Serra Orrios

An unserem einzigen Regentag haben wir uns nasse alte Steine angeschaut 😉

Nuraghendorf Serra Orrios

Serra Orrios (ital. Villagio di Serra Orrios), 10 km von Dorgali entfernt, in der Provinz Nuoro auf Sardinien gelegen, ist die grĂ¶ĂŸte nuraghenzeitliche Siedlung der Insel. Es handelt sich nicht um einen Komplex der sich um einen Großnuraghen gebildet hat, wie bei den Nuraghen Arrubiu, oder Su Nuraxi. Die nĂ€chsten Nuraghen Oveni und Noriolo liegen 500 m entfernt. 100 m entfernt von der Siedlung befindet sich ein Gigantengrab.

Ein von einem noch ĂŒbermannshohen Peribolos umschlossener Bereich, der so genannte Festplatz und zwei Megarontempel sind die herausragenden Relikte. Benachbart gruppieren sich auf der BasalthochflĂ€che ĂŒber 70 steinerne RundhĂŒtten, die nur noch als Grundmauern erhalten sind, um kleine Innenhöfe mit Brunnen oder Zisterne oder Herde und Feuerstellen.

EigentĂŒmlich sind die Megarontempel. Man vermutet, dass das innerhalb des 40 m weiten runden Temenos gelegene Megaron B dem dörflichen Kult diente, wĂ€hrend das bei den RundhĂŒtten gelegene, schlechter erhaltene Megaron A, dessen Peribolos weitgehend verschwunden ist, fĂŒr Wallfahrer aus der Umgebung bestimmt gewesen sein könnte.

Die Grabungsfunde aus den Jahren 1936-38 befinden sich im Museum von Dorgali. Es handelt sich um Keramik der Bonnanarokultur und ihrer Nachfolger aus dem 16. bis zum 8. Jahrhunderts v. Chr. Eine Gußform aus Steatit, Bronzeschmuck und GebrauchsgegenstĂ€nde. Darunter Öllampen, Vasen, Pintaderen mit geometrischer Dekoration, eine große Anzahl von SchĂŒsseln, Tassen und Töpfen mit oder ohne Griff, Webgewichte und Spinnwirtel. Zum Fruchtbarkeitskult gehört ein kleiner phallischer Baityloi aus Stein der 1986 wĂ€hrend er Pflegemaßnahmen im Dorf gefunden wurde.

Quelle Text: Wikipedia
Foto: ©helga-ingo.de

7 Gedanken zu „Serra Orrios

  1. Eveline

    Heut‘ schmeißt mit Fremdwörtern um dich wie Petrus mit Regentropfen!!

    (gibt’s ein Foto vom Baityloi? *g*)

    Halbtrockene Huggels, Eveline

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  2. katinka

    *Nasse alte Steine* *lol* das klingt so abwertend :mrgreen:

    Was issen ein Baityloi? ( *lol* seh grad das Evi das auch interessiert.Klingt ja sĂŒĂŸ …. *grins* Na, da wirste uns noch was zeigen mĂŒssen *kicha*)
    Und wer ist im Gigantengrab verbuddelt? 😯

    Ich wandle jetzt auch von meinem Megaron B zu A um es ein wenig in Ordnung zu halten, vieleicht finde ich ja dann das Peribolos ( wenn ich nur wĂŒĂŸte, was das ist *lol* )wieder … *lol*

    Fremdwörter amĂŒsieren mich unsĂ€glich, sie regen so ungemein die Fantasie an ….

    fantastische GrĂŒĂŸe
    katinka

    Baityloi *lol* :mrgreen:

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  3. Elke / Mainzauber

    Also die Dinger sind auch gar nicht sooo „phallisch“, meine Damen. Man könnte sie auch mit Granaten oder Bomben verwechseln. Obwohl sie vermutlich durchaus phallisch gemeint waren, denn es gibt auch welche mit weiblichen BrĂŒsten. Der Fruchtbarkeitskult stand bei unseren Ahnen mindestens ebenso hoch im Kurs wie SilikonbrĂŒste und PenisverlĂ€ngerungen heutzutage.
    Lieben Gruß
    Elke

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