
Den schönen Spruch hat Engelbert ins Steinreich geschoben. Danke sehr 😉
Es könnte sich um diesen Schriftsteller handeln:
Lu Xun (chin. Lǔ Xùn, eigentlich Zhōu Shùrén; *1881 in Shaoxing; 1936 in Shanghai) war ein chinesischer Schriftsteller und Intellektueller der von der Beida (Peking-Universität) ausgehenden Bewegung des vierten Mai, der sich mit anderen Intellektuellen an der Baihua-Bewegung beteiligte, einer Reformbewegung für literarisches Genre und Stil.
Im Jahr 1936 stirbt Lu Xun in Shanghai. Doch schon vorher hat er sein Testament aufgesetzt, in dem es hieß:
Für meine Familie hatte ich mir eine Reihe von Punkten zurechtgelegt, unter anderem folgende:
– Nehmt von niemandem auch nur einen Pfennig für das Begräbnis – ausgenommen von alten Freunden.
– Macht es kurz, beerdigt mich, und Schluß.
– Bitte keine Grabreden.
– Vergeßt mich und kümmert euch um euer eigenes Leben – wenn nicht, seid ihr selbst schuld.
– Wenn mein Sohn erwachsen ist und keine besonderen Talente zeigt, soll er einen bescheidenen Beruf ausüben, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Auf keinen Fall soll er ein nichtssagender Schriftsteller oder Künstler werden.
– Verlaßt euch nicht auf die Versprechen anderer.
– Gebt euch nicht mit Leuten ab, die anderen Schaden zufügen, aber gleichzeitig das Prinzip der Vergeltung ablehnen und Toleranz predigen.
Quelle: Den Rest und das Drumherum kann man hier bei Wikipedia nachlesen.
Foto: helga-ingo.de