Archiv der Kategorie: sardisch

Su Marmuri

Grotta Su Marmuri

La Grotta di Su Marmuri – Ulassai – Ostsardinien

Etwa ein Kilometer dieser Tropfsteinhöhle sind begehbar. Die Führung war recht seltsam – oder vielmehr die Führerin. Sie hat in englisch und französisch vom Schmierblatt abgelesen und es war kaum zu unterscheiden, welche Sprache denn gerade dran war. Es gab Beleuchtungen, die immer erst angeschaltet werden mussten und die Energiesparlampen haben dann immer einige Zeit gebraucht, bis man genug gesehen hat. Die Grotte ist im Winter nicht zugänglich, da stehen große Teile unter Wasser. Es gibt ein paar große Säle mit ganz unterschiedlichen bizarren Formationen. Es herrscht eine konstante Temperatur von ca. 10°C, also im Sommer ein begehrtes Ausflugsziel.

Roccia dell’Elefante

Elefantenfels

Der meistfotografierte Stein Sardiniens.

Gut, dass die Frau vom Tomtom wußte, wie man zu N40° 53.398′ E8° 44.716′ kommt!

Der „Elefant von Castelsardo“ ist ein verwitterter Trachytfels. Im Innern sind prähistorische Grabkammern (Domus de janas) aus der Ozieri-Kultur (3./2. Jahrtausend v. Chr.). Einige sind mit Reliefs ausgeschmückt.

Nuraghe

Nuraghe

Nuraghen (auch Nuragen geschrieben) sind die prähistorischen und frühgeschichtlichen Turmbauten der Bonnanaro-Kultur (ca. 1800–1500 v. Chr.) auf Sardinien und der mit ihnen untrennbar verbundenen, nachfolgenden Kultur (ca. 1600–238 v. Chr.), der sie den Namen Nuraghenkultur eintrugen. Es gibt sie in großer baulicher Vielfalt. Nach neuerer Schätzung wurden etwa 6.500 errichtet. 1962 waren durch Lilliu (s. Literatur) noch Überreste von ca. 7.000 Nuraghen registriert worden, das entspricht im Durchschnitt 0,27 pro km². Am häufigsten sind sie im Westen und im Zentrum Sardiniens. Weiterlesen

Sardegna Marmi

Ganz unverhofft führte uns in Sardinien die Straße mitten durch einen Marmorsteinbruch. Riesige Quader werden direkt aus dem Berg herausgesägt.
Marmorsteinbruch auf Sardinien
In der Mitte des Bildes kann man diese Arbeiter sehen:
Marmorsteinbruch auf Sardinien
Es war beeindruckend, wie vollkommen glatt die gesägten Flächen sind.
Auf der Homepage von Sardegna Marmi könnt Ihr ein Vido anschauen – es lohnt sich.

Gigantengrab

Tomba dei Giganti

Tomba dei Giganti di Li Lolghi
Nordsardinien

In den Gemeinschaftsgräbern der Nuraghier aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. fanden ganze Sippen Platz, bis zu hundert und mehr Menschen. Die Front besteht aus einer mehrere Meter hohen Eingangsstele mit einem winzigen Einlassloch, auf beiden Seiten zwei halbkreisförmige Flügel mit Sitzbänken. Dahinter erstreckt sich eine gut 10 Meter lange Ausschachtung, die mit Granitplatten ausgekleidet und überdeckt ist.