Kategoriearchiv: baulich

Kropfenstein

Diesen eidgenössischen Stein haben wir Engelbert zu verdanken 🙂

Kropfenstein
Foto aus Wikipedia, Urheber: Adrian Michael

Die Ruine der Burg Kropfenstein liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Waltensburg/Vuorz in der Surselva im schweizerischen Kanton Graubünden. Kropfenstein war neben Jörgenberg, Grünenfels und Vogelberg eine der ursprünglich vier Burgen in Waltensburg.

Die Burg liegt westlich des Dorfes Waltensburg und Brigels an der Kante einer senkrecht abfallenden Felswand und ist vom westlichen Ende Waltensburgs in etwa einer Viertelstunde zu Fuss gut erreichbar. Weiterlesen

Steindamm

Steindamm

Der Steindamm war 1539 die erste gepflasterte Straße, die außerhalb der Hamburger Stadtmauern angelegt wurde. Er verband das Steintor der Hamburger Wallanlagen mit dem Lübecker Tor in der Befestigung der Vorstadt St. Georg. Als Teil der Verbindung der Städte Hamburg und Lübeck (später Bundesstraße 75) war es die meistbefahrene Straße der Stadt. Weiterlesen

Tharros

Tharros

Tharros (auch Tharras, Tarrae oder Tarras) ist eine antike Stadt, von der heute nur noch Reste erhalten sind, an der Westküste Sardiniens. Sie liegt 20 km westlich von Oristano in der gleichnamigen Provinz, auf dem teilweise nur 100 m breiten Südzipfel der Sinis-Halbinsel. Der Name Tharros tauchte zuerst auf einem römischen Meilenstein auf.

Tharros
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Sarazenenturm

Sarazenenturm

Sarazenentürme sind kleine runde befestigte Signaltürme, die die Genueser während ihrer 500-jährigen Herrschaft über Korsika an allen Küsten der Insel errichtete. Sie sind etwa 12 – 17 m hoch und an der Basis 8 – 10 m dick. Viereckige Sarazenentürme (in Pino, Porto, Morsiglia und Nonza) stammen noch aus der Zeit der vorausgehenden pisanischen Besetzung. 22 stehen an der Ost- und 32 an der West- und 5 an der Südküste, 20 am Cape Corse, 12 im Golf von St. Florent. Ihre Besatzung bestand aus zwei bis vier Leuten.

Auf Sardinien errichteten die Spanier rund 70 solcher Türme gegen Piratenüberfälle. Auch auf Elba, Malta, Sizilien und dem italienischen Festland wurden solche Türme errichtet. Die massigen, mal runden, mal quadratischen Türme prägen die Küsten Italiens.

Die nordafrikanischen Sarazenen tauchten im 9. Jahrhundert, besonders aber zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert, mit ihren Schiffen an den christlichen Mittelmeerufern auf, plünderten und zerstörten die Küstenorte, töteten oder verschleppten die Bevölkerung auf die Sklavenmärkte und drangen bis ins Landesinnere vor. Die Türme standen untereinander in Sichtkontakt, telegrafiert wurde mit Kanonenschüssen oder Feuersignalen.

Heute sind alle korsischen und viele der italienischen Türme als historische Monumente erfasst und so gegen Zerstörung gesichert.

  • Quelle Text: Wikipedia
  • Foto: helga-ingo.de