Archiv des Autors: Helga

Tafoni

Tafoni-Verwitterung

Als Tafoni (Einzahl: Tafone) bezeichnet man eine Verwitterungsform, die besonders in Trockengebieten auftritt. Dabei bilden sich durch chemische Verwitterung von innen nach außen, durch die sogenannte Kernverwitterung, kugel- bis nierenförmige Hohlräume mit einem Durchmesser von wenigen Zentimetern bis zu einem halben Meter und mehr im Gestein. Manchmal bleiben die so genannten Verwitterungsrinden erhalten und bilden Überhänge.

Tafoni-Verwitterung
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Isteiner Klotz

Isteiner Klotz
Blick vom Isteiner Klotz Rheinaufwärts (um 1800)

Der Isteiner Klotz ist ein markanter Bergrücken im Landkreis Lörrach im Südwesten Deutschlands fast direkt am rechten Rheinufer etwa zehn km nördlich von Basel und etwa 30 km süd-südwestlich von Freiburg im Breisgau.

Geologie
Der Isteiner Klotz ist eine etwa 170 km2 große Zone mit jurassischen Ablagerungen, die zwischen dem Rheingraben und dem südlichen Schwarzwald eingekeilt ist. Der Isteiner Klotz versperrte ursprünglich dem Rhein den Weg Richtung Norden, so dass dieser zuerst übers Rhônetal ins Mittelmeer floss. Weiterlesen

Steinkirchen

Mittelalterliche Steinkirchen in Finnland
Mittelalterliche Steinkirchen in Finnland

Mittelalterliche Steinkirchen wurden in Finnland im Zeitraum zwischen dem 13. Jahrhundert und der Reformation im 16. Jahrhundert erbaut. Insgesamt sind heute 73 solche Kirchen, größtenteils im Süden des Landes, erhalten. Zusammen mit einigen wenigen mittelalterlichen Burgen stellen sie die älteste Bausubstanz des Landes dar, weshalb sie für die Geschichte der finnischen Architektur von großer Bedeutung sind. Fast ausnahmslos handelt es sich bei den mittelalterlichen finnischen Steinkirchen um kleine und schlichte Feldsteinkirchen. Einzig der Dom von Turku, die einzige mittelalterliche Kathedrale Finnlands, kommt an die Proportionen mitteleuropäischer Kathedralen heran.

Quelle und weitere Informationen: Wikipedia

Mittelalterlicher Steinwurf von Engelbert – vielen Dank 🙂

Homo steinheimensis

Homo steinhemensis

Der Schädel des Homo steinheimensis („Urmensch von Steinheim“) wurde am 24. Juli 1933 in der Mitte einer 15 Meter hohen Kieswand der Sigristschen Kiesgrube von Karl Sigrist beim Kiesabbau in Steinheim an der Murr gefunden. Dabei handelt es sich mutmaßlich um eine circa 25 Jahre alte Frau, die, nach Auswertung des Schädelfundes, vor 250.000 Jahren möglicherweise erschlagen wurde. Der Urmensch von Steinheim ist ein Einzelfund und keine eigene Art (Taxon). Vermutlich ist er eine Übergangsform des Homo heidelbergensis zum wesentlich später erschienenen Neandertaler. Er zeigt sowohl noch Merkmale des Homo heidelbergensis, wie auch bereits des Neandertalers und sogar des Homo sapiens. Die meisten Paläoanthropologen ordnen ihn noch dem Homo heidelbergensis oder einem Prä-Neandertaler zu, andere Forscher ordnen den Fund auch die Bezeichnung Homo sapiens steinheimensis zu, was ihn lediglich zu einer Unterart des Homo sapiens und nicht zu einer eigenen Spezies macht.

Der Originalfund liegt heute im Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart in einem Stahlschrank. Weiterlesen

William Shakespeare

„Immer ist die Albernheit des Narren der Schleifstein des Witzigen.“

William Shakespeare
Shakespeare-Denkmal in Weimar

William Shakespeare (* vermutlich 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April (jul.) 3. Mai 1616 (greg.) in Stratford-upon-Avon) war ein englischer Dichter und gehört zu den bedeutendsten Dramatikern der Weltliteratur.

Shakespeares Sprache
Shakespeares Dramen waren keine „Schau“spiele im modernen Sinn, sondern Sprach-Spiele. Man ging im elisabethanischen England nicht ins Theater, um ein Drama zu „sehen“, sondern zu „hören“ („hear a play“), und vieles wird in Shakespeares Stücken allein durch Worte dargestellt. „Word scenery“ bedeutet soviel wie „Kulissen aus Worten“. Weiterlesen