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Steinblumen

Die Sage hat Engelbert ausgegraben – sagenhaften Dank 8)

Steinblume
Winzige Blümchen an den Felsküsten Sardiniens

Die steinernen Blumen
Im vorigen Jahrhundert soll es am Hattertbach zwischen Rothbach und Nußbach mehrere merkwürdige Steine gegeben haben; man nannte sie — ihrer Form wegen — steinerne Blumen („Stienblomen“).
Einmal im Jahr, im Juni, an einem bestimmten Tag — an den sich jedoch heute niemand mehr genau erinnern kann — „blühten“ die steinernen Blumen. Sie wurden — innerhalb einer Stunde — langsam rot, während aus einer Erdspalte weißer Rauch aufstieg. Manch ein Bauer sah aus weiter Ferne diesem seltsamen Schauspiel zu. Doch niemand wagte sich in die Nähe, um nach der Ursache dieser Erscheinung zu forschen. Man sagte damals: Die steinernen Blumen sind noch aus der Zeit, als die Welt erschaffen wurde. Eines Tages waren sie plötzlich verschwunden, und auch die Erdspalte hatte sich geschlossen. Auch steinerne Blumen blühen nicht ewig, einmal ist auch ihre Zeit vorbei — so ungefähr sprachen nachher die alten Bauern.

  • Quelle Text: Burzenländer sächsische Sagen und Ortsgeschichten
  • Foto: helga-ingo.de
  • Steinfeder

    Steinfeder

    Steinfeder ist der Name der leichten, duftigen Weine des Weinbaugebietes Wachau. Der Name stammt von der Steinfeder (Stipa pennata) – ein federleichtes Gras, welches an den steilen Weinbergen wächst.

    Unbedingt HIER noch reinschauen, dieses Gras ist Teil der Wachauer Tracht! Weiterlesen

    Versteinerter Wald

    Sardinien - Versteinerter Wald

    Foresta Pietrificata – Nordsardinien

    Der „Wald“ besteht auf ein paar Baumstammteilen, die vor Jahrmillionen durch vulkanische Eruptionen entwurzelt wurden, in einem See versanken und dort das Holz zu Siliciumdioxid umgewandelt wurde. Nur wenn man sehr genau hinsieht, kann man die Holzstrukturen erkennen. Von weitem sieht es eher aus, wie Betonröhren auf einer verwilderten Baustelle.

    Laudanum

    Für diesen unsterblichen Stein bedanke ich mich opiumberauscht bei Engelbert 😉

    Laudanum

    Der Name Laudanum geht auf seinen Erfinder, den Arzt und Naturforscher Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493 – 1541), besser bekannt als Paracelsus, zurück. Er glaubte, mit dem Laudanum ein Allheilmittel erfunden zu haben, und nannte seine Tinktur daher auch „Stein der Unsterblichkeit“. Seine Hauptbestandteile waren zu etwa 90 % Wein sowie Opium zu etwa 10 %. Als weiterer Zusatz wird in einigen Quellen Bilsenkraut genannt. Weiterlesen