Archiv des Autors: Helga

Speckstein

Speckstein
Specksteinskulptur Der Denkende von Ruth Kopp

Speckstein (Talkschiefer, Steatit, Seifenstein) ist eine Gruppe von Natursteinen, die hauptsächlich aus dem Magnesium-Silikat Talk in massig-dichter Ausbildung bestehen. Es wird auch Lavez (ital.: pietra ollare; franz.: pierre d’ollaire; engl.: soapstone) genannt, vor allem in der Schweiz und im Veltlin. Die mittelalterliche Bezeichnung für diesen Stein lautete Talcus. Das Gestein wird fast weltweit abgebaut. Je nach der Zusammensetzung unterscheiden sich die Steine regional in ihrer Härte und Brüchigkeit. Nebenbestandteile sind die Minerale Magnesit, Serpentin und verschiedene Chlorite. Weiterlesen

Finkenstein

Altfinkenstein

Die Burgruine Finkenstein ist eine Burgruine in der Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See in Kärnten, Österreich.

Die Ruine liegt auf einem nach Süden steil abfallenden Felsen am Fuße der Karawanken und oberhalb des Faaker Sees.

Die Burg wurde erstmals 1142 erwähnt.
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San Pietro di Simbranos

Darf ich vorstellen: ZebraPisanerkircherl in Nordsardinien

San Pietro di Simbranos

Diese pisanische Landkirche steht allein auf weiter Flur, daneben ein Häuschen mit Garten, leider alles verriegelt und verrammelt; daneben ein Baum und mit Steinbänken und einem (trockenen) Wasserhahn als Picknickplatz hergerichtet. Idylle pur, die Vögel zwitschern, der Wind pfeift ums gestreifte Eck, kein Mensch weit und breit…

Für Kunstliebhaber:
Die Kirche wurde im 11. Jh. erbaut, das heutige Aussehen geht auf Benidiktinermönche des 13. Jh. vom Monte Cassino zurück. Die Zebrastreifen sind aus braunem Trachyt und weißem Kalk, unterteilt mit Blendbögen und Halbsäulen. Über der Tür sind Schutzheilige abgebildet. Die oberen Bögen sind im Gegensatz zum unteren Abschnitt gotisch; der erste Stock wurde später aufgesetzt. Das Innere, das uns verwehrt blieb, ist wie in Pisanerkirchen üblich schmucklos, es gibt zwei Reihen kleiner Fensteröffnungen, die Apsis ist schwarz-weiß gestreift. Im übrigen ist nur die Vorderfront so auffallend gestaltet.

El Torcal

Für diesen Steinwurf und vor allem für das eigene Foto bedanke ich mich bei Claudia 8)

El Torcal
Foto ©Vodia
Indianer im El Torcal

El Torcal (Paraje Natural de El Torcal) ist ein 1.171 ha großes Naturschutzgebiet im spanischen Andalusien, ca. 14 km entfernt von der Provinzstadt Antequera (Provinz Málaga).

Mit seinen außergewöhnlichen Karstformationen gehört der Park zu den beeindruckendsten Landschaften Spaniens. Neben Touristen zieht er auch Geologen und Botaniker an. Weiterlesen

Laudanum

Für diesen unsterblichen Stein bedanke ich mich opiumberauscht bei Engelbert 😉

Laudanum

Der Name Laudanum geht auf seinen Erfinder, den Arzt und Naturforscher Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493 – 1541), besser bekannt als Paracelsus, zurück. Er glaubte, mit dem Laudanum ein Allheilmittel erfunden zu haben, und nannte seine Tinktur daher auch „Stein der Unsterblichkeit“. Seine Hauptbestandteile waren zu etwa 90 % Wein sowie Opium zu etwa 10 %. Als weiterer Zusatz wird in einigen Quellen Bilsenkraut genannt. Weiterlesen