Archiv der Kategorie: sinnig

Bunsoh

Bunsoh

Danke, Traudi, für diesen Stein 😉

Bunsoh ist eine Gemeinde im Amt Kirchspielslandgemeinde Albersdorf im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bunsoh 1450. Steingräber geben aber Zeugnis für die frühe Besiedlung des Ortes und seiner Umgebung an. Aus gefundenen Grabbeigaben, insbesondere Tongefäßen, wurde dieses auf 2500-2000 v. Chr. datiert und ist somit der Jungsteinzeit zuzurechnen.
Die obere Hälfte des Gemeindewappens zeigt den Schalenstein von Bunsoh , den man unter einem der vielen Grabhügel im Gemeindegebiet entdeckt hat. Dieser Stein ist durch zahlreiche schalenförmige Einkerbungen gekennzeichnet, außerdem mit Doppelringen, flachen Rillen, Radkreuzen und Darstellungen von Händen. Die Deutung dieser Zeichen ist nicht voll geklärt. Ein Radkreuz ist stellvertretend für alle anderen Zeichen in das Wappen aufgenommen worden, wobei das ganze Steingrab Zeugnis für die frühe Besiedlung des Ortes und seiner Umgebung ablegen soll. Die untere Wappenhälfte zeigt ein halbes Mühlrad, welches als „Teil des Ganzen“ die alte noch bestehende Wassermühle von Bunsoh repräsentiert.

    Quelle: Wikipedia

Prinzenstein

Prinzenstein
Foto: ©Hans-Georg Stump

Schon wieder ein Stein aus dem Harz (Gemeinde Börnecke) und ein interessanter noch dazu.

Im Oktober 1631 brach Graf von Tilly mit seinen vierzig Schwadronen in Halberstadt nach Blankenburg auf, mit dem Ziel, am nördlichen Harzrand entlang nach Corvey zu gelangen. Schwedische Vorhuten stießen mit den kaiserlichen Reitern im Eckernfeld bei Börnecke zusammen, mussten sich aber unter Verlusten ins Dorf zurück ziehen und verschanzten sich auf der noch unbewohnten Anhöhe am östlichen Dorfausgang. Der Übermacht der kaiserlichen Schwadronen konnten sie jedoch nicht Stand halten; viele Gehöfte wurden verwüstet, die Anhöhe erstürmt und von den schwedischen Verteidigern blieb kaum jemand am Leben. Der Überlieferung nach soll sich unter den Toten auch ein brandenburgischer Prinz befunden haben. Im Andenken an das unglückliche Treffen im Eckernfeld und an den Tod des Prinzen wurde Jahre später der Prinzenstein auf der nunmehr bekannten Prinzenhöhe errichtet. Möglicherweise wurde hierbei ein Menhir verwendet.

Quelle Bild und Text: Hans-Georg Stump
Herzlichen Dank für die Leihgaben 😉

Stein-Skarabäus

Skarabäus
Skarabäus aus Rosengranit im Amun-Tempel von Karnak

Der Erfüllung aller Wünsche bin ich ziemlich nahe gekommen, denn dieses altägyptische Symbol für Wiedergeburt und Verjüngung habe ich siebenmal umrundet. Das war nur möglich, weil wir bei unserem zweiten Besuch im April 2005 nicht mit der Touristengruppe mitgelatscht sind und genügend Zeit hatten, uns an den Orten aufzuhalten, die uns gefielen.

Skarabäen (Käfersteine) sind Abbildungen des Heiligen Pillendrehers (Scarabaeus sacer) vor allem als kleine Amulette. Der Name des Skarabäus auf ägyptisch lautet Cheper.

Die Befreiung und schnelle Vermehrung dieses Käfers im Nilschlamm nach dem Rücktritt des Nils führte zur Meinung, er entstehe ohne Fortpflanzung, weswegen er als Symbol der Schöpferkraft galt. In seiner fast runden Gestalt, in der glänzenden, goldschimmernden Farbe der Flügeldecken fand man Ähnlichkeit mit Gestalt und Glanz der Sonne, der nächsten sichtbaren Bildungsursache, und man weihte ihm eine göttliche Verehrung (z. B. als Verkörperung der Gottheit Chepre). Das Verhalten des Skarabäus, Dungkugeln vor sich her zu rollen, stellte einen Bezug zu Re und seiner Fahrt mit der Sonnenbarke über den Himmel her.

In der Hieroglyphenschrift des alten Ägyptens war der Skarabäus das Ideogramm für das Wort xpr, dessen Hauptbedeutungen werden bzw. entstehen sind. Die jungen Käfer wurden beim Schlüpfen aus einer Dungkugel beobachtet und schufen sich nach dem Verständnis der Ägypter selbst.

  • Quelle und mehr Informationen: Wikipedia
  • Foto: helga-ingo.de
  • Newgrange

    Der wohl am meisten fotografierte Stein Irlands:
    ein breitbrüstiger Monolith , kunstvoll geschmückt mit den typischen Spiralmustern – doppel- oder dreifach Spirale – , die auch im Innern des Grabes wiederkehren.
    Newgrange - Irland
    Foto: shayanna – Vielen lieben Dank in den hohen Norden 😉

    Brugh na Boínne,
    ein uraltes Gräberfeld in einer sanften Biegung des Flusses Boyne, das bis heute die Fantasie anregt..
    Newgrange, Dowth und Knowth heissen die grössten Ganggräber, die unter gewaltigen Hügeln verborgen sind.
    Als älteste Relikte des prähistorischen Irland wurden sie 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Man datiert ihre Entstehung auf etwa 3100 v.Chr., 600 Jahre früher noch als die der Pyramiden im ägyptischen Gizeh und 1000 Jahre älter als der Steinkreis von Stonehedge.

    Newgrange, ist das grösste der drei Ganggräber …
    Der Eingang zum verhältnismässig kleinen Ganggrab, das so genannt wird weil ein schmaler Gang in die eigentliche Grabkammer führt, entdeckte man erst um 1700 beim Strassenbau.
    Schon vor dem Eingang stehen 12 „standing stones“ die vermutlich die letzten eines grossen Steinkreises von 38 Steinen sind. Dieser „great circle“ hätte dann einen Durchmesser von 103 Metern und wäre somit grösser als der von Stonehedge mit einem äusseren Kreis von 97 Metern. Jeder Stein hat eine Höhe von ca. 2 Metern.

    Mehr Infos findet Ihr auf Shayanna’s HP tea-and-toast.de