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Steinkrebs

Nachtrag: Schaut mal bei den Kommentaren rein. Elke hat mir einen superschönen Einsiedlerkrebs geschickt, der sich hinter dem da nicht zu verstecken braucht. Danke 😉

Steinkrebs
Rechtshändiger Einsiedlerkrebs (Pagurus bernhardus)

Zu der Überfamilie der Einsiedler- und Steinkrebse (Paguroidea) zählen vier Familien der Einsiedlerkrebse und die zwei Familien der Stein- und Königskrabben (Lithodidae) und die Pylochelidae.

Sie haben ihren Namen, weil sie wie der griechische Philosoph Diogenes in einem Weinfass, in Schneckenhäuser oder ähnlichen hohlen Gegenständen leben. Dieses Verhalten ist für sie lebensnotwendig, da ihr Abdomen (Hinterleib) weich und ungeschützt ist und Fressfeinden als Angriffspunkt dienen kann. Im Laufe des Wachstums werden immer größere Schneckenhäuser zum Tausch benötigt.

Einsiedlerkrebse haben als Zehnfußkrebse (Decapoda) fünf Gliedmaßenpaare, ein Paar Scherenbeine, zwei Paar Laufbeine, die aus dem Schneckenhaus ragen und 2 Paar kleinere, verkümmerte Beine mit denen sie das Schneckenhaus festhalten. Die Familien der Linkshändigen Einsiedlerkrebse (Diogenidae) und der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse (Paguridae) unterscheiden sich durch die Seite, an der sie das größere Scherenbein tragen mit dessen Hilfe sie den Eingang ihres Gehäuses verschließen.

Es gibt auch sessil lebende Paguroiden, die z.B. in Steinkorallen der Gattung Porites leben und mit ihren zu Fangnetzen umgewandelten Fühlern Plankton fangen. Die Land-Einsiedlerkrebse (Coenobitidae), bekannt ist beispielsweise der Palmendieb, verbringen ihr ganzes Leben außer dem Larvenstadium an Land. Ins Wasser gehen sie nur um ihre Kiemenkammern mit Wasser zu füllen, und die Weibchen, um die Larven nach ihrem Schlupf dorthin zu entlassen.

Neben den Einsiedlerkrebsen gehören noch die zwei Familien der Stein- und Königskrabben (Lithodidae) und die Pylochelidae zur Überfamilie (Paguroidea).

  • Quelle: Wikipedia
  • Karpfenstein

    Karpfen
    Unglaublich, aber wirklich nicht erfunden! Eva hat diesen ungewöhnlichen Stein für uns aufgelesen – ganz herzlichen Dank 🙂

    Der Karpfenstein (lapis carpionis) ist ein knorpelartiger Knochen, welcher etwas linsenförmig und dreieckig, hart, und auswendig grau ist, und seinen Sitz zwischen der Vertiefung des Hinterhauptknochens und dem ersten Rückgradwirbel hat.

  • aus Samuel Hahnemanns Apothekerlexikon


  • Aber jetzt kommt die Härte:
    Im Karpfenkopf stecken begehrte Edelsteine

  • Quelle Bild: Wikimedia Commons
  • Steinkorallen

    Steinkorallen

    Steinkorallen (Scleractinia, früher Madreporaria) sind Tiere, die den Hauptanteil an der Entstehung der Korallenriffe haben, der artenreichsten marinen Lebensräume auf der Erde. Die meist winzigen, sessilen Tiere haben die Fähigkeit, an ihrer Basis Kalk abzuscheiden und bilden so Riffe und im Laufe der Jahrtausende gewaltige Riffstrukturen. Viele Inseln, z.B. die Bahamas und die Bermudas im Atlantik, die Malediven im Indischen Ozean oder Tuvalu und Kiribati im Pazifik sind durch das allmähliche Wachstum von Steinkorallen gebildet worden. Bei der Kalkbildung hilft den meisten Steinkorallen eine Symbiose mit Zooxanthellen, kleinen, einzelligen Algen aus der Gruppe der Dinoflagellaten, die auch für die Ernährung der Korallen wichtig sind.

    Alle Steinkorallen leben im Meer, die meisten in den Tropen. Sie sind sehr einfach gebaute Tiere und gehören, wie Quallen, zu den Nesseltieren (Cnidaria) und darin zu den Sechsstrahligen Blumentieren (Zoantharia/Hexacorallia). Ihre nächsten Verwandten sind die Seeanemonen (Actiniaria) und andere, weniger bekannte Gruppen. Mit den nicht riffbildenden Weichkorallen (Alcyonacea) sind sie nur entfernt, mit den ebenfalls riffbildenden Feuerkorallen (Milleporidae) nur sehr entfernt verwandt.

    Der Artikel bei Wikipedia ist sehr interessant und deshalb auch sehr lang!

  • Quelle: Wikipedia
  • Steinzunge

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    Fossile Haizähne, eingebettet im Stein.

    Fossile Haifischzähne sind häufig die einzigen erhaltenen Fossilien ausgestorbener Haie.

    Historische Bezeichnungen für fossile Haizähne sind Natternzungen, Otternzungen, Schlangenzungen, Vogelzungen, Zungensteine, Drachenzähne, Glossopetren, Ophioglossa, Steinzungen, Schlangensteine und Donnersteine. Weiterlesen

    Holstein-Rind

    Wir treiben uns jetzt eine ganz lange Woche überwiegend in der Heimat dieser Rinder herum. Mal schauen, welche Steine ich Euch mitbringen kann.

    Habt eine schöne Zeit!

    Bei der Rinderrasse Holstein handelt es sich um eine der weltweit bedeutendsten Milchviehrassen. Sie stellt gemeinhin das Synonym für die leistungsstarke Milchkuh dar. In Deutschland ist sie die am häufigsten eingesetzte Rasse in der Milchproduktion. Mit mehr als 1,6 Millionen eingetragenen Zuchttieren besitzt Deutschland gleichzeitig die weltweit größte Zuchtpopulation. Es wird in der Farbrichtung schwarz-weiß (Holstein-Friesian, HF) und rot-weiß (Red Holstein) gezüchtet.

    • Quelle: Wikipedia
    • Foto: helga-ingo.de