Archiv des Autors: Helga

Burg Breitenstein

Burg Breitenstein

Habt Ihr mal wieder Lust auf eine Wanderung in der Pfalz?

Wie die benachbarten Burgen Spangenberg und Erfenstein ist auch der Breitenstein mit dem Kuckucksbähnel, einem zwischen Neustadt an der Weinstraße und Elmstein verkehrenden Nostalgiebähnchen mit Dampflok autofrei zu erreichen. Die Burgruine Breitenstein liegt auf einer Bergnase nördlich gegenüber dem gleichnamigen Forsthaus im Tal des Speyerbaches. Ihre Gründungsgeschichte liegt im Dunkeln; vermutlich waren die Grafen von Leiningen die ersten Besitzer. Auch die Zerstörung der Burg kann nur im 15. Jahrhundert vermutet werden.

Vom Bahnhof überschreitet man die Straße und findet am Wanderparkplatz den Beginn des kurzen, aber steilen Burgpfades. Die Ruine ist in Oberburg, Mittelburg und Unterburg unterteilt. Wir sehen Reste eines viereckigen Bergfried auf einer Felsplatte und zweier Batterietürme, am auffälligsten ist allerdings die Schildmauer.

Tipp: Ein 7 km langer Rundweg verbindet die drei Burgen Spangenberg, Erfenstein und Breitenstein.

  • Quelle: Wanderportal-Pfalz
  • Ich bedanke mich für die leihweise Überlassung von Text und Bild 🙂
  • Mehr zu Burg Breitenstein gibt’s bei Wikipedia

    Stein-Skarabäus

    Skarabäus
    Skarabäus aus Rosengranit im Amun-Tempel von Karnak

    Der Erfüllung aller Wünsche bin ich ziemlich nahe gekommen, denn dieses altägyptische Symbol für Wiedergeburt und Verjüngung habe ich siebenmal umrundet. Das war nur möglich, weil wir bei unserem zweiten Besuch im April 2005 nicht mit der Touristengruppe mitgelatscht sind und genügend Zeit hatten, uns an den Orten aufzuhalten, die uns gefielen.

    Skarabäen (Käfersteine) sind Abbildungen des Heiligen Pillendrehers (Scarabaeus sacer) vor allem als kleine Amulette. Der Name des Skarabäus auf ägyptisch lautet Cheper.

    Die Befreiung und schnelle Vermehrung dieses Käfers im Nilschlamm nach dem Rücktritt des Nils führte zur Meinung, er entstehe ohne Fortpflanzung, weswegen er als Symbol der Schöpferkraft galt. In seiner fast runden Gestalt, in der glänzenden, goldschimmernden Farbe der Flügeldecken fand man Ähnlichkeit mit Gestalt und Glanz der Sonne, der nächsten sichtbaren Bildungsursache, und man weihte ihm eine göttliche Verehrung (z. B. als Verkörperung der Gottheit Chepre). Das Verhalten des Skarabäus, Dungkugeln vor sich her zu rollen, stellte einen Bezug zu Re und seiner Fahrt mit der Sonnenbarke über den Himmel her.

    In der Hieroglyphenschrift des alten Ägyptens war der Skarabäus das Ideogramm für das Wort xpr, dessen Hauptbedeutungen werden bzw. entstehen sind. Die jungen Käfer wurden beim Schlüpfen aus einer Dungkugel beobachtet und schufen sich nach dem Verständnis der Ägypter selbst.

  • Quelle und mehr Informationen: Wikipedia
  • Foto: helga-ingo.de
  • Emil Steinberger

    Emil Steinberger
    Emil Steinberger mit Ehefrau Niccel Oktober 2007

    Danke für diesen Steinwurf aus dem Ausserfern 😉

    Emil Steinberger (* 6. Januar 1933 in Luzern) ist ein Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler, der seit den 1970ern einem breiten Publikum in Deutschland und der Schweiz wegen seiner TV-Sketche als Emil bekannt ist. Weiterlesen

    Steinhauer

    Vielen Dank, Engelbert, für diesen Bilderstein 😉

     

    Gustave Courbet 
    Steinhauer (Mailand, Privatsammlung)
    1849, Öl auf Leinwand, 45 x 54,5 cm

    Schon zum dritten Mal gibt mir dieser Künstler die Ehre.

    Hypothekenstein

    Stadtmauer von Methoni
    Stadtmauer von Methoni am Peloponnes

    Hypothek (griech.) = Unterpfand
    Im alten Athen setzte der Gläubiger dem Schuldner einen Stein (Hypothekenstein), auf dem die Schuld verzeichnet war, auf den Acker.

    Es herrscht allgemein die Vorstellung, die Griechen hätten ihre Bauten in Hausteinen aufgeführt, so wie man das an jedem Tempel sehen kann. Falsch! Die Privathäuser wurden erst ab Mitte des 4. Jahrhunderts (vor Chr.) nicht mehr nur in Lehm aufgeführt, wie sich überhaupt erst in dieser Zeit die Nobilitierung des Privathauses ergab. Vorher aber bestand schon aus wirtschaftlichen Gründen die Notwendigkeit, Häuser zu verpfänden, wie dies heutzutage durch eine Hypothek geschieht. Nun hatten die Griechen keine Grundbücher, also wurde in die Lehmwand des Hauses ein behauener Stein eingebaut, auf dem geschrieben wurde: Dieses Haus des Aristides haftet dem Hippias für 1500 Drachmen. Die Zeit brachte es mit sich, daß der Hypothekenstein im Lehm vom Lehm überdeckt wurde, das Darlehen war zurückgezahlt. Das Haus zerfiel, der Lehm zerfloß, nichts blieb mehr von ihm übrig als der Hypothekenstein.

    Foto: helga-ingo.de

    Mehr Bilder vom Peloponnes auf unserer Homepage