Archiv des Autors: Helga

Berwartstein

Märchenburg im Wasgau

Berwartstein

Der Berwartstein, einzige dauerhaft bewohnte Burg des Pfälzerwaldes und leicht zugänglich, ist ein beliebtes touristisches Ziel. Mit seinen Türmen und Zinnen wirkt er wie eine Burg aus dem Märchenbuch. Hier lebte Hans von Trotha, besser bekannt als Hans Trapp, von 1467 bis 1503 Ritter auf Burg Berwartstein, Marschall des Kurfürsten von der Pfalz und legendär-schillernder Vorzeigeritter der Region.

Vom Burgenparkplatz sind wir in wenigen Minuten an der Burg. Für die sehr lohnende Besichtigung wird Eintritt erhoben. In den zahlreichen unterirdischen Gängen und Kammern lässt es sich allerdings auch kostenlos tummeln. Das Burgenmuseum zeigt schaurig-schöne Stücke aus der Ritterzeit von Rüstungen bis zu Folterwerkzeug. Die Aussicht von der Burgenplattform ist rundherum des Schauplatzes würdig.

  • Quelle: www.wanderportal-pfalz.de
    Herzlichen Dank für die leihweise Überlassung des Fotos 🙂
  • Jede Menge Informationen auch in Wikipedia!
  • Alter Schwede

    Renate war virtuell im Hohen Norden und hat diesen Stein hierher gerollt.
    Vielen Dank 🙂

    Alter Schwede in Övelgönne

    Am Elbstrand bei Övelgönne liegt der Findling „Alter Schwede“. Er hat ein Gewicht von 217 Tonnen und einen Umfang von 19,7 Meter bei einer Höhe von 4,5 Metern. Er wurde 1999 bei Ausbaggerarbeiten in der Elbe gefunden.

    Alter Schwede ist ein Ausdruck aus der Umgangssprache, ein sogenannter „Schnack“ (aus dem Niederdeutschen).

    Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges ließ Friedrich Wilhelm I. bewährte und erfahrene schwedische Soldaten für sein Heer als Ausbilder anwerben. Weil sie sich besonders gut auf den Drill verstanden, wurden sie meist als Unteroffiziere eingesetzt. In der Soldatensprache wurden diese Korporale dann kurzweg „die alten Schweden“ genannt. Heute benutzt man „Alter Schwede“ als Ausdruck des (positiven) Erstaunens, ohne sich auf eine konkrete Person zu beziehen. Ein gleichlautender Ausruf wäre z.B. „Donnerlüttchen“.

    Der “Alte Schwede” auf Seiten der Stadt Hamburg

  • Quelle: Wikipedia
  • Feuersteinfelder

    Das Steinerne Meer auf Rügen hat Ulla für uns entdeckt. Herzlichen Dank 🙂

    Im Juni 2011 haben wir uns auf den Feuersteinfeldern „Schmale Heide“ bei Mukran persönlich davon überzeugt, dass es Feuersteine sind! :mrgreen:

    Feuersteinfelder auf Rügen
    Foto © helga-ingo.de

    Feuersteinfelder sind große Ablagerungen von Feuerstein. Feuersteinvorkommen finden sich in zahlreichen jura- und kreidezeitlichen Ablagerungen in ganz Europa.

    Vorkommen sind in Aachen-Lousberg, Kleinkems, Schernfeld, Osterberg bei Pfünz, Baiersdorf, Abensberg-Arnhofen und Lengfeld sowie auf Rügen zu finden. Weiterlesen

    Steinblumen

    Die Sage hat Engelbert ausgegraben – sagenhaften Dank 8)

    Steinblume
    Winzige Blümchen an den Felsküsten Sardiniens

    Die steinernen Blumen
    Im vorigen Jahrhundert soll es am Hattertbach zwischen Rothbach und Nußbach mehrere merkwürdige Steine gegeben haben; man nannte sie — ihrer Form wegen — steinerne Blumen („Stienblomen“).
    Einmal im Jahr, im Juni, an einem bestimmten Tag — an den sich jedoch heute niemand mehr genau erinnern kann — „blühten“ die steinernen Blumen. Sie wurden — innerhalb einer Stunde — langsam rot, während aus einer Erdspalte weißer Rauch aufstieg. Manch ein Bauer sah aus weiter Ferne diesem seltsamen Schauspiel zu. Doch niemand wagte sich in die Nähe, um nach der Ursache dieser Erscheinung zu forschen. Man sagte damals: Die steinernen Blumen sind noch aus der Zeit, als die Welt erschaffen wurde. Eines Tages waren sie plötzlich verschwunden, und auch die Erdspalte hatte sich geschlossen. Auch steinerne Blumen blühen nicht ewig, einmal ist auch ihre Zeit vorbei — so ungefähr sprachen nachher die alten Bauern.

  • Quelle Text: Burzenländer sächsische Sagen und Ortsgeschichten
  • Foto: helga-ingo.de
  • Germarbrunnen

    Ein oberbayerischer Stein von einem echten Münchner Kindl.
    Vielen Dank, Claudia 🙂

    Germarbrunnen
    Foto ©Vodia

    Der Germarbrunnen befindet sich im Germeringer Stadtteil Neugermering in der WWK-Siedlung zwischen der Münchener und der Wittelsbacher Straße. Er wurde im Oktober 1973 nach Plänen von Prof. Josef Dering und dem Bildhauer Alfred de Vivanco-Luyken errichtet.

    Die Brunnenanlage besteht aus einem künstlichen Gefälle, das von einem Monolithen aus Granit gekrönt wird. Weiterlesen