Archiv der Kategorie: mineralisch

Magneteisenstein

Vielen Dank an Franziska und Frau S…… für diesen anziehenden Stein!

Magnetit (auch Magneteisen, Magneteisenstein, Eisenoxiduloxid oder Eisen(II,III)oxid) ist das stabilste Eisenoxid mit einer hohen Beständigkeit gegen Säuren und Laugen. Es ist ein im kubischen Kristallsystem kristallisierendes Oxid-Mineral mit der chemischen Summenformel Fe3O4. Eines der Eisenionen ist dabei zweiwertig, die beiden anderen dreiwertig, weswegen Magnetit auch als Eisen(II,III)-oxid bezeichnet wird. Es hat eine Mohshärte von 5,5 bis 6,5, eine schwarze Farbe sowie Strichfarbe und matten Metallglanz.

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Bickelstein

Der Bickelstein ist ein 2,5 langer und 1,2 m hoher eiszeitlicher Findlingsstein aus rötlichem Granit, der über hufeisen- und kreuzähnliche Markierungen verfügt. Er liegt im Waldgebiet der „Bickelsteiner Heide“ zwischen Ehra-Lessien und Boitzenhagen. Der Stein ist der bekannteste Findling im Raum Wolfsburg-Gifhorn und das Wahrzeichen der Gemeinde Ehra-Lessien.

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Steinfrosch


Frosch aus Sandstein

Unser Mitbringsel aus dem Wochenende im Bayerischen Wald.
Wir waren unter anderem in der Gartenschau in Waldkirchen und haben dort farbenfrohe Stunden in zauberhaften Gärten verbracht.

Im „Aquasonum“ habe ich eine Wärterin beim Samenraub ertappt. Ihre Rechtfertigung „Ich möchte nächstes Jahr auch so einen schönen blauen Garten“.

Granitstein

Ein Souvenir aus der Bretagne hat Renate mitgebracht – vielen lieben Dank!


Foto: Renate

Die Côte de Granit Rose (bretonisch: Aod ar Vein Ruz) ist ein Küstenabschnitt der nördlichen Bretagne zwischen Paimpol und Trébeurden, die als Touristenattraktion bekannt wurde wegen ihrer bizarren Felsformationen aus rötlichem Granitstein. Der Granit erhielt (vor allem in der Region um Perros-Guirec) seine Färbung durch die Beimischung von rosafarbenem Feldspat.

Die Formationen entstanden vor etwa 6 Mio. Jahren, als sich in ca. 6 km Tiefe aus erkaltetem Magma Granitschichten bildeten. Nach Erosion der darüber liegenden Erdschichten und Abtragung, durch Ansteigen des Wasserspiegels nach der Eiszeit, der oberen Schichten des freigelegten Granits, verringerte sich der Druck auf die unteren Schichten. Dadurch klüftete sich das Material, was zu den eindrucksvollen Formationen führte, die sich heutzutage am besten auf dem Sentier des Douaniers, dem alten Zöllnerpfad von Perros-Guirec nach Ploumanac’h bewundern lassen.

Der bekannteste Fels ist dem Hafen von Ploumanac’h vorgelagert. Er trägt den Namen Napoleons Hut, und wurde berühmt, da die BBC am 3. April 1943 um 18 Uhr mit der Frage „Befindet sich Napoleons Hut noch immer in Perros-Guirec?“ das Signal für den bewaffneten Widerstand gegen die Deutschen sandte.

  • Quelle Text: Wikipedia

Hexenstein

Danke, liebe Eveline – möge Dich dieser Hexensteinwurf für alle Hexen dieser Welt immun machen!

Über den auffallend großen Stein mitten in der Wiese, den Hexenstein, erzählt eine Sage:

Auf dem großen Hexenstein in den Gantellen wohnt seit undenklichen Zeiten die Vorsteherin der Hexenzunft, ein uraltes hässliches Weib mit bösen Augen, blauen Lippen und struppigen Haaren. An Donnerstagen ruft sie das ganze Hexenvolk zusammen und es beginnt ein Hexentanz, wozu Katzen aufgeigen. In der Mitte des Platzes stehen auf einem Tisch guter Wein und die herrlichsten Speisen.
Einmal sah eine Magd dieses Treiben und es gefiel ihr derart, dass sie lange Zeit am Fenster stand und zuschaute. Da kam plötzlich ein schönes Fräulein herangeflogen und lud sie ein. Munter tanzte die Dirne die ganze Nacht, bis der Morgen andämmerte. Dann wurden plötzlich die Gesichter der Hexen blass und gelb, die Hexenmeisterin gab ein Zeichen und blitzschnell waren alle von dannen gefahren. Sie hatten höchste Zeit gehabt, denn alsbald läutete die Aveglocke. die Magd befand sich mutterseelenallein auf den Gantellen und die köstlichsten Speisen hatten sich in stinkenden Dünger verwandelt.

  • Gekürzte Version aus: Zingerle Ignaz von „Sagen aus Tirol“, Graz 1976
  • Foto: Luposine im Passeiertal
  • Der Hexentanz auf Gandellen – ausführlichere Fassung