Archiv der Kategorie: sinnig

Hungerstein

In den Wikipedia-Seiten zum Fluss Elbe gefunden:
Auf der anderen Seite sind sommerliche Niedrigwasserstände charakteristisch für die Elbe. Anders als beim Rhein, der im Sommer zusätzlich aus Gletscherschmelzwasser gespeist wird und mit dem Bodensee ein großes natürliches Ausgleichsbecken hat, weist die Elbe im Jahresverlauf eine viel weniger stetige Wasserführung auf. In solchen Zeiten werden auch mehrere so genannte Hungersteine sichtbar. Der Magdeburger Domfelsen, früher Hungerfelsen genannt, erscheint, wenn der Wasserstand weniger als 1,30 m beträgt. In Děčín trägt ein großer Basaltstein die Bezeichnung Hungerstein, da sein Erscheinen für die Schiffersfamilien und auch die Bauern an der Elbe Notzeiten ankündigte. In den Jahren 2003, 2004 und 2006 lag der Pegel der Elbe in Dresden vermehrt unter einem Meter, was den sehr regenarmen Sommern zuzuschreiben war. Im Jahr 2004 war auch schon das Winterhalbjahr extrem niederschlagsarm. Niedriger Wasserstand des Flusses bedeutet Einschränkungen oder auch die Einstellung der Schifffahrt.

Waxnstoa

 

S’gibt nur a Loisachtal alloa,
a Zugspitz und an Waxnstoa.
Do derfst de ganze Welt ausgeh‘,
do findst es nirgends mehr so schee.

De Buam, de ham an frischn Muat,
die Madln san so herzli guat.
De Liab und Treu, sie stirbt net aus,
sie is im Loisachtal zu Haus.

Fahr’n ma auf Minga mit an Floß,
des geht vui schneller, ois mit an Roß.
Ja, und beim Steirer, do kehr’n ma ein,
do gibt’s a Bier und an guat’n Wein.

Wenn’s Dir im Loisachtal ned gfoit,
mei Liaba, nacha druckst Di boid.
Aber wenn’s Da gfoit, dann schlog hoit ei,
sollst aa a Loisachtaler sei.

Steinernes Wegkreuz

Dieses Steinerne Wegkreuz steht am Fussweg/Radweg (alte Straße) zwischen Garmisch und Griesen am linken Loisachufer. Es ist wahrscheinlich ein Sühnekreuz für ein Gewaltverbrechen (sog. Mordsteinkreuz) aus dem 15./16. Jahrhundert. Es besteht aus Kalktuff und hat die Form eines Malteserkreuzes. Steinkreuze diesen Typs sind in anderen Gegenden (z.B. Allgäu, Salzburger Land) häufiger anzutreffen, bei uns eher selten. Das Kreuz zeigt teilweise starke alters- und materialbedingte Abwitterungsschäden. Um den weiteren Zerfall dieses wertvollen Kulturdenkmals möglichst nachhaltig zu verzögern, wurde das Steinkreuz 2004 freigestellt und konserviert.

Lochstein

Es gibt nicht nur Steine, die tatsächlich so heissen, sondern auch eine Webseite, die diesen Namen trägt.

  
Hier geht’s um Lochsteine und Durchkriechbräuche: https://www.lochstein.de/lochstei.htm

Schaut doch mal rein bei Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle. Ich habe schon viele Stunden dort verbracht, weil ich mich immer wieder wo festgelesen hatte. Fasziniert haben mich vor allem die Durchschlupfbräuche (nicht -bäuche ! irgendwie ein Zungenbrecher). Was es nicht alles gibt auf dieser Welt!