Archiv der Kategorie: sardisch

Strand

Nordsardinien
Riesenspielzeug in Nordsardinien

Ein Strand ist ein flacher Küstenstreifen aus Sand oder Geröll.

Ein Strand aus grobkörnigen bis feinem Sand in unterschiedlichen Farben wird als Sandstrand bezeichnet. Meistens sind die Strände bräunlich, weiße Sandstrände sind besonders gefragt. Daneben gibt es auch Strände aus schwarzem (auf Vulkan-Inseln) und (sehr selten) rosa Sand. Von einem Strand spricht man um genau zu sein jedoch nur bei Seen, bei Meeren jedoch spricht man von Küsten und bei Flüssen von Ufern.

Nordsardinien
Menschenleerer Traumstrand auf Sardinien
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Capo Ferrato

Das Capo Ferrato an der Costa Rei im Südosten Sardiniens hat uns eine erlebnisreiche Radtour beschert 😉

Capo Ferrato

Kap: Ein weit ins Meer vorgeschobener Endpunkt eines Gebirges, ein vorspringender Teil einer Felsenküste

Das Wort leitet sich ursprünglich von dem lateinischen Substantiv caput (= der Kopf) ab. Es ist im 15. Jahrhundert aus dem Niederländischen in die niederdeutsche Seemannssprache entlehnt worden und im 17. Jahrhundert in die hochdeutsche Sprache übergegangen.

Synonyme: Landzunge, Landspitze

  • Quelle: Wiktionary
  • Capo Ferrato

    Tharros

    Tharros

    Tharros (auch Tharras, Tarrae oder Tarras) ist eine antike Stadt, von der heute nur noch Reste erhalten sind, an der Westküste Sardiniens. Sie liegt 20 km westlich von Oristano in der gleichnamigen Provinz, auf dem teilweise nur 100 m breiten Südzipfel der Sinis-Halbinsel. Der Name Tharros tauchte zuerst auf einem römischen Meilenstein auf.

    Tharros
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    Versteinerter Wald

    Sardinien - Versteinerter Wald

    Foresta Pietrificata – Nordsardinien

    Der „Wald“ besteht auf ein paar Baumstammteilen, die vor Jahrmillionen durch vulkanische Eruptionen entwurzelt wurden, in einem See versanken und dort das Holz zu Siliciumdioxid umgewandelt wurde. Nur wenn man sehr genau hinsieht, kann man die Holzstrukturen erkennen. Von weitem sieht es eher aus, wie Betonröhren auf einer verwilderten Baustelle.

    Sarazenenturm

    Sarazenenturm

    Sarazenentürme sind kleine runde befestigte Signaltürme, die die Genueser während ihrer 500-jährigen Herrschaft über Korsika an allen Küsten der Insel errichtete. Sie sind etwa 12 – 17 m hoch und an der Basis 8 – 10 m dick. Viereckige Sarazenentürme (in Pino, Porto, Morsiglia und Nonza) stammen noch aus der Zeit der vorausgehenden pisanischen Besetzung. 22 stehen an der Ost- und 32 an der West- und 5 an der Südküste, 20 am Cape Corse, 12 im Golf von St. Florent. Ihre Besatzung bestand aus zwei bis vier Leuten.

    Auf Sardinien errichteten die Spanier rund 70 solcher Türme gegen Piratenüberfälle. Auch auf Elba, Malta, Sizilien und dem italienischen Festland wurden solche Türme errichtet. Die massigen, mal runden, mal quadratischen Türme prägen die Küsten Italiens.

    Die nordafrikanischen Sarazenen tauchten im 9. Jahrhundert, besonders aber zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert, mit ihren Schiffen an den christlichen Mittelmeerufern auf, plünderten und zerstörten die Küstenorte, töteten oder verschleppten die Bevölkerung auf die Sklavenmärkte und drangen bis ins Landesinnere vor. Die Türme standen untereinander in Sichtkontakt, telegrafiert wurde mit Kanonenschüssen oder Feuersignalen.

    Heute sind alle korsischen und viele der italienischen Türme als historische Monumente erfasst und so gegen Zerstörung gesichert.

  • Quelle Text: Wikipedia
  • Foto: helga-ingo.de