Kronos

Bei mir haben sie nur an der Gurgel rumgeschnippelt, da hatte der Uranos sicher mehr zu leiden ­čśë

Kronos
Die Verst├╝mmelung des Uranos durch Kronos/Saturn
Giorgio Vasari und Gherardi Christofano, 16. Jahrhundert

Kronos (griech. ╬ܤü¤î╬Ż╬┐¤é) ist in der griechischen Mythologie der j├╝ngste Sohn der Gaia (Erde) und des Uranos (Himmel) und der Anf├╝hrer der Titanen. In der r├Âmischen Mythologie entspricht ihm Saturn(us).

Etymologie
Sein Name wurde in der antiken Volksetymologie schon sehr fr├╝h (in der Orphik) mit dem des Zeitgottes Chronos (╬ž¤ü¤î╬Ż╬┐¤é) gleichgesetzt, was aber etymologisch falsch ist; urspr├╝nglich waren es zwei verschiedene G├Âtter, die dann in manchen ├ťberlieferungen miteinander verschmolzen wurden. Die Frage nach der richtigen Etymologie ist umstritten; man hat eine Ableitung von kra├şno erwogen, dann ist Kronos der ┬äVollender┬ô. Wahrscheinlicher ist aber, dass der Name vorgriechischen Ursprungs ist und somit Kronos aus einer vorgriechischen Tradition ├╝bernommen wurde.

Mythologie
In der Fr├╝hzeit der Mythologie hatte Kronos noch keinen festen Platz in der Genealogie der G├Âtter; von den verschiedenen Versionen des Mythos hat sich die von Hesiod ├╝berlieferte durchgesetzt, die Kronos zu einem Sohn von Uranos und Gaia macht.

Da Uranos seine Kinder ┬ľ die Kyklopen und Hekatoncheiren ┬ľ so sehr hasste, dass er sie in den Tartaros verbannte, brachte Gaia ihre weiteren Kinder ┬ľ die Titanen ┬ľ im Geheimen zur Welt. Sie stiftete schlie├člich Kronos an, den Vater mit einer Sichel zu entmannen.

Kronos wurde damit zum Herrscher der Welt und Begr├╝nder des Goldenen Zeitalters. Nach der Darstellung Hesiods (Theogonie 446ff.) wurde Kronos von seiner Schwester Rhea (Rheia) zum Gatten genommen. Aus Angst, selbst entmachtet zu werden, fra├č er jedoch alle Kinder, die aus dieser Verbindung entstanden: Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon, die Kroniden. Den j├╝ngsten Sohn jedoch, Zeus, versteckte Rhea auf Anraten von Gaia und Uranos in einer H├Âhle des Berges Aigaion auf Kreta, w├Ąhrend sie dem Kronos einen in eine Windel gewickelten Stein ├╝berreichte, den dieser verschlang, ohne den Betrug zu bemerken. So konnte Zeus ungest├Ârt heranwachsen. Sp├Ąter gelang es Zeus, seinen Vater mit List und Gewalt zu ├╝berwinden, worauf Kronos erst den Stein und dann seine verschlungenen Kinder ausspuckte. Den Stein stellte Zeus an der Kultst├Ątte Pytho (Delphi) auf, damit er dort von den Sterblichen bestaunt werde.

Die Orphiker erz├Ąhlten, dass Kronos eines Tages von dem damals aus den Eichen flie├čenden Honig berauscht dalag und so von Zeus gefesselt werden konnte. Anschlie├čend brachte dieser ihn auf die ┬äInsel der Seligen┬ô, die Elysischen Gefilde, die am Rande des Erdkreises liegen, wo Kronos bis heute weile. Daher halte dort noch immer das Goldene Zeitalter an, das f├╝r den Rest der bekannten Welt mit seiner Entmannung sein Ende gefunden habe. Nach einer Erz├Ąhlung von Apollodor von Athen war Metis, die erste Geliebte des Zeus, diesem bei der Entmachtung des Vaters behilflich, indem sie ihm den Trank reichte, der Kronos bet├Ąubte und ihn schlie├člich dazu zwang, alle zuvor verschlungenen Kinder wieder von sich zu geben.

Verehrung
Kronos war eine relativ schattenhafte Gestalt aus der Mythologie, die nur in sehr geringem Ma├če kultisch verehrt wurde. Allerdings gab es ein ihm zu Ehren gefeiertes l├Ąndliches Fest, die Kronien. Der von ihm ausgespuckte Stein wurde in Delphi verehrt; man salbte ihn t├Ąglich mit ├ľl und umwickelte ihn an Festtagen mit wollenen Binden. Er ist nicht zu verwechseln mit einem anderen ebenfalls in Delphi aufgestellten und verehrten Stein, dem Omphalos. Der Steinkult war in der Antike im Mittelmeerraum verbreitet.

  • Quelle: Wikipedia
  • 6 Gedanken zu „Kronos

    1. Eveline

      Der hat aber schlecht verdaut, wenn er Stein und Kinder nach Jahren noch ausspuckt ­čśë

      Die Welt war damals schon ganz sch├Ân grausam, wirklich besser ist es doch nicht geworden, wenn man das so liest…

      Dir soll besser werden – besser dich – Gute Besserung!!!
      Dir alles Gute hinter die Gurgel w├╝nsch, liebe Huggels drunter platzier… ­čÖé
      *sanftdr├╝ck* Eveline

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    2. katinka

      Darf ich mir sowas ├╝berhaupt schon anschauen????
      *Augenaufrei├č* ein noch gr├Â├čeres Messer ging nich bei denen.
      Und das Weibsbild da, oh nee, …. dazu sag ich jetzt nix mehr *grins*

      Hab nich Haussarrest , muss ein bissel arg schuften in letzter Zeit. Geh daher zu anst├Ąndiger Zeit ins Bett.;-)

      Sie’gscht, aus mir wird doch noch was g’scheits!

      ganz,ganz liebe Gr├╝├če, busserl katinka

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    3. Eva

      gut, dass wir im Heute leben …. fr├╝her wars schon um vieles grausamer und die G├Âtter waren auch blo├č Menschen *g* …. schau nicht so Grausamkeiten an …. Du musst Dich mit Erbaulichem umgeben, damit Du schnell gesund wirst *g* …. vorsichtige Huggels von Eva :))

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    4. Die Wandlerin

      Hallo liebe Helga,

      dank dir lieb f├╝r deinen Kommentar bei mir. *l├Ąchelt*

      Puh, manche Bilder sind echt heftig, ich mag Gewalt nicht, gut, mag wohl kaum einer..

      Ich hoffe, dir geht es von Tag zu Tag besser? Schon dich weiter, ja?

      Ach ja.. hm.. ich wei├č nicht, wie du ├╝ber Awards denkst, ich hatte einen bekommen und sollte 5 weitere nominieren, also war ich mal so frei, und du bist eine davon.

      W├╝rde mich freuen, wenn du ihn dir bei mir im Blog abholen magst, falls nicht, bin ich sicher nicht b├Âse. ­čśë

      Ich geh nun noch schnell Katinkalein von ihrem Award erz├Ąhlen.. sie wird mich k├Âpfen… *bibber*

      Dir eine sch├Âne Zeit,
      liebe Gr├╝├če,
      die Wandlerin

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    5. Kerstin

      Das sieht man mal wieder dass ich meine Kenntnisse auffrischen sollte in griechischer Mythologie.
      Danke f├╝r den kleinen Ausflug!
      LG Kerstin
      Und Dir weiterhin gute Besserung!!

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