Archiv der Kategorie: sinnig

Kronos

Bei mir haben sie nur an der Gurgel rumgeschnippelt, da hatte der Uranos sicher mehr zu leiden 😉

Kronos
Die Verstümmelung des Uranos durch Kronos/Saturn
Giorgio Vasari und Gherardi Christofano, 16. Jahrhundert

Kronos (griech. Κρόνος) ist in der griechischen Mythologie der jüngste Sohn der Gaia (Erde) und des Uranos (Himmel) und der Anführer der Titanen. In der römischen Mythologie entspricht ihm Saturn(us).

Etymologie
Sein Name wurde in der antiken Volksetymologie schon sehr früh (in der Orphik) mit dem des Zeitgottes Chronos (Χρόνος) gleichgesetzt, was aber etymologisch falsch ist; ursprünglich waren es zwei verschiedene Götter, die dann in manchen Überlieferungen miteinander verschmolzen wurden. Die Frage nach der richtigen Etymologie ist umstritten; man hat eine Ableitung von kraíno erwogen, dann ist Kronos der „Vollender“. Wahrscheinlicher ist aber, dass der Name vorgriechischen Ursprungs ist und somit Kronos aus einer vorgriechischen Tradition übernommen wurde.
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Stones of Stenness

Standing Stones of Stenness

Die (Standing) Stones of Stenness sind ein neolithisches Henge Monument (class I henge), das sich auf der Insel Mainland der Orkneys befindet. Seit 1906 steht es unter staatlichem Schutz. Es ist seit 1999 als Teil des The Heart of Neolithic Orkney UNESCO-Welterbe und wird somit in Erhalt und die Rekonstruktion durch das World Heritage Committee gefördert.

Die Stones of Stenness befinden sich zwischen dem Loch of Stenness und dem Loch of Harray in der Nähe der neolithischen Siedlung Barnhouse in Sichtweite des Grabhügels Maes Howe eine Meile süd-östlich vom Ring von Brodgar. Weiterlesen

Manistein

Für diesen Stein werde ich Dich in meine Gebete einschließen, Engelbert 😉

Manistein

Eine Gebetsmühle (in Tibet auch Mani-Mühle genannt), ist ein Rad oder eine Walze, die Gebete oder Mantras enthält, oder außen mit solchen verziert ist. Eine Sonderform sind in der Khumburegion sogenannte Manisteine, bei denen Mantras in Steinplatten geritzt werden.

Im tibetischen Buddhismus werden Gebetsmühlen gedreht, um körperliche Aktivität und geistig-spirituelle Inhalte miteinander zu verknüpfen. Weiterlesen

Steinblumen

Die Sage hat Engelbert ausgegraben – sagenhaften Dank 8)

Steinblume
Winzige Blümchen an den Felsküsten Sardiniens

Die steinernen Blumen
Im vorigen Jahrhundert soll es am Hattertbach zwischen Rothbach und Nußbach mehrere merkwürdige Steine gegeben haben; man nannte sie — ihrer Form wegen — steinerne Blumen („Stienblomen“).
Einmal im Jahr, im Juni, an einem bestimmten Tag — an den sich jedoch heute niemand mehr genau erinnern kann — „blühten“ die steinernen Blumen. Sie wurden — innerhalb einer Stunde — langsam rot, während aus einer Erdspalte weißer Rauch aufstieg. Manch ein Bauer sah aus weiter Ferne diesem seltsamen Schauspiel zu. Doch niemand wagte sich in die Nähe, um nach der Ursache dieser Erscheinung zu forschen. Man sagte damals: Die steinernen Blumen sind noch aus der Zeit, als die Welt erschaffen wurde. Eines Tages waren sie plötzlich verschwunden, und auch die Erdspalte hatte sich geschlossen. Auch steinerne Blumen blühen nicht ewig, einmal ist auch ihre Zeit vorbei — so ungefähr sprachen nachher die alten Bauern.

  • Quelle Text: Burzenländer sächsische Sagen und Ortsgeschichten
  • Foto: helga-ingo.de
  • Stonewall-Angriff

    Stonewall-Angriff

    Mit dem Stonewall-Angriff bezeichnet man im Schachspiel einen bestimmten weißen Figurenaufbau in der Eröffnung. In den ECO-Codes ist er unter dem Schlüssel D00 klassifiziert. Charakteristisch für dieses System ist vor allem die weiße Bauernkette c3-d4-e3-f4, der „Steinwall“ (engl. Stonewall). Weiterlesen