Archiv der Kategorie: mineralisch

Roccia dell’Elefante

Elefantenfels

Der meistfotografierte Stein Sardiniens.

Gut, dass die Frau vom Tomtom wußte, wie man zu N40° 53.398′ E8° 44.716′ kommt!

Der „Elefant von Castelsardo“ ist ein verwitterter Trachytfels. Im Innern sind prähistorische Grabkammern (Domus de janas) aus der Ozieri-Kultur (3./2. Jahrtausend v. Chr.). Einige sind mit Reliefs ausgeschmückt.

Schorre

Schorre
Brandungsplattform bei Southerndown nahe Bridgend im Süden von Wales

Die Schorre (zu ’scheren‘) oder Brandungsplattform ist eine nahezu ebene Gesteinsfläche an einer Kliffküste, die durch die Abrasionswirkung der Brandung entstanden ist.

Die leicht gegen das Meer hin geneigte Schorre ist der Kliffküste vorgelagert und liegt bei Ebbe zum größten Teil frei. Die Abrasionsfläche reicht so weit in die Tiefe, wie sie von den Wellen am Meeresboden geformt werden kann und geht zum Meer hin in den Schelf über. Weiterlesen

Lange Anna

Lange Anna Helgoland
Die „Lange Anna“ mit der ins Meer ragenden Schutzmauer und sichtbarer Schorre (Felswatt)

Die Lange Anna ist das Wahrzeichen der deutschen Nordseeinsel Helgoland. Sie ist ein 47 Meter hoher und etwa 25.000 Tonnen schwerer, freistehender Felsen (Felsnadel) aus rotem Buntsandstein mit einer Grundfläche von nur 18 m² im äußersten Nordwesten der Insel. Weiterlesen

Sardegna Marmi

Ganz unverhofft führte uns in Sardinien die Straße mitten durch einen Marmorsteinbruch. Riesige Quader werden direkt aus dem Berg herausgesägt.
Marmorsteinbruch auf Sardinien
In der Mitte des Bildes kann man diese Arbeiter sehen:
Marmorsteinbruch auf Sardinien
Es war beeindruckend, wie vollkommen glatt die gesägten Flächen sind.
Auf der Homepage von Sardegna Marmi könnt Ihr ein Vido anschauen – es lohnt sich.

Speckstein

Speckstein
Specksteinskulptur Der Denkende von Ruth Kopp

Speckstein (Talkschiefer, Steatit, Seifenstein) ist eine Gruppe von Natursteinen, die hauptsächlich aus dem Magnesium-Silikat Talk in massig-dichter Ausbildung bestehen. Es wird auch Lavez (ital.: pietra ollare; franz.: pierre d’ollaire; engl.: soapstone) genannt, vor allem in der Schweiz und im Veltlin. Die mittelalterliche Bezeichnung für diesen Stein lautete Talcus. Das Gestein wird fast weltweit abgebaut. Je nach der Zusammensetzung unterscheiden sich die Steine regional in ihrer Härte und Brüchigkeit. Nebenbestandteile sind die Minerale Magnesit, Serpentin und verschiedene Chlorite. Weiterlesen