Archiv der Kategorie: mineralisch

Capo d’Orso

Bärenkap
Am Bärenkap bei Palau.

Gleich in den ersten Stunden auf Sardinien durften wir Höhepunkte erleben und wir durften sie ganz alleine geniessen.
Es gibt bizarre Formationen dieser erodierten Granitsteine und die namengebende Figur, den Bären, hätten wir aus der richtigen Perspektive nur fotografieren können, wenn wir mit Seil und Haken bewaffnet gewesen wären. Der Wind hat ganz schön gepfiffen und in meinem Hinterkopf war der Todespfad, den ich einen Tag vor unserer Abreise bei Eveline gegangen war 😉
Ich habe mich dann damit be- und vergnügt, Euch heute Teile des Bären als Schwein zu präsentieren:

Bärenkap

Goldfluss

Goldfluss

Goldfluss (auch Aventuringlas, Goldstein) ist ein synthetisches Glas, das häufig als Schmuckmaterial verwendet wird. Es handelt sich dabei nicht, wie häufig im Verkauf angegeben, um ein natürliches Mineral.
Weiterlesen

Damm des Riesen

Auf unserer Irlandreise 2005 waren wir auch ganz im Norden, um dieses Naturwunder zu bestaunen.
Weitere Bilder könnt Ihr auf unserer Homepage anschauen.

Damm des Riesen
Foto: ©helga-ingo.de

Der Giant’s Causeway („Damm des Riesen“) befindet sich an der nördlichen Küste des County Antrim, Nordirland, östlich des kleinen Städtchens Bushmills.

Die UNESCO rechnet ihn zum Weltnaturerbe. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahre aufweisen. Die meisten der Säulen sind sechseckig, einige haben jedoch vier, fünf, sieben oder acht Ecken. Die größten der Steinbrocken sind bis zu 12 Metern hoch und das Gestein ist an manchen Stellen bis 25 Meter dick. Der Giant’s Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer.

Nach einer irischen Legende soll der Damm vom Riesen Finn MacCool erschaffen worden sein, der die Steine aufgetürmt hat, um trockenen Fußes nach Schottland marschieren zu können, wo er die Tochter des dort ansässigen Riesen ehelichen wollte.

Wissenschaftlich wird die Entstehung des Basaltdammes als natürliches Abkühlungsphänomen von heißem Magma betrachtet. Basalt erstarrt zu Säulen, wenn der Abkühlungsprozess sehr langsam voranschreitet, wobei die Säulen immer senkrecht zur Abkühlungsfläche stehen. Daraus ist zu schließen, dass die Magmazufuhr, die einen mittlerweile durch Erosion abgetragenen Vulkan gespeist hat, in der Erde zum Erliegen gekommen und zu den bekannten Säulen erstarrt ist.

  • Quelle: Wikipedia
  • Eierstein – Oolith

      Fröhliche Ostern! 

     
    Rogenstein aus dem Unteren Buntsandstein, Steinbruch Heeseberg, Landkreis Helmstedt

    Oolith (aus griech. oon, Ei und lithos, Stein; auch Erbsenstein oder Rogenstein genannt) ist ein Sedimentgestein, das aus kleinen Mineralkügelchen (Ooiden) besteht, die durch ein kalkiges oder toniges Bindemittel verkittet sind. Die Ooide bestehen vorwiegend aus Kalk (Calcit oder Aragonit) oder auch aus Eisenhydroxid oder Kieselsäure. Sie haben in der Regel einen Durchmesser von 0,5 bis 2 Millimeter.
    Ooide entstehen in warmem kalkübersättigtem Wasser mit starker Wellenbewegung. Ausgangspunkt sind kleine Partikel wie z. B. Sandkörner oder Fragmente von Muschelschalen, die durch die Wellenbewegung in der Schwebe gehalten werden und Kristallisationskerne bilden, an denen sich Kalk in konzentrischen Schalen oder in Form von radial-faserigen Kalzitkristallen ablagert. Sind diese Ooide zu schwer geworden, so sinken sie auf den Meeresgrund ab und bilden eine Sedimentschicht, in der sie durch Wasserbewegung gerollt werden. Oolith entsteht durch die Verfestigung dieser Sedimentschicht zu Gestein (Diagenese).

    Oolith beziehungsweise Rogenstein ist namensgebend für verschiedene Gesteinsformationen, beispielsweise für die jurassischen Schichtstufen Korallenoolith, Murchisonae-Oolith und Hauptrogenstein.

  • Quelle: Wikipedia
  • Zinnstein

    Zinnstein

    Kassiterit (Zinnstein, Nadelzinn(erz), Holzzinn, Visiergraupen) ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Oxide mit dem Stoffmengenverhältnis Metall:Sauerstoff = 1:2. Es kristallisiert im tetragonalen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung SnO2 und entwickelt meist kurze bis lange, prismatische, nadelförmige oder bipyramidale Kristalle, aber auch körnige bis massige Aggregate in braunschwarzer, grauer, gelbbrauner, grüner oder roter Farbe. Auch farblose Kristalle sind bekannt. Durchscheinende Kristalle zeigen schwachen Dichroismus in gelb und rotbraun. Weiterlesen