Archiv des Autors: Helga

Beigenstein

 Am Muttertag waren wir am Fusse des Beigensten und haben am Gipfel was versäumt…


Der Beigenstein (1518 m) hat in Gipfelnähe an der „gescheibten Wand“ eine historische Grenzmarkierung aus dem Jahr 1584. Im Isarwinkel gibt es einige Felsmarchen und Grenzsteine. Sie dienten einst dazu, die Gebietshoheit zwischen dem Klostergericht Benediktbeuern und dem Landgericht Tölz abzugrenzen. Bei den Grenzstreitigkeiten ging es vor allem um Holzschlag-, Weide- und Jagdrechte.

Der ehemalige Heeresbergführer Jost Gudelius aus Jachenau-Raut hat sehr eindrucksvoll die Geschichte dieser Grenzsteine zusammengetragen. Hier kann man alles nachlesen.

 

  • Foto: Jost Gudelius   ~   Herzlichen Dank für die Leihgabe !

Stein der Weisen

 Anne hat diesen Stein hier gesucht – schon ist er da:

Der Alchemist beim Suchen nach dem Stein der Weisen
(1771) von Joseph Wright, illustriert die Entdeckung des Phosphors durch Hennig Brand

Der Stein der Weisen (lat. Lapis philosophorum) ist die in der Alchemie gebräuchliche Bezeichnung für das Geheimnis der Goldherstellung.

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Schalenstein

 

Lust auf mystische Stätten und geheimnisvolle Steine?
Dann muss man unbedingt die Geschichte zu diesem Stein lesen:

Die Höhlenburg und der Schalenstein bei Pinswang im Ausserfern

Ein herzlicher Dank an 
  ~  Sighard Wacker aus Reutte für die freundliche Überlassung des Fotos
  ~  Eveline fürs Rüberschieben dieses Steines

Als Schalensteine, auch Näpfchen- oder Schälchensteine, werden in der Regel unverlagerte und ansonsten unbearbeitete Steine genannt, in die Menschen runde oder ovale 2 – 8 cm tiefe Vertiefungen von zumeist 4 – 6 cm Durchmesser eingearbeitet haben. Einzelne Steine weisen zusätzlich Schleifrillen auf. Schalensteine sind in ganz Europa und außerhalb davon zu finden.

Auf französisch werden sie als Pierres à écuelles bezeichnet. In Schweden heißen sie auch Elfenmühlen (Älvkvarnar), in Dänemark werden sie Skåltegn (Schalenzeichen) und im Volksmund Æbleskivestene genannt. Vom deutschsprachigen Volksmund werden sie auch Blut-, Druiden-, Feen-, Opfer-, Teufels- oder Hexensteine genannt.

  • Quelle: Wikipedia

Steinleiden

Ulla hat mich auf diesen Stein aufmerksam gemacht – Herzlichen Dank!

Der Eid des Hippokrates, benannt nach dem griechischen Arzt Hippokrates von Kós, gilt als erstes sittliches Grundgesetz des Arztberufes. Der Eid des Hippokrates wird in seiner klassischen Form heute nicht mehr von Ärzten abgeleistet, hat aber gleichwohl immer noch Einfluss auf die Formulierung moderner Alternativen.

„Ich schwöre bei Apollon dem Arzt, Asklepios und Hygieia und Panakeia und rufe alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich nach bestem Vermögen und Urteil diesen Eid und diese Verpflichtung erfüllen werde:

  • Den, der mich diese Kunst lehrte, meinen Eltern gleich zu achten, mit ihm den Lebensunterhalt zu teilen und ihn, wenn er Not leidet, mitzuversorgen; seine Nachkommen meinen Brüdern gleichzustellen und, wenn sie es wünschen, sie diese Kunst zu lehren ohne Entgelt und ohne Vertrag; Ratschlag und Vorlesung und alle übrige Belehrung meinen und meines Lehrers Söhnen mitzuteilen, wie auch den Schülern, die nach ärztlichem Brauch durch den Vertrag gebunden und durch den Eid verpflichtet sind, sonst aber niemandem.
  • Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und Willkürlichem. Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten.
  • Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben.
  • Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.
  • Auch werde ich den Blasenstein nicht operieren, sondern es denen überlassen, deren Gewerbe dies ist.
  • Welche Häuser ich betreten werde, ich will zu Nutz und Frommen der Kranken eintreten, mich enthalten jedes willkürlichen Unrechtes und jeder anderen Schädigung, auch aller Werke der Wollust an den Leibern von Frauen und Männern, Freien und Sklaven.
  • Was ich bei der Behandlung sehe oder höre oder auch außerhalb der Behandlung im Leben der Menschen, werde ich, soweit man es nicht ausplaudern darf, verschweigen und solches als ein Geheimnis betrachten.
  • Wenn ich nun diesen Eid erfülle und nicht verletze, möge mir im Leben und in der Kunst Erfolg zuteil werden und Ruhm bei allen Menschen bis in ewige Zeiten; wenn ich ihn übertrete und meineidig werde, das Gegenteil.“

(Übersetzung aus dem Altgriechischen.)

Quelle: biologie.de/biowiki