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Sorgenstein

Hoffentlich ist das jetzt traurig genug!
Heute zeig ich Euch gleich zwei Steine im Doppelpack.
Auf eine ähnliche Wegmarkierung hat mich Renate aufmerksam gemacht. Liebe Grüße in die weißblaue Hauptstadt 😉

Jakobsweg Sorgensteine
Wegmarkierung aus Stein und das Eiserne Kreuz (Cruz de Ferro) vor Ponferrada, an dem viele Pilger einen symbolischen Sorgenstein ablegen

Als Jakobsweg (span. Camino de Santiago) wird der Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien bezeichnet. Darunter wird in erster Linie der sog. Camino Francés verstanden, jene hochmittelalterliche Hauptverkehrsachse Nordspaniens, die von den Pyrenäen zum Jakobsgrab reicht und dabei die Königsstädte Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León miteinander verbindet. Die Entstehung dieser Route fällt in ihrem auch heute begangenen Verlauf in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts.

Ein Pilgerführer des 12. Jahrhunderts, der im Liber Sancti Jacobi, der Hauptquelle zur Jakobusverehrung im Hochmittelalter, enthalten ist, nennt für den französischen Raum vier weitere Wege, die sich im Umfeld der Pyrenäen zu einem Strang vereinigen. Nach der Wiederbelebung der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in den 1970er und 1980er Jahren wurde der spanische Hauptweg 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. 1998 erhielten auch die vier im Liber Sancti Jacobi beschriebenen französischen Wege diesen Titel. Zuvor schon hatte der Europarat im Jahre 1987 die Wege der Jakobspilger in ganz Europa zur europäischen Kulturroute erhoben und ihre Identifizierung empfohlen.

Auf dem Jakobsweg sollen die Pilger ihre Sorgen loswerden und als gelöster Mensch nach Hause kommen. Der Sorgenstein symbolisiert die Last, die jeder mit sich trägt. Er wird auf dem höchsten Weg der Route – am Cruz de Ferro – abgelegt.

  • Quelle und weitere Infos: Wikipedia
  • Wildfräuleinstein

    Wildfräuleinstein

    Die Legende um den Wildfräuleinstein bei Hinterstein (Bad Hindelang)

    Die wilden Fräulein
    In dieser Höhle hausten vor Zeiten wilde Fräulein. Wieviel es ihrer waren, kann man heute nicht mehr sagen, aber man weiß, daß zwei von ihnen Rezabell und Huriahutsch hießen. So erschienen sie den Bergheuern und Sennen, waren freundlich gegen die Menschen, ja manchmal kamen sie bis nach Hinterstein in die Häuser. Einmal heiratete eines der Fräulein einen Burschen aus dem Dorf, aber ausdrücklich unter der Bedingung, daß man ihr keinen Namen gebe. Denn, würde man zufällig ihren Wirklichen treffen, so, müßte sie sogleich fortgehen. Der Bursche und das Fräulein lebten lange glücklich miteinander. Auch die Nachbarn hatten die fleißige Frau lieb. Eines Tages stand sie im Garten und wurmte das Kraut ab. Da kam ein anderes Weib des Weges, die rief über den Zaun: „Oh mei liabs Getrüdle, wia fresset dia Würmle deine Krütle.“ Da wurde das Fräulein leichenblaß, fing an zu weinen und klagte bitterlich darüber, daß sie nun nicht mehr bleiben dürfe, da man sie bei ihrem richtigen Namen genannt habe.

  • Foto: Alfred Vogler, Alfred Voglers Wanderweb
  • Herzlichen Dank für die geliehenen Bilder 😉
  • Obelisk

    Der Obelisk stellte im alten Ägypten wie die Pyramide die steingewordenen Strahlen des Sonnengottes dar und ist die Verbindung zwischen der hiesigen und der Götterwelt. Obelisken standen in der Regel paarweise vor Pyramiden oder Tempeln.

    Der Obelisk der Königin Hatschepsut (1490 – 1468 v. Chr.) ist mit einer Höhe von ca. 29,5 m und einem Gewicht von ca. 320 t der größte unter den altägyptischen Obelisken – nach dem Lateran-Obelisk in Rom und dem unvollendeten Obelisk in Assuan.

    Mehr zu den Obelisken könnt Ihr hier nachlesen.

  • Foto: helga-ingo.de
  • Symbolstein

    Piktischer Symbolstein
    Strathpeffer Eagle Stone

    Steinmonumente, die als Piktischer Symbolstein (engl. Pict oder Sculptured Stone) bezeichnet werden, entstehen im nördlichen Schottland im wesentlichen zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert. Diese verzierten Menhire werden dagegen in Schottland im Kontext mit den vorausgehenden eisenzeitlichen Monumenten nicht gefunden, obwohl sie (aus dieser Zeit) von Irland her bekannt sind.

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    Steingeld

    Dreimal dürft Ihr raten, wer dieses Geld für mich gefunden hat…
    Danke, Renate 😉 so kann man schwer steinreich werden.
    Steingeld
    Steingeld neben einer traditionellen Behausung auf der Insel Yap

    Rai, auch Steingeld genannt, ist ein auf der Insel Ulithi in Yap, einem Bundesstaat der Föderierten Staaten von Mikronesien, verwendetes Tauschmittel und gilt immer noch als Zahlungsmittel, obwohl die Herstellung 1931 eingestellt wurde. Es besteht aus Steinscheiben, die überall auf den Inseln am Wegesrand oder um die Häuser liegen. Wenn Rai den Besitzer wechselt, lässt der neue Eigentümer den Stein gewöhnlich aufgrund des Gewichts und der damit entstehenden Schwierigkeiten des Transports da liegen, wo er ist. Wem welcher Stein gehört wird einfach gemerkt. Weiterlesen