses verschließen.

Es gibt auch sessil lebende Paguroiden, die z.B. in Steinkorallen der Gattung Porites leben und mit ihren zu Fangnetzen umgewandelten Fühlern Plankton fangen. Die Land-Einsiedlerkrebse (Coenobitidae), bekannt ist beispielsweise der Palmendieb, verbringen ihr ganzes Leben außer dem Larvenstadium an Land. Ins Wasser gehen sie nur um ihre Kiemenkammern mit Wasser zu füllen, und die Weibchen, um die Larven nach ihrem Schlupf dorthin zu entlassen.

Neben den Einsiedlerkrebsen gehören noch die zwei Familien der Stein- und Königskrabben (Lithodidae) und die Pylochelidae zur Überfamilie (Paguroidea).

  • Quelle: Wikipedia
  • Steinthal

    Teepflückerin auf Sri Lanka

    Einer der ältesten Teegärten Darjeelings am Fusse des Himalaya heißt Steinthal.
    Hier kann man einiges dazu lesen.

    Das Bild zeigt eine Teepflückerin im Hochland von Sri Lanka. Die Insel haben wir im März 2004 besucht und nach einer hochinteressanten einwöchigen Rundreise eine weitere Woche am Bentota-Strand verbracht. Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort und sind dafür dankbar.

  • Foto: helga-ingo.de
  • Meissel

    Damit man sieht, womit ein Schinkelstein gemacht wird (alternativ eignen sich auch die Werkzeuge im PS).

    Meissel

    Der Meißel ist ein Stemmwerkzeug, das bei der Metall- und Steinbearbeitung verwendet wird. Hierbei handelt es sich um ein Werkzeug aus Stahl, das eine gehärtete keilartige Schneide sowie eine ungehärtete Schlagfläche aufweist.

    Weiterlesen

    Schinkelstein

    Schinkelstein
    Grimmiger Schinkelstein

    Um den Grimmigen Schinkelstein, mit geschätzten 192 cm Erhebung eine imposante Erscheinung im Landstuhler Bruch, ranken sich viele Sagen und Mythen. Seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts soll in der ehemals bayerischen Provinz Pfalz (Palz) der „Fluch des dreizehnten Steines“ die Bevölkerung verunsichern.
    Völkstümlich trägt der Grimmige Schinkelstein noch die Namen
    * Gurustein
    * Engelstein
    * Seelenstein
    * Farbenstein
    * Bertelstein
    * Beatenstein
    * Kalenderstein
    * Lichtstein
    * Fotostein
    * Vielnamenstein
    * Bruchmühlstein
    * Alltagsstein
    Bei der Herkunftsdeutung dieser doch recht seltsam anmutenden Namen tappen die Sprachgelehrten noch vollkommen im Dunkeln.
    Der Grimmige Schinkelstein ist in die Liste der Denkwürdigkeiten aufgenommen und durch das Arten- und Steineschutzgesetz streng geschützt.

  • Weiterführende Literatur
  • Quelle: Steinreich
  • Tetris

    Tetris

    Bunte, fallende Steine aus dem Ostblock.

    Eine geniale Erfindung. Wahrscheinlich habe ich ein Jahr meines Lebens damit verplempert. Ich war Grossmeister im Drei-D-Tetris – da wurden Würfel und Quader dreidimensional und rasend schnell gestapelt.

    Tetris ist ein Computerspiel, bei dem man nacheinander einzeln von oben herunterfallende, stets aus vier Quadraten zusammengesetzte Formen in einem rechteckigen Spielfeld so (in 90-Grad-Radien) drehen und platzieren muss, dass sie am unteren Rand horizontale, möglichst lückenlose Reihen bilden. Sobald eine Reihe von Quadraten komplett ist, wird sie entfernt, und alle darüber liegenden Reihen rücken nach unten und geben damit einen Teil des Spielfeldes wieder frei. Für das gleichzeitige Tilgen mehrerer Reihen erhält der Spieler eine höhere Punktzahl pro Reihe als für eine einzelne Reihe. Der Name des Spiels rührt von dem griechischen Wortes für vier, tetra, und bezeichnet das gleichzeitige Tilgen von vier Reihen sowie die Zahl der Quadrate pro Form. Weiterlesen