Archiv des Autors: Helga

Steinach in Thüringen

Für diesen Steinwurf geht ein herzlicher Gruß an Ulla 🙂

Steinach in Thüringen
Schieferbearbeitung (Schiefermuseum)

Steinach ist eine Kleinstadt am Südhang des Thüringer Waldes. Sie ist heute vor allem durch Tourismus und Wintersportanlagen geprägt und ein staatlich anerkannter Erholungsort. Früher war Steinach eine Industriestadt mit Abbau von Eisenerz und dem in die ganze Welt gelieferten Griffelschiefer und einer ausgeprägten Spielzeugindustrie. Weiterlesen

Eierstein – Oolith

  Fröhliche Ostern! 

 
Rogenstein aus dem Unteren Buntsandstein, Steinbruch Heeseberg, Landkreis Helmstedt

Oolith (aus griech. oon, Ei und lithos, Stein; auch Erbsenstein oder Rogenstein genannt) ist ein Sedimentgestein, das aus kleinen Mineralkügelchen (Ooiden) besteht, die durch ein kalkiges oder toniges Bindemittel verkittet sind. Die Ooide bestehen vorwiegend aus Kalk (Calcit oder Aragonit) oder auch aus Eisenhydroxid oder Kieselsäure. Sie haben in der Regel einen Durchmesser von 0,5 bis 2 Millimeter.
Ooide entstehen in warmem kalkübersättigtem Wasser mit starker Wellenbewegung. Ausgangspunkt sind kleine Partikel wie z. B. Sandkörner oder Fragmente von Muschelschalen, die durch die Wellenbewegung in der Schwebe gehalten werden und Kristallisationskerne bilden, an denen sich Kalk in konzentrischen Schalen oder in Form von radial-faserigen Kalzitkristallen ablagert. Sind diese Ooide zu schwer geworden, so sinken sie auf den Meeresgrund ab und bilden eine Sedimentschicht, in der sie durch Wasserbewegung gerollt werden. Oolith entsteht durch die Verfestigung dieser Sedimentschicht zu Gestein (Diagenese).

Oolith beziehungsweise Rogenstein ist namensgebend für verschiedene Gesteinsformationen, beispielsweise für die jurassischen Schichtstufen Korallenoolith, Murchisonae-Oolith und Hauptrogenstein.

  • Quelle: Wikipedia
  • Sankt Nikolaus

    Sankt Nikolaus

    Die Burg der Grafen von Eschenlohe (ca. 1150-1300) stand einmal an der Stelle der Kapelle Sankt Nikolaus.
    1628 wurde aus den Steinen der verfallenen Burg die Kapelle erbaut.
    Zum Besitz der Grafen von Eschenlohe gehörte auch Partenkirchen, die Burg Werdenfels, Mittenwald, Güter um Murnau und den Staffelsee sowie Gebiete im Inntal und in Südtirol.
    1294 verkaufte der letzte Graf von Eschenlohe, Berthold III. die Burg mit den Besitzungen der Grafschaft Eschenlohe zum größten Teil an den Bischof von Augsburg. Später ging sie in das Eigentum der Abtei Ettal über.

  • Quelle: Wegetafel des Vereins zur Erforschung und Erhaltung der Eschenloher Heimatgeschichte e.V.
  • Botanischer Garten

    Die tierischen Beweisfotos, dass wir auch im Wasserpflanzen- und Orchideenhaus des Botanischen Gartens München Nymphenburg waren, findet Ihr oben unter der Seite „Foto“.

    Viel Spass 🙂

    Teufelstisch

    Teufelstisch
    Foto: ©Hans-Georg Stump

    Vor dem imposanten Dom der Stadt Halberstadt liegt diese riesige Steinplatte; möglicherweise handelt es sich hier um einen Gerichtsstein, den Mittelpunkt einer Thingstätte, eines Versammlungsortes bzw. Gerichtsplatzes in der germanisch/fränkischen Zeit, vielleicht aber auch um den Deckstein eines Megalithgrabes.

    Die Legende weiß es natürlich genau: Als die Halberstädter ihren Dom bauen wollten, riefen sie den Teufel um Hilfe an, denn ein solches Bauwerk war eine gewaltige Herausforderung, bei der Belzebub hilfreich sein konnte. Allerdings war klar, dass er nicht beim Bau eines Gotteshauses helfen würde, so gab man vor, ein großes Wirtshaus zu bauen. Der Teufel half nach Leibeskräften bei den Bauarbeiten. Als er aber erkannte, dass hier eine Kirche entstand, griff er sich in seiner Wut den nächsten großen Felsbrocken und schleuderte diesen in Richtung Dom, bevor er in einer Schwefelwolke in die Hölle zurück fuhr. Und dieses Wurfgeschoss, das sein Ziel verfehlt hatte, liegt eben heute noch dort, und der Abdruck seines Daumens ist auch heute noch zu sehen….

  • Quelle Bild und Text: Hans-Georg Stump
  • Herzlichen Dank für die leihweise Überlassung 🙂