Archiv des Monats: Oktober 2007

Rosetta-Stein

Gabriela hat diesen schweren Stein von Andalusien bis in mein Steinreich gekugelt – herzlichen Dank 🙂 !!!

Der Stein von Rosetta
Experten beim Inspizieren des Steins während eines Orientalistenkongresses, 1874

Der Stein von Rosette oder Stein von Rosetta oder auch Rosettastein (französisch: la pierre de Rosette, englisch: Rosetta Stone ) ist eine halbrunde, steinerne Stele mit einem in drei Schriften eingemeißelten Text, der maßgeblich zur Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen beitrug. Er befindet sich heute im British Museum in London.

Der Stein ist 114,4 cm hoch, 72,3 cm breit und 27,9 cm tief, wiegt 762 kg und besteht aus dunkelgrauem Granodiorit. Er stammt aus dem Jahr 196 v. Chr. und enthält ein eingemeißeltes Dekret des Rates der ägyptischen Priester. Die gesamte Stele ist jedoch stark verwittert und die ganze linke obere Ecke abgesprengt, aber auch an anderen Stellen fehlen größere Textpassagen. Dadurch sind vom Hieroglyphentext zwei Drittel verloren. Weiterlesen

Sustenpass

Steingletscher und Steinsee
Steingletscher und Steinsee

Das ist ein Dreifachstein (kommt sehr selten vor), den mir Renate raufgerollt hat – herzlichen Dank 🙂 !

Steingletscher ist ein Talgletscher südlich des Sustenpasses in den Urner Alpen, im äussersten Osten des Kantons Bern, Schweiz. Er hat eine Länge von 4.3 km und bedeckt eine Fläche von knapp 8 km².

Seinen Ausgangspunkt nimmt der Steingletscher auf dem Bergrücken zwischen dem Gwächtenhorn (3’420 m ü. M.) im Westen und dem Sustenhorn im Osten. Von hier fliesst der Gletscher nach Norden entlang der Westflanke des Kleinen Sustenhorns (3’318 m ü. M.) und des Sustenspitzes (2’931 m ü. M.). Die Gletscherzunge befindet sich derzeit auf 1’940 m ü. M. kurz hinter dem Steinsee; eine weitere Zunge überlappt den Kamm zwischen dem Tierbergli und dem Bockberg. Der Gletscher entwässert in das Steinwasser, das durch das Gadmertal fliesst und als Gadmerwasser bei Innertkirchen in die Aare mündet. Weiterlesen

Steinkorallen

Steinkorallen

Steinkorallen (Scleractinia, früher Madreporaria) sind Tiere, die den Hauptanteil an der Entstehung der Korallenriffe haben, der artenreichsten marinen Lebensräume auf der Erde. Die meist winzigen, sessilen Tiere haben die Fähigkeit, an ihrer Basis Kalk abzuscheiden und bilden so Riffe und im Laufe der Jahrtausende gewaltige Riffstrukturen. Viele Inseln, z.B. die Bahamas und die Bermudas im Atlantik, die Malediven im Indischen Ozean oder Tuvalu und Kiribati im Pazifik sind durch das allmähliche Wachstum von Steinkorallen gebildet worden. Bei der Kalkbildung hilft den meisten Steinkorallen eine Symbiose mit Zooxanthellen, kleinen, einzelligen Algen aus der Gruppe der Dinoflagellaten, die auch für die Ernährung der Korallen wichtig sind.

Alle Steinkorallen leben im Meer, die meisten in den Tropen. Sie sind sehr einfach gebaute Tiere und gehören, wie Quallen, zu den Nesseltieren (Cnidaria) und darin zu den Sechsstrahligen Blumentieren (Zoantharia/Hexacorallia). Ihre nächsten Verwandten sind die Seeanemonen (Actiniaria) und andere, weniger bekannte Gruppen. Mit den nicht riffbildenden Weichkorallen (Alcyonacea) sind sie nur entfernt, mit den ebenfalls riffbildenden Feuerkorallen (Milleporidae) nur sehr entfernt verwandt.

Der Artikel bei Wikipedia ist sehr interessant und deshalb auch sehr lang!

  • Quelle: Wikipedia
  • Schilfsandstein

    Schilfsandstein

    Über diesen Stein bin ich in einem Kommentar von Helmut gestolpert und habe ihn gerne aufgehoben 😉
    Ein herzlicher Gruss in den Kraichgau!

    Der Name Schilfsandstein rührt von den Abdrücken fossiler Pflanzenreste (Schachtelhalme und Farne) im Gestein, die früher irrtümlich als Schilfhalme angesprochen wurden. Weiterlesen