Archiv der Kategorie: sinnig

Grenzsteine

Grenzsteine im Harz

Die Fotos dieser Grenzsteine sind von Herrn Wilhelm Rögener (Bergbauingenieur) aufgenommen, der auf der Webseite der Samtgemeinde Bad Grund sehr viel Informationen zur langen und erfolgreichen Bergbauzeit in der ältesten der sieben Oberharzer Bergstädte zusammengetragen hat.

Hier könnt Ihr viel erfahren:
Bergbautradition in Bad Grund

  • Quelle Bilder: Wilhelm Rögener, Bad Grund
  • Paestum

    Paestum
    Steintempel in Paestum

    Goethe war hier 1787; wir im September des vergangenen Jahres.
    Mehr Fotos unserer Italienreise gibt es auf unserer Homepage.

    Paestum ist eine als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte Ruinenstätte in der Region Kampanien in der Provinz Salerno in Italien. Der Ort gehört zur Gemeinde Capaccio (2005: 20.934 Einwohner).

    Der Ort liegt in einer Ebene ca. 50 km südlich von Salerno direkt am Golf von Salerno.

    Die Stadt wurde unter dem Namen Poseidonia um 600 v. Chr. von Griechen aus Sybaris oder Troizen gegründet. Weiterlesen

    Unspunnenstein

    Unspunnenstein

    Der Unspunnenstein ist ein 83.5 kg schwerer Stein, der seit 1905 am traditionellen Unspunnenfest in Interlaken bei Wettkämpfen verwendet wird. Dabei muss der Wettkämpfer Anlauf nehmen und versuchen, ihn über eine möglichst lange Distanz zu werfen.

    Bekannt wurde der Stein auch deshalb, weil er 1984 von jurassischen Separatisten (Béliers) aus dem Museum der Jungfrauregion gestohlen wurde. Am 12. August 2001 wurde der Stein aber am Marché-Concours in Saignelégier wieder zurückgegeben, wo er von Shawne Borer Fielding, der offiziellen Botschafterin der Landesausstellung Expo.02, in Empfang genommen wurde. Allerdings war der Stein mit Europasternen „verziert“ worden, weshalb weiterhin mit einem Replikat geworfen wird. Weiterlesen

    Persische Mumie

    Sarkophage
    Ägyptische Steinsarkophage

    Die so genannte Persische Mumie ist eine herausragende archäologische Fälschung, die im November 2000 entdeckt wurde und zu internationalen Spannungen zwischen Iran und Pakistan führte.

    Bei einer Razzia in der westpakistanischen Grenzstadt Quetta wurde nach einem anonymen Hinweis im Haus des Kamelzüchters Hadji Ali Aqbar von der Polizei ein Holzschrein entdeckt, der im Inneren einen Steinsarkophag mit einer weiblichen Mumie enthielt. Sie schien 2.600 Jahre alt zu sein und sollte für 20 Millionen Dollar auf dem Antiquitätenschwarzmarkt verkauft werden. Der Holzschrein war unter anderem mit Keilschriftzeichen und stilisierten Zypressendarstellungen bedeckt. Die Mumie war, wie die altägyptischen Vorlagen, komplett in harzgetränkte Leinen gewickelt (inzwischen aber steinhart) und mit einer goldenen Gesichtsmaske und Krone und einer goldenen Brustplatte bedeckt, die ebenfalls Keilschriftzeichen enthielt. Laut ersten Untersuchungen der Ausstattung und Beschriftung sollte es sich bei der Mumie um die Tochter des persischen Großkönigs Xerxes I. (486-465 v. Chr.) handeln. Die Inschrift lautete: „Ich bin die Tochter des großen Königs Xerxes. Ich bin Rhodugune.“ (alternative Übersetzung auch „Ich bin Ruduamna“ oder „Rudumna“). Weiterlesen

    Schinkelstein

    Schinkelstein
    Grimmiger Schinkelstein

    Um den Grimmigen Schinkelstein, mit geschätzten 192 cm Erhebung eine imposante Erscheinung im Landstuhler Bruch, ranken sich viele Sagen und Mythen. Seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts soll in der ehemals bayerischen Provinz Pfalz (Palz) der „Fluch des dreizehnten Steines“ die Bevölkerung verunsichern.
    Völkstümlich trägt der Grimmige Schinkelstein noch die Namen
    * Gurustein
    * Engelstein
    * Seelenstein
    * Farbenstein
    * Bertelstein
    * Beatenstein
    * Kalenderstein
    * Lichtstein
    * Fotostein
    * Vielnamenstein
    * Bruchmühlstein
    * Alltagsstein
    Bei der Herkunftsdeutung dieser doch recht seltsam anmutenden Namen tappen die Sprachgelehrten noch vollkommen im Dunkeln.
    Der Grimmige Schinkelstein ist in die Liste der Denkwürdigkeiten aufgenommen und durch das Arten- und Steineschutzgesetz streng geschützt.

  • Weiterführende Literatur
  • Quelle: Steinreich