Kategoriearchiv: baulich

Schlussstein

* * Ich wünsche Euch einen genialen Abschluss des Jahres 2007 * *

Schlussstein

Als Schlussstein wird der keilförmige Stein am höchsten Punkt eines Gewölbes oder Bogens bezeichnet.

Beim Bau spielt der Schlussstein eine entscheidende Rolle: Erst wenn er eingesetzt ist, wird die Konstruktion selbsttragend und das Lehrgerüst kann entfernt werden. Aufgrund seiner besonderen Bedeutung und zentralen Position ist er häufig plastisch ausgestaltet und verziert. Er trägt sehr häufig die Initialen des Erbauers und das Baujahr des Hauses.

    Quelle: Wikipedia

Schaut Euch unbedingt noch diese tollen Bildbeispiele für Schlusssteine an!

Biermaße

Prost
Gläser & Krüge:
Je nach Gegend haben sich verschiedene Bezeichnungen für Glasgrößen zum Teil aus den alten Maßeinheiten erhalten:

Die „exotische“ Liste ist sehr lang, aber es lohnt sich!
Den Stein hat mir Engelbert zugeprostet – Dankeschön 😉

  • Badenser: 0,2 Liter; Heidelberg
  • Becher: 0,2 Liter; Düsseldorf
  • Becher, Stange, Tulpe: 0,3 Liter Lagerbier; Deutschsprachige Schweiz
  • Blechsemmel: 0,33 Liter (klein) 0,5 Liter (groß)in der Alu-Dose, Sachsen
  • Blech: 0,33 Liter (klein) 0,5 Liter (groß) in der Alu-Dose, Wien, Niederösterreich und Burgenland
  • Canette: 0,5 Liter im Glas; Westschweiz, insbesondere Freiburg (CH)
  • Chübel: 0,5 Liter; deutschsprachige Schweiz
  • Chübeli: 0,3 Liter; deutschsprachige Schweiz
  • Doppler: 2,0 Liter; Bayern und Österreich
  • Durchgezapftes: Schnell eingeschenktes Bier; etwa 0,2 l in einem 0,4-l-Glas, Hannover
  • Ein Meter: Eine einmeterlange Holzvorrichtung, in der mehrere 0,2 Liter Gläser stecken. Wird auch „ne Latte Bier“ genannt; Düsseldorf und Berlin
  • Flasche: Halbliter bzw. 58cl Flasche Lagerbier; Ostschweiz
  • Flöte: 0,2 Liter; Köln und Umgebung
  • Flûte: 0,2 Liter; Schweiz – Wallis
  • Gläsle: kleines Bier (Export) im Glas oder Krug mit 0,3 oder 0,25 Liter; Schwaben
  • Grenadier: 5 Liter; studentisches Maß; Österreich
  • Großes: 0,5 Liter; Österreich und Deutschschweiz; 0,4 oder 0,5 Liter in Deutschland
  • Halbe: 0,5 Liter im Bierkrug oder Glas; Bayern, Österreich und Schwaben; in einigen Gaststätten, insbesondere in der Münchner Region zunehmend auch 0,4 Liter im Bierkrug/Glas (= „Preissn-Hoibe“)
  • Halber: 0,4 bis 0,5 Liter im Bierseidel; Norddeutschland
  • Halber Liter: nie mehr als 0,4 (trotz des Namens!), Hannover
  • Half Pint: 0,284 Liter; Großbritannien, Irland (in den USA 0,227 Liter)
  • Henkel: 0,4 bis 0,5 Liter im Bierseidel; Berlin
  • Herrgöttli: 0,2 Liter; Deutschsprachige Schweiz
  • Hülse(-n): 0,5 Liter ; in der Dose (Deutschsprachige Schweiz, Österreich)
  • Humpen: 0,4 Liter (bis 2005: 0,33) (uLuxembrg)[0,5 Liter Pils im Saarland], auch 5 Liter (Österreich)
  • Humpä: 0,5 Liter im Glasbierkrug; Deutschsprachige Schweiz
  • Kanne: 1,85 Liter (studentische Maßeinheit)
  • Kattla: 0,4 Liter (Raum Coburg)
  • Karaffe: 2,0 Liter (studentische Maßeinheit) („Bis zu 8 Liter“)
  • Kleines: 0,2 bis 0,3 Liter; Deutschland, Österreich und Deutschschweiz
  • Knolle: 0,33 Literflasche; Norddeutschland
  • Kölner Stange: 0,2 Liter; Köln und Umgebung
  • Krug: 1 Liter; deutschsprachige Schweiz
  • Krügel: 0,5 Liter im Glas; Österreich (nicht Krügerl!)
  • Krügerl: In Ostösterreich gebräuchlich; = Krügel
  • Liesl: 2 Liter; studentisches Maß; Österreich
  • Löschzwerg: 0,2-0,25 Liter oder 0,33 Literflasche (ugs.)
  • Lütten: 0,2 bis 0,33 Liter; Schleswig-Holstein
  • Maß: 1 Liter; früher Schankmaß (s.u.), im Bierkrug oder Glas; Bayern, Franken, Österreich und Deutschschweiz
  • Mini: 0,3 Liter; in Luxemburg
  • Moggerla 0,33 Liter Export in einer kleinen breiten Flasche; Franken
  • Nößel: 0,5 Liter; Braunschweig
  • Pfiff: 0,2 Liter (ist nicht genormt, ähnlich wie Schnitt); Bayern und Österreich
  • Pint: 0,568 Liter; Großbritannien, Irland (in den USA 0,454 Liter)
  • Pitcher: 1,89 Liter im Krug; Großbritannien, Malta, USA
  • Quartl: 0,25 Liter im Bierkrug oder Glas; Bayern;
  • Rugeli: 0,3 Liter in einem bauchigen Glas mit Henkel; Basel u. Umgebung
  • Schankmaß: alt: 1,069 Liter
  • Schifferl: 15 Liter in einer Schale; Österreich
  • Schimmel: 0,5 – 2 Liter zur Verkostung in der Brauerei
  • Schimmala: 0,75 Liter; Franken
  • Schnitt: Schnell eingeschenktes (und damit zur Hälfte Bier und zur Hälfte Schaum) 0,3- bis 0,5-Liter-Glas oder -Steinkrug, vgl. Spruz; Bayern, Franken.
    Wird in Franken, insbesondere „auf dem Keller“, oft nur als letztes Bier vor dem Bezahlen ausgeschenkt, nachdem mindestens ein Seidla konsumiert wurde. Dann als „halbes Bier“ (0,25 Liter) berechnet, oft aber als 0,3 – 0,4 Liter eingeschenkt. In Südthüringen auch ein normalgezapftes Pils in 0,25 Liter Glas
  • Schoppen: 0,5 Liter im Glas; Pfalz, in Bayern 0,25 Liter im Glas
  • une schopp: 0,5 Liter im Glasbierkrug; Französischsprachige Schweiz
  • Seidl: 0,3 Liter im Glas; (Ost-)Österreich, in Westösterreich oft auch Seidel; in Bayern 0,5 Liter im Glas
  • Seidla: 0,5 Liter im Stein- oder Glaskrug; Franken
  • Spezli; 0,33 Liter in der Flasche; „Spezialbier“, Ostschweiz
  • Spruz: 0,3-0,4 Liter im Glas, vgl. auch Schnitt oder Pfiff
  • Stange: 0,3 Liter (oft auch nur 0,25 Liter) im Glas; Deutschsprachige Schweiz
  • Stein: 1 Liter; Rheinland-Pfalz
  • Stubbi: 0,33 Liter Flasche; in den Regionen um Bitburg, Kirn und dem Saarland
  • Stiefel/Doppelliter: 2,0 Liter; Saarland, Österreich, Schweiz, Niederbayern
  • Stößchen: 0,1 Liter; Köln und Umgebung
  • Stößchen: circa 0,15 Liter; Dortmund
  • Stübchen: Ein Stübchen selbst fasst ca. 3,6l, üblicherweise werden „viertel Stübchen“ zu 0,9 – 1 Liter ausgeschenkt; Braunschweig
  • Stüpper: 0,5 Liter in der Flasche; Sensebezirk (Schweiz)
  • Willy-Becher: 0.25 Liter; Südniedersachsen / 0.5 Liter; Franken
  • Yard of Ale: 3 Pint (1704 ml); ehem. brit. Empire, Irland; Traditionelles Maß der Stagecoach Kutscher, wird in einem speziellen Glas serviert.
  • Quelle: Wikipedia
  • Burg Breitenstein

    Burg Breitenstein

    Habt Ihr mal wieder Lust auf eine Wanderung in der Pfalz?

    Wie die benachbarten Burgen Spangenberg und Erfenstein ist auch der Breitenstein mit dem Kuckucksbähnel, einem zwischen Neustadt an der Weinstraße und Elmstein verkehrenden Nostalgiebähnchen mit Dampflok autofrei zu erreichen. Die Burgruine Breitenstein liegt auf einer Bergnase nördlich gegenüber dem gleichnamigen Forsthaus im Tal des Speyerbaches. Ihre Gründungsgeschichte liegt im Dunkeln; vermutlich waren die Grafen von Leiningen die ersten Besitzer. Auch die Zerstörung der Burg kann nur im 15. Jahrhundert vermutet werden.

    Vom Bahnhof überschreitet man die Straße und findet am Wanderparkplatz den Beginn des kurzen, aber steilen Burgpfades. Die Ruine ist in Oberburg, Mittelburg und Unterburg unterteilt. Wir sehen Reste eines viereckigen Bergfried auf einer Felsplatte und zweier Batterietürme, am auffälligsten ist allerdings die Schildmauer.

    Tipp: Ein 7 km langer Rundweg verbindet die drei Burgen Spangenberg, Erfenstein und Breitenstein.

  • Quelle: Wanderportal-Pfalz
  • Ich bedanke mich für die leihweise Überlassung von Text und Bild 🙂
  • Mehr zu Burg Breitenstein gibt’s bei Wikipedia

    Stein-Skarabäus

    Skarabäus
    Skarabäus aus Rosengranit im Amun-Tempel von Karnak

    Der Erfüllung aller Wünsche bin ich ziemlich nahe gekommen, denn dieses altägyptische Symbol für Wiedergeburt und Verjüngung habe ich siebenmal umrundet. Das war nur möglich, weil wir bei unserem zweiten Besuch im April 2005 nicht mit der Touristengruppe mitgelatscht sind und genügend Zeit hatten, uns an den Orten aufzuhalten, die uns gefielen.

    Skarabäen (Käfersteine) sind Abbildungen des Heiligen Pillendrehers (Scarabaeus sacer) vor allem als kleine Amulette. Der Name des Skarabäus auf ägyptisch lautet Cheper.

    Die Befreiung und schnelle Vermehrung dieses Käfers im Nilschlamm nach dem Rücktritt des Nils führte zur Meinung, er entstehe ohne Fortpflanzung, weswegen er als Symbol der Schöpferkraft galt. In seiner fast runden Gestalt, in der glänzenden, goldschimmernden Farbe der Flügeldecken fand man Ähnlichkeit mit Gestalt und Glanz der Sonne, der nächsten sichtbaren Bildungsursache, und man weihte ihm eine göttliche Verehrung (z. B. als Verkörperung der Gottheit Chepre). Das Verhalten des Skarabäus, Dungkugeln vor sich her zu rollen, stellte einen Bezug zu Re und seiner Fahrt mit der Sonnenbarke über den Himmel her.

    In der Hieroglyphenschrift des alten Ägyptens war der Skarabäus das Ideogramm für das Wort xpr, dessen Hauptbedeutungen werden bzw. entstehen sind. Die jungen Käfer wurden beim Schlüpfen aus einer Dungkugel beobachtet und schufen sich nach dem Verständnis der Ägypter selbst.

  • Quelle und mehr Informationen: Wikipedia
  • Foto: helga-ingo.de