Archiv der Kategorie: sinnig

Hühnergott

Hühnergötter
Hühnergötter, getrommelt

Als Hühnergott wird ein Stein mit einem natürlich entstandenen, durchgehenden Loch bezeichnet.

Steine dieser Art sind meist Feuersteinknollen mit herausgewitterten Kreideeinlagerungen. Der „echte“ Hühnergott hat ein Loch von etwa 5 bis 8 mm Durchmesser, in der Regel Überbleibsel eines einst eingelagerten fossilen Seelilienstängels. Hühnergötter kommen an der Ostseeküste, aber auch an der Nordseeküste (z.B. an den Stränden der Nordfriesischen Inseln) und in eiszeitlichen Geröllen des Binnenlandes vor und sind unter Urlaubern als vermeintliche Glücksbringer ein beliebtes Souvenir. Andernorts in Deutschland findet man solche Bildungen eher selten.
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Steinzeit

Luposine
meint, wir sollten unser Wissen testen:

Geo.de Wissenstest Steinzeit

Stellt Euch vor, ich habe vier von dreizehn Punkten erreicht und das ist „Mittelfeld und besser“. Wahrscheinlich kann man da auch Minuspunkte machen 😉

Wunder

Wunder

Ein Wunder wäre es zum Beispiel, wenn der Stein, den ich loslasse, in die Höhe schwebte.
Und daß er zur Erde fällt, ist keines?

Dieses Zitat von Alfred Polgar (1873 – 1955) hat Renate ins Steinreich schweben lassen – ist ja kein Wunder. Vielen Dank 😉

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Als Wunder (griech. thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Er bezeichnet demnach allgemein etwas „Erstaunliches“ und „Außergewöhnliches“ (griech. thaumasion).

Im engeren Sinn versteht man darunter ein Ereignis in Raum und Zeit, das menschlicher Vernunft und Erfahrung und den Gesetzlichkeiten von Natur und Geschichte scheinbar oder wirklich widerspricht.

Ob ein Ereignis oder eine Sache wunderbare Züge trägt ist der Meinung des Betrachters überlassen. In bestimmten Situationen glauben Augen- und Ohrenzeugen, sie hätten etwas Unfassbares erlebt oder gesehen. Oft werden die Wunderberichte weiter erzählt, um eine ganz bestimmte Sicht der Dinge bei anderen Menschen zu bewirken.

  • Quelle: Wikipedia
  • Foto: helga-ingo.de (Trommelstein)
  • Schenken

    Geschichte vom Schenken

    Eine Geschichte vom Schenken hat Eveline – lieben Dank und winke grenzsmilie übern Daniel 😉 – für mich aufgelesen:

    Eine weise Frau reiste durch die Berge. Eines Tages fand sie dort in einem Bachlauf einen sehr, sehr wertvollen Stein.

    Am nächsten Tag traf sie einen anderen Wanderer. Der Mann war hungrig und die weise Frau öffnete ihre Tasche, um mit ihm ihr Brot zu teilen. Der Wanderer sah den wundervollen Stein in der Tasche.

    „Gib mir den Stein“ sagte er.

    Die Frau reichte dem Mann ohne jedes Zögern den Stein. Der machte sich schnell davon, denn ihm war klar, dass der Stein sehr, sehr wertvoll war und dass er nun den Rest seines Lebens sorgenfrei verbringen konnte.

    Einige Tage später kam der Mann jedoch zurück zu der weisen Frau und gab ihr den Stein wieder.

    „Ich habe nachgedacht.“ sagte er. „Ich weiß, wie wertvoll dieser Stein ist. Aber ich gebe ihn dir zurück. Das tue ich in der Hoffnung, dass du mir etwas viel Wertvolleres dafür schenken kannst. Bitte gib mir etwas davon, was es dir möglich machte, mir diesen Stein zu schenken.“

      Verfasser unbekannt
      Foto: helga-ingo.de

    Solitär

    Brettspiel Solitaer
    Brettspiel Solitär aus Halbedelstein

    Solitär (auch Solitaire, Steck- oder Solohalma, Springer, Jumper, Nonnenspiel, Einsiedlerspiel) ist ein Brettspiel für eine Person. Das weitest verbreitete Spielfeld ist kreuzförmig und wird mit 32 Steinen auf 33 Feldern gestartet. Es wird auch als Englisches Solitär bezeichnet.

    Es geht darum, pro Sprung einen Spielstein genau einen daneben liegenden überspringen zu lassen, der dadurch „gelöscht“ wird. Steine dürfen nur in Zeilen und Spalten, nicht jedoch diagonal springen. Nur ein Stein soll übrig bleiben, und dies an einem vorgegebenen Platz, meist in der Brettmitte. Weiterlesen