Archiv der Kategorie: mineralisch

Schwarzer Stein

Die Kaaba (arabisch: الكعبة, „Kubus, Würfel“) ist das zentrale Heiligtum des Islam. Sie ist ein etwa 12 m × 10 m × 15 m großes Gebäude und befindet sich im Innenhof der großen Moschee in Mekka im heutigen Saudi-Arabien. Für gläubige Muslime ist die Kaaba das Bayt Allâh / بيت الله /„Haus Gottes“.

Umhüllt ist die Kaaba von der Kiswah, dabei handelt es sich um einen schwarzen Brokat, der jährlich erneuert wird. In ihrer südlichen Ecke sind die Bruchstücke des al-Hadschar al-Aswad / الحجر الأسود /„der Schwarze Stein“ etwa auf Augenhöhe eingemauert. Häufig wird gesagt, beim „Schwarzen Stein“ handele es sich um einen Meteoriten. Das ist jedoch nur eine Vermutung. Der Stein wurde nie wissenschaftlich untersucht. Die muslimische Überlieferung besagt, dass Abraham den Stein beim Erbauen der Kaaba als Geschenk vom Erzengel Gabriel empfing, er somit aus dem Paradies stamme. Der Stein wurde im Mittelalter beschädigt.

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Rätselstein

Heute darf geraten werden, wer mir diesen Stein in das Steinreich geworfen hat.

Geworfener Stein 

Stamm:
Klasse:
       Unterklasse:
Ordnung: 
Familie: 
Art:
Hartmaterialige
Rote Geworfene
Nasse Rote Geworfene
Kraterlander
dynamische Kraterlander
Sandsteinderinbaustellenwassergeworfenwird

Diese recht seltene, aber nicht vom Aussterben bedrohte Art, findet man bevorzugt in Baustellenbereichen. Zur Fortpflanzung sind diese Steine auf die Hilfe vorbeilaufender Menschen, vor allem jüngeren Alters, angewiesen. Denn durch deren Spieltrieb wird ein neuer Kraterlander geboren. Die Familie „dynamische“ Kraterlander ist recht selten und kann nur durch kräftige Werfer befruchtet werden. Ist es dann aber soweit, wird die Geburt mit einem Lächeln seitens des Werfers begleitet. Das obige Bild zeigt die Sekunde der Geburt. Leider ist durch das überschäumende Fruchtwasser der Stein selbst nicht sichtbar.

  • Quelle: ungenannter Co-Autor

Schlossberghöhlen

Diesen fantastischen Stein hat mir meine Namensvetterin Helga rübergeschoben – herzlichen Dank!


Die größten von Menschenhand geschaffenen Buntsandsteinhöhlen Europas

Wenn ich mal das Saarland betreten sollte, schaue ich mir mit Sicherheit die Schlossberghöhlen an.

„Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurden am 31. März 2007 in Homburg die größten von Menschenhand geschaffenen Buntsandsteinhöhlen Europas neu eröffnet. Die durch den Abbau von Buntsandstein und die Errichtung von Lagerräumen in der Zeit vom 11. bis 17. Jahrhundert entstandenen Schlossberghöhlen verfügen über eindrucksvolle Kuppelhallen und sind mit kilometerlangen Gängen durchzogen. Insgesamt bestehen die Höhlen aus zwölf übereinander angeordneten Stockwerken, wovon derzeit die 10. Etage als Schauhöhle zur Besichtigung freigegeben ist.
Das Gestein des erst im Jahre 1930 wieder entdeckten Höhlensystems zählt zum mittleren Buntsandstein – einem Sediment, welches im Trias (vor ca. 230 – 260 Millionen Jahren) durch Wind- und Meeresablagerungen entstanden ist. Davon zeugen noch heute die wellenartigen Versteinerungen, die überall in den Schlossberghöhlen zu finden sind.
Ein originalgetreu eingerichtetes Zimmer erinnert daran, dass die Höhlen der Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges als Schutz vor Fliegerangriffen gedient haben.“

Stein der Weisen

 Anne hat diesen Stein hier gesucht – schon ist er da:

Der Alchemist beim Suchen nach dem Stein der Weisen
(1771) von Joseph Wright, illustriert die Entdeckung des Phosphors durch Hennig Brand

Der Stein der Weisen (lat. Lapis philosophorum) ist die in der Alchemie gebräuchliche Bezeichnung für das Geheimnis der Goldherstellung.

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Schalenstein

 

Lust auf mystische Stätten und geheimnisvolle Steine?
Dann muss man unbedingt die Geschichte zu diesem Stein lesen:

Die Höhlenburg und der Schalenstein bei Pinswang im Ausserfern

Ein herzlicher Dank an 
  ~  Sighard Wacker aus Reutte für die freundliche Überlassung des Fotos
  ~  Eveline fürs Rüberschieben dieses Steines

Als Schalensteine, auch Näpfchen- oder Schälchensteine, werden in der Regel unverlagerte und ansonsten unbearbeitete Steine genannt, in die Menschen runde oder ovale 2 – 8 cm tiefe Vertiefungen von zumeist 4 – 6 cm Durchmesser eingearbeitet haben. Einzelne Steine weisen zusätzlich Schleifrillen auf. Schalensteine sind in ganz Europa und außerhalb davon zu finden.

Auf französisch werden sie als Pierres à écuelles bezeichnet. In Schweden heißen sie auch Elfenmühlen (Älvkvarnar), in Dänemark werden sie Skåltegn (Schalenzeichen) und im Volksmund Æbleskivestene genannt. Vom deutschsprachigen Volksmund werden sie auch Blut-, Druiden-, Feen-, Opfer-, Teufels- oder Hexensteine genannt.

  • Quelle: Wikipedia