Archiv des Autors: Helga

Marquartstein

Die Tante von Renate  – herzlichen Dank für den Stein! – wohnte hier in der Nähe und Eveline sagt, ihre Patentante hat in Marquartstein gewohnt.

Also, ich kenn mich jetzt nicht mehr aus.

Für mich ist die Entdeckung dieses Dorfes wieder eine Verbindung zu Richard Strauss, der lange in Marquartstein lebte und hier auch Pauline geheiratet hat.
Mein Großvater und der Vater von Richard Strauss sind im selben Kuhdorf (damals war es noch eines) geboren.

Marquartstein ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Marquartstein. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Piesenhausen, Pettendorf und Niedernfels. Marquartstein ist ein bekannter Fremdenverkehrsort und bietet Unterbringungsmöglichkeiten in Hotels, Gasthöfen, Pensionen, Privatzimmern, Ferienwohnungen sowie Urlaub auf dem Bauernhof.

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Steter Tropfen

Steter Tropfen höhlt den Stein

 

Die sprichwörtliche Redensart mit der Bedeutung „durch ständige Wiederholung einer Bitte, einer Forderung o.ä. erreicht man schließlich bei jemandem sein Ziel“ geht auf den griechischen Epiker Choirilos von Samos (2. Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr.) zurück. In seinem fragmentarischen Gedicht über die Perserkriege heißt es: „Der Tropfen höhlt den Stein durch Beharrlichkeit.“ Die lateinische Form Gutta cavat lapidem („Der Tropfen höhlt den Stein“), der die deutsche Redensart nachgebildet ist, findet sich bei dem römischen Dichter Ovid (43 v.Chr. – 17 oder 18 n.Chr.) in den „Epistulae ex Ponto“ (IV, 10,5). Später erhielt die Redensart noch die Ergänzung: Non vi, sed saepe cadendo („Nicht durch Gewalt, sondern durch häufiges Niederfallen“).

  • Quelle: Duden Nr.12 – Zitate und Aussprüche
  • Foto: helga-ingo.de

Lüneburger Heide

 

 Auf Lüneburger Heide,
 Da steht der alte Stein,
 Daneben die alte Eiche,
 Sie mag wohl tausendjährig sein.
 
 Gesellen ziehn vorüber
 Im Lenz mit frischem Sang;
 Sie singen von deutscher Freiheit,
 In heller Luft verhallt der Klang.
 
 Da spricht der Stein zur Eiche,
 Als wacht‘ er auf vom Traum:
 „Ging nicht vorbei die Freiheit?
 Wach‘ auf, wach‘ auf, du deutscher Baum!“
 
 Und durch des Baumes Krone,
 Da fährt ein Windesbraus,
 Die moosigen Äste schlagen
 In tausend jungen Augen aus!
 
 Da spricht zum alten Steine
 Der frisch ergrünte Baum:
 „Klang nicht das Lied der Einheit?
 Wie, oder war’s des Windes Traum?“
 
 Die Sänger sind gezogen
 Fernhin durchs Heidekraut.
 Die Eiche hat ihnen von oben
 Gar lang und traurig nachgeschaut.
 
 Den letzten Ton in Lüften
 Hat sie verhallen gehört,
 Dann hat sie rauschend die Äste
 Vom welken Laub im Zorn geleert.
 
 „Nun will ich wieder schlafen,“
 Spricht sie zum alten Stein,
 „Du wunderlicher Träumer
 Sollst mir nun einmal stille sein!“
 

  • Keller, Gottfried (1819-1890)
  • Danke, liebe Helga, für diesen wunderschönen Stein – eine Bereicherung für mein Steinreich!

Tuffstein

Los Azulejos – Gran Canaria

Das Tuffgestein der blaugrünen Felsen ist vulkanischen Ursprungs. Es ist porös, geschichtet und stark mineralhaltig. Je nach Sonnenstand bieten sich faszinierende Farbvariationen. Auch nach Regen soll es besonders gut wirken – wir haben es bei Sonnenschein bestaunen dürfen. Aus der Nähe betrachtet sieht man, wie bröselig dieses Gestein ist – nicht mal ein Stückchen als Souvenir habe ich behalten, denn auch die Farbwirkung ist bei einem Bröckchen nicht da.

Burg Rheinstein

Die Burg Rheinstein (im Lauf ihrer Geschichte hieß sie eigentlich Vaitzburg oder Voitsberg; zahlreiche weitere Schreibweisen sind überliefert) ist eine Burg im oberen Mittelrheintal, Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz, Deutschland.

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