Bojistein

Danke, Engelbert für den kugeligen Stein 😀

Weil es da männliche und weibliche Formen gibt, erinnert mich das stark an die Moquisteine.

Bojistein
Foto aus Wikipedia, Urheber: Paul Heinrich

Als Bojistein, Kiesball oder Poprock bezeichnet man das Mineral der chemischen Formel FeS2+FeOOH*n H2O.

Entstehung
Große Vorkommen dieses Minerals findet man in den USA, vor allem im Bundesstaat Utah. Bojisteine entstehen sekundär durch die Freisetzung von Schwefel beim Zerfall organischer Materialien im Schlamm des Meeresgrunds. Unter Luftabschluss verbindet sich Schwefelwasserstoff mit Eisenverbindungen zu knollig-kugeligen Pyrit-Konkretionen. Nach der Verdichtung des Schlamms zu tonigen Sedimenten bleiben die Knollen im Gestein eingeschlossen, bis sie zu einem späteren Zeitpunkt durch Verwitterung wieder freigelegt werden, da sie verwitterungsresistenter als Tonstein sind. Hierbei wandelt sich die Pyritkonkretion durch Luftsauerstoff oberflächlich in Limonit um. Ähnlich wie Pyrit neigen auch Bojisteine im Laufe von Jahrzehnten bis Jahrhunderten durch die Aufnahme von Wasser und fortschreitender Oxidation zum Zerfall, was durch Sulfatausblühungen sichtbar wird.

Wirtschaftliche Bedeutung
Durch die vermehrte Nutzung sog. Heilsteine wird auch der Bojistein im esoterischen Bereich genutzt. „Bojisteine regen“ nach Aussagen der Heilsteinexperten „den Energiefluss an, dienen aber weniger der Behandlung von gesundheitlichen Problemen“. Je nach Verwitterungsgrad werden weibliche Formen mit glatter Oberfläche und männliche Formen mit rauer Oberfläche unterschieden.

Quelle: Wikipedia

3 Gedanken zu „Bojistein

  1. Elke (Mainzauber)

    Hallo Helga,
    ich denke, diese Steine haben auch den selben Ursprung und kommen – soweit ich weiß – auch in der gleichen Gegend in den USA vor. Ich glaube, ich habe hier schon mal erzählt, dass ich mal ein Pärchen Moquimarbles in den Händen hatte, die meine Hände ganz warm werden ließen. Leider habe ich diese damals nicht erstanden. Mein späteres Pärchen war bei weitem nicht so kraftvoll.
    Herzliche Grüße (und wie geht’s dir überhaupt?)
    Elke

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