Archiv des Monats: Januar 2008

Schenken

Geschichte vom Schenken

Eine Geschichte vom Schenken hat Eveline – lieben Dank und winke grenzsmilie übern Daniel 😉 – für mich aufgelesen:

Eine weise Frau reiste durch die Berge. Eines Tages fand sie dort in einem Bachlauf einen sehr, sehr wertvollen Stein.

Am nächsten Tag traf sie einen anderen Wanderer. Der Mann war hungrig und die weise Frau öffnete ihre Tasche, um mit ihm ihr Brot zu teilen. Der Wanderer sah den wundervollen Stein in der Tasche.

„Gib mir den Stein“ sagte er.

Die Frau reichte dem Mann ohne jedes Zögern den Stein. Der machte sich schnell davon, denn ihm war klar, dass der Stein sehr, sehr wertvoll war und dass er nun den Rest seines Lebens sorgenfrei verbringen konnte.

Einige Tage später kam der Mann jedoch zurück zu der weisen Frau und gab ihr den Stein wieder.

„Ich habe nachgedacht.“ sagte er. „Ich weiß, wie wertvoll dieser Stein ist. Aber ich gebe ihn dir zurück. Das tue ich in der Hoffnung, dass du mir etwas viel Wertvolleres dafür schenken kannst. Bitte gib mir etwas davon, was es dir möglich machte, mir diesen Stein zu schenken.“

    Verfasser unbekannt
    Foto: helga-ingo.de

Nanjing Steine

Wen wundert es, dass mir diese Steine von Wu-Lan-Tong zugeworfen wurden?

Nanjing Steine
Das Bild zeigt keine Nanjingsteine, sondern hauptsächlich Leopardenjaspis – selbst getrommelt.

„Im Süden von Nanjing liegen die Yu Hua Tai (Blumen Regen Terrassen), sie sind ungefähr 100 m hoch und ca. 10 km lang. Sie sehen von weitem wie eine Plattform aus. An der Südseite der Terrasse entspring eine Quelle, die als 2. Quelle des Jiangnan bekannt ist. Viele Touristen aus aller Welt entspannen hier bei einer Tasse Yu Hua Cha Tee (kommt nur in dieser Gegend vor) und genießen die Ruhe.

Laut einer Legende geht der Name Yu Hua Tai (Blumen Regen Terrasse) auf einen hochgestellten Mönch (Yunguang) zurück, der während der Regierungszeit des Kaisers Wu hier eine Predigt hielt. Berührt durch die Ehrlichkeit der Worte des Mönches öffnete sich der Himmel und es regnete Blumen, die sich bei Berührung mit dem Boden in Steine mit allen erdenklichen Farben verwandelten.“

  • Quelle Text: yamadori-bonsai.de
    Hier könnt Ihr Nanjing oder Yu Hua Steine sehen
  • Bild: helga-ingo.de
  • Nachtrag zu den Trommelsteinen:
    Einen Beitrag hatte ich schon am 24. März 2007 – einer meiner ersten im Steinreich.
    Ich benutze einen Spirator, den Strandsteine in ihrem Kommentar rausgesucht hat.

    @ Eveline: Da müsstest Du Dich sehr lange bei mir einmieten, das würde Herr Lupo nicht verkraften.
    @ Engelbert: Soll ich eine webcam aufstellen?
    @ Strandsteine: Ja, genau so einen Spirator haben wir. Allerdings haben wir lange nicht mehr getrommelt, denn man ist mindestens eine Woche damit beschäftigt und es funktioniert nicht mit allen Steinen – als Laie erlebt man einige Überraschungen.

    Den Leopardenjaspis (und einige andere Halbedelsteine) haben wir uns mal als Rohsteine gekauft. Ich muss gestehen, dass ich schon nicht mehr weiss, wie wir den zerkleinert haben, oder ob es schon Stückwerk war. Auch dazu bräuchte man eine richtige Trennscheibe, mit normalem Handwerkszeug kommst Du spätestens beim Tigerauge nicht weiter.

    Wichsenstein

    Traudi hat mich auf den interessant benamten Felsen hingewiesen – vielen Dank 😉 und weiter so!!!

    Wichsenstein

    Der fränkische Ort Wichsenstein gehört zur Gemeinde Gößweinstein. Der sich im Ort erhebende Wichsensteiner Fels bietet mit einer Höhe von 587 m ü. NN einen Panoramablick über die Fränkische Schweiz. (Quelle: Wikipedia)

    Kann mal bitte jemand hinfahren und für mich den Wichsensteiner Fels fotografieren???

    Vulkangestein

    Diese Urlaubssehnsucht erweckenden Bilder hat mir Strandsteine aus Fuerteventura mitgebracht. Vielen Dank, Gertrud 8)

    Fuerteventura
    Strand bei Cofete, Fuerteventura

    Fuerteventura ist eine der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren; sie entstand vor etwa 20,6 Millionen Jahren und ist wie alle Kanaren-Inseln vulkanischen Ursprungs.

    Ein Vulkan ist eine geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma (Gesteinsschmelze) bis an die Oberfläche eines Planeten (z.B. der Erde) aufsteigt. Alle Begleiterscheinungen, die mit dem Aufstieg und Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, bezeichnet man als Vulkanismus.

    Der Begriff „Vulkan“ leitet sich von der italienischen Insel Vulcano ab. Diese ist eine der Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer. In der römischen Mythologie galt diese Insel als die Schmiede des Vulcanus, dem römischen Gott des Feuers.

    In einer Tiefe ab 100 km, in der Temperaturen zwischen 1000 und 1300 Grad Celsius herrschen, schmelzen Gesteine zu zähplastischem Magma, das sich in großen, tropfenförmigen Magmaherden in 2 bis 50 km Tiefe sammelt. Wenn der Druck zu groß wird, steigt das Magma über Spalten und Klüfte der Lithosphäre auf. Magma, das auf diese Weise an die Erdoberfläche gelangt, wird als Lava bezeichnet.

    Bei einem Vulkanausbruch werden nicht nur glutflüssige, sondern auch feste oder gasförmige Stoffe freigesetzt (Vulkanismus). Die meisten Vulkane haben annähernd die Form eines Kegels, dessen Hangneigung von der Zähigkeit der Lava abhängt. Die Gestalt kann aber auch unregelmäßig sein oder eine kuppelförmige Aufwölbung bilden.

    Lanzarote

  • Quelle Text: Wikipedia
  • Fotos: Strandsteine
  • Neujahr

    So überschlägt sich die Zeit
    wie ein Stein vom Berge herunter,
    und man weiß nicht,
    wo sie hinkommt und wo man ist.

    Johann Wolfgang von Goethe
    (1749 – 1832)

    Feuerwerk
    Unser Feuerwerk seht Ihr bei „Foto“

    ~ Ich wünsche Euch ein gesundes, glückliches Jahr 2008 ! ~