Archiv des Autors: Helga

Wildfräuleinstein

Wildfräuleinstein

Die Legende um den Wildfräuleinstein bei Hinterstein (Bad Hindelang)

Die wilden Fräulein
In dieser Höhle hausten vor Zeiten wilde Fräulein. Wieviel es ihrer waren, kann man heute nicht mehr sagen, aber man weiß, daß zwei von ihnen Rezabell und Huriahutsch hießen. So erschienen sie den Bergheuern und Sennen, waren freundlich gegen die Menschen, ja manchmal kamen sie bis nach Hinterstein in die Häuser. Einmal heiratete eines der Fräulein einen Burschen aus dem Dorf, aber ausdrücklich unter der Bedingung, daß man ihr keinen Namen gebe. Denn, würde man zufällig ihren Wirklichen treffen, so, müßte sie sogleich fortgehen. Der Bursche und das Fräulein lebten lange glücklich miteinander. Auch die Nachbarn hatten die fleißige Frau lieb. Eines Tages stand sie im Garten und wurmte das Kraut ab. Da kam ein anderes Weib des Weges, die rief über den Zaun: „Oh mei liabs Getrüdle, wia fresset dia Würmle deine Krütle.“ Da wurde das Fräulein leichenblaß, fing an zu weinen und klagte bitterlich darüber, daß sie nun nicht mehr bleiben dürfe, da man sie bei ihrem richtigen Namen genannt habe.

  • Foto: Alfred Vogler, Alfred Voglers Wanderweb
  • Herzlichen Dank für die geliehenen Bilder 😉
  • Obelisk

    Der Obelisk stellte im alten Ägypten wie die Pyramide die steingewordenen Strahlen des Sonnengottes dar und ist die Verbindung zwischen der hiesigen und der Götterwelt. Obelisken standen in der Regel paarweise vor Pyramiden oder Tempeln.

    Der Obelisk der Königin Hatschepsut (1490 – 1468 v. Chr.) ist mit einer Höhe von ca. 29,5 m und einem Gewicht von ca. 320 t der größte unter den altägyptischen Obelisken – nach dem Lateran-Obelisk in Rom und dem unvollendeten Obelisk in Assuan.

    Mehr zu den Obelisken könnt Ihr hier nachlesen.

  • Foto: helga-ingo.de
  • Symbolstein

    Piktischer Symbolstein
    Strathpeffer Eagle Stone

    Steinmonumente, die als Piktischer Symbolstein (engl. Pict oder Sculptured Stone) bezeichnet werden, entstehen im nördlichen Schottland im wesentlichen zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert. Diese verzierten Menhire werden dagegen in Schottland im Kontext mit den vorausgehenden eisenzeitlichen Monumenten nicht gefunden, obwohl sie (aus dieser Zeit) von Irland her bekannt sind.

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    Steingeld

    Dreimal dürft Ihr raten, wer dieses Geld für mich gefunden hat…
    Danke, Renate 😉 so kann man schwer steinreich werden.
    Steingeld
    Steingeld neben einer traditionellen Behausung auf der Insel Yap

    Rai, auch Steingeld genannt, ist ein auf der Insel Ulithi in Yap, einem Bundesstaat der Föderierten Staaten von Mikronesien, verwendetes Tauschmittel und gilt immer noch als Zahlungsmittel, obwohl die Herstellung 1931 eingestellt wurde. Es besteht aus Steinscheiben, die überall auf den Inseln am Wegesrand oder um die Häuser liegen. Wenn Rai den Besitzer wechselt, lässt der neue Eigentümer den Stein gewöhnlich aufgrund des Gewichts und der damit entstehenden Schwierigkeiten des Transports da liegen, wo er ist. Wem welcher Stein gehört wird einfach gemerkt. Weiterlesen

    Teufelstisch

    Vielen Dank, liebe Uta für diesen Pfälzerwälder Steinwurf 😉

    Teufelstisch in der Pfalz
    Buntsandsteinmonolith

    Der Teufelstisch bei Hinterweidenthal ist eine markante Felsformation im Wasgau, dem Südteil des Pfälzerwaldes (Bundesland Rheinland-Pfalz). Als die Pfalz nach dem Zweiten Weltkrieg zur Französischen Besatzungszone gehörte, war der Teufelstisch auf einer rheinland-pfälzischen Briefmarke abgebildet. Weiterlesen