Archiv der Kategorie: sinnig

Moai

Moai

Moais (Einzahl: Moai, eigentlich Moai Maea = polyn.: „steinerne Figur„) werden die kolossalen Steinstatuen der Osterinsel genannt. Sie sind Bestandteil größerer Zeremonialanlagen, wie sie ähnlich auch aus anderen Bereichen der polynesischen Kultur bekannt sind. Das genaue Alter der Figuren ist umstritten, mittlerweile gilt jedoch als gesichert, dass sie keinesfalls älter als 1500 Jahre sind. Pater Sebastian Englert nummerierte und katalogisierte 638 Statuen, im Museum der Osterinsel ist die Gesamtzahl mit 887 angegeben, vermutlich waren es jedoch ursprünglich über 1000. Weiterlesen

Doagh Holestone

Lochstein in Nordirland
Foto: ©Hans-Georg Stump

Für diesen Stein müßt Ihr mit nach Nordirland kommen oder auf die Webseite von Hans-Georg, von dem das Foto und der folgende Text ist. Herzlichen Dank für die Leihgaben 😉

„Am Ziel angekommen, fand ich zwar eine Informationstafel, aber konnte den Stein nicht finden. Erst nach einiger Suche entdeckte ich ihn oben auf einer Felsnase, ganz von Stechginsterbüschen umzingelt. Der Holestone ist ein Standing Stone, hat eine Höhe von 1,50m und ist durchlöchert mit einem eingesenkten Loch von ca.10cm im Durchmesser. Das Loch selbst ist von Menschen gemacht und sehr sauber gearbeitet; aber warum das Loch vorhanden ist, weiß niemand. Auch ist nicht bekannt, wann der Stein bearbeitet und aufgerichtet wurde; einige Archäologen glauben, dass er aus der Bronzezeit stammt, also aus der Zeit vor 3.000 bis 4.000 Jahren. Es gibt nur sehr wenige Lochsteine in Irland wodurch dieser etwas ganz Besonderes ist. Es kann nur spekuliert werden, wozu dieser Stein diente; hierzu schreibt McSkimin im Jahre 1830, dass er den Liebenden geweiht war. Sie trafen sich hier und ihre Liebe wurde dadurch gesegnet, dass sie sich durch das Loch die Hände gaben. Viele verbinden die Existenz des Steines auch mit Aberglauben, mit Eid und Schwur; andere wiederum glauben, er markiert eine Grenze, ein Grab oder einen Ort, an dem ein großes Ereignis stattfand oder ganz einfach einen Wanderweg. Es bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Mir hätte der Segen der Liebe dort jedenfalls nicht zuteil werden können, meine Hand passte gar nicht hindurch!“

Taufstein

An diesem Taufstein in der Emmauskirche in Leipzig wurde Anja getauft.
Herzlichen Dank für diesen geweihten Stein 🙂

Taufstein

Ein Taufbecken oder Taufstein dient in christlichen Kirchen der Taufe. Da die Taufe die Aufnahme in die christliche Gemeinde bedeutet, befindet es sich häufig im Eingangsbereich einer Kirche oder in einem eigenen Baptisterium oder einer Taufkapelle. Weiterlesen

Druidenhain

Ein fränkischer Stein kann natürlich nur von Eva kommen – herzlichen Dank 🙂

Druidenhain

Druidenhain ist der Name eines ca. einen Hektar großen Areals eines Fichten- und Buchenwaldstückes in der Fränkischen Schweiz ca. 500 Meter südwestlich von Wohlmannsgesees im Landkreis Forchheim mit einem Labyrinth aus moosbewachsenen Felsen. Die einzelnen Felsenblöcke des Hains sind zwei bis fünf Meter hoch, haben einen Durchmesser von zwei bis sechs Metern und stehen in langen Zeilen wie von Menschenhand aufgereiht. Weiterlesen

Moqui-Marbles

Heute geht ein lieber Gruß an Strandsteine 🙂 , die mich mit diesem Link:
Heil- und Schutzsteine
auf Moqui-Marbles aufmerksam gemacht hat.
Hier meine eigenen aus Utah:
Moqui-Marbles

Die Moqui-Marbles sind von einer Legierung umgebene runde Steine aus einem Indianerreservat im südlichen Utah in den USA. Der Name kommt aus dem Indianischen und bedeutet soviel wie ‚treuer Bruder’ oder ‚treuer Liebling’.

Die auch als „Indian color pot“ bekannt gewordene Sandstein-Eisenkonkretion wurde bereits frühzeitig von den Indianern gesammelt und als Wurfgeschoss und Spielzeug verwendet.

Aus den Moqui-Marbles gewonnene Naturfarben (verschiedene Ockertöne) wurden für rituelle Bemalungen und Felszeichnungen gebraucht. Oft werden Moqui-Marbles auch als ‚aus der Erde geborene Steine‘ bezeichnet.

Gemäß der Überlieferung gibt es ‚männliche‘ (linsenförmige) und ‚weibliche‘ (runde) Steine.

Das Steinpaar hat bei den Indianern eine mystische Bedeutung. Moquis sollen alles Böse fern halten, vor falschen Freunden, Feuer, Hochwasser und Blitzschlag bewahren, sollen Willenskraft, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen, seelische Stabilität verleihen und die Heilkraft anderer Heilsteine stärken. In der Astrologie repräsentieren Moqui-Marbles wegen ihrer Kombination von Eisen und Quarz die Verbindung von Mars und Saturn.

Die extrem harte Legierung, die den Sandsteinkern der Moquis umgibt, besteht aus den Hauptbestandteilen Eisen, Mangan, Titan und Palladium (Härtegrad 4 – 6) Der Härtegrad (Mohs-Härte) der Moqui-Legierung liegt bei ungefähr 7.4.
Chemische Formel: FeOOH und SiO2

  • Quelle Text: Wikipedia
  • Quelle Bild: helga-ingo.de