Archiv des Autors: Helga

London Stone

London Stone

Der London Stone ist ein Stein im Zentrum von London, der Teil mehrerer Legenden ist. Eine davon besagt, dass London untergehen wird, sollte der Stein jemals zerstört oder aus der Stadt entfernt werden. Der Stein, ein Kalksteinfragment, wird in einem unscheinbaren Glaskasten hinter einem Ziergitter aufbewahrt. Dieser befindet sich am Haus 111 Cannon Street in der City of London, gegenüber dem Bahnhof Cannon Street. Einen besseren Blick darauf werfen kann man aber im Sportgeschäft in diesem Haus. Das Gebäude soll im Jahr 2007 einem Neubau weichen, so dass der Stein vorübergehend im Museum of London aufbewahrt werden wird. Weiterlesen

Burg Giebichenstein

Vielen Dank, liebe Ulla, für diesen Stein 🙂 er war bei mir schon ganz eingestaubt…
Burg Giebichenstein
Burg Giebichenstein

Burg Giebichenstein ist eine Burg in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Sie ist Bestandteil der Straße der Romanik. Auf ihr befindet sich heute die Hochschule für Kunst und Design Halle (Saale).

Ludwig der Springer
Mit der Burg Giebichenstein verknüpft sich eine Sage. Der Landgraf von Thüringen, Ludwig, verliebte sich in Adelheid, die Gemahlin des Pfalzgrafen Friedrich von Sachsen. Ludwig tötete den Pfalzgrafen bei einer Jagd und heiratete Adelheid. Die Verwandten des Pfalzgrafen verlangten Genugtuung. So setzte der Kaiser Heinrich IV. Ludwig auf dem Giebichenstein gefangen.

Der Sage nach befreite sich Ludwig durch einen kühnen Sprung in die Saale aus seiner Gefangenschaft. Später wurde er zwar wieder eingefangen, gelangte letztendlich aber doch in Freiheit. Seine Tat sühnte er durch fromme Stiftungen. So gründete er zum Beispiel das Kloster Reinhardsbrunn in Thüringen.

Aus der Sage vom Sprung in die Saale entstand im 15. Jahrhundert der Beiname „der Springer“.

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Bernsteinstraße

Bernstein

Ein herzlicher Gruß nach Österreich zu Elisabeth – danke für diesen Steinwurf 😉

Die Bernsteinstraße ist eine Altstraße von der Nord- und Ostsee nach Süden.

Es handelt sich außerhalb des Römischen Reichs um eine Reihe von Handelswegen, entlang welchen Bernstein seit der Urgeschichte bis in die Alpenländer und Italien verhandelt wurde. Durch die Ausweitung des Imperium Romanum bis an die Donau wurde die Handelsroute wahrscheinlich bereits unter Augustus und Tiberius zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. als Staatsstraße (Römerstraße) auf dem Gebiet des Römischen Reichs ausgebaut. Der Verlauf der römischen Bernsteinstraße ist in der Tabula Peutingeriana verzeichnet. Die wintersichere Verbindung zwischen Carnuntum an der Donau und Aquileia in Italien wird römische Bernsteinstraße genannt und ist dem römischen Straßennetz zugehörig. Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) berichtet, dass Bernstein von der Ostseeküste nach Aquileia auf dieser Straße transportiert worden sei. Ihm verdankt sie ihren Namen.

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Lu Hsün Shujen


Den schönen Spruch hat Engelbert ins Steinreich geschoben. Danke sehr 😉

Es könnte sich um diesen Schriftsteller handeln:

Lu Xun (chin. Lǔ Xùn, eigentlich Zhōu Shùrén; *1881 in Shaoxing; † 1936 in Shanghai) war ein chinesischer Schriftsteller und Intellektueller der von der Beida (Peking-Universität) ausgehenden Bewegung des vierten Mai, der sich mit anderen Intellektuellen an der Baihua-Bewegung beteiligte, einer Reformbewegung für literarisches Genre und Stil.

Im Jahr 1936 stirbt Lu Xun in Shanghai. Doch schon vorher hat er sein Testament aufgesetzt, in dem es hieß:

Für meine Familie hatte ich mir eine Reihe von Punkten zurechtgelegt, unter anderem folgende:
– Nehmt von niemandem auch nur einen Pfennig für das Begräbnis – ausgenommen von alten Freunden.
– Macht es kurz, beerdigt mich, und Schluß.
– Bitte keine Grabreden.
– Vergeßt mich und kümmert euch um euer eigenes Leben – wenn nicht, seid ihr selbst schuld.
– Wenn mein Sohn erwachsen ist und keine besonderen Talente zeigt, soll er einen bescheidenen Beruf ausüben, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Auf keinen Fall soll er ein nichtssagender Schriftsteller oder Künstler werden.
– Verlaßt euch nicht auf die Versprechen anderer.
– Gebt euch nicht mit Leuten ab, die anderen Schaden zufügen, aber gleichzeitig das Prinzip der Vergeltung ablehnen und Toleranz predigen.

  • Quelle: Den Rest und das Drumherum kann man hier bei Wikipedia nachlesen.
  • Foto: helga-ingo.de
  • Poppostein

    Poppostein
    Der Poppostein 😉 befindet sich in Poppholz, Gemeinde Sieverstedt, in der schleswigschen Geest in der Nähe Flensburgs.

    Nicht weit entfernt vom vorgeschichtlichen Weg, dem späteren Heer- und Ochsenweg und der heutigen Landesstraße 317, liegt in der Gemeinde Sieverstedt bei Helligbek ein markantes Zeichen aus der Jungsteinzeit, der Poppostein, auch Taufstein genannt. Er ist neben vielen anderen Funden ein Zeugnis dafür, dass sich vom 4. bis 2. Jahrtausend v. Chr. Geburt, also in der jüngeren Steinzeit, auch im Kirchspiel Sieverstedt eine dichte Besiedlung sesshafter Bauern nachweisen lässt. Wie alle Großsteingräber lag auch dieses Grab unter einem Erdhügel, von dem nur noch eine flache eingefriedigte, kantig abgepflügte Erhöhung vorhanden ist, die mit Gras, Gestrüpp und einem knorrigen Dornbusch bewachsen ist. Weiterlesen