Archiv der Kategorie: mineralisch

Bimsstein

Kennt jemand Nandlstadt?
Von dort hat mich volldoll ein Bimsstein getroffen 😉
Dankeschön Wu Lan Tong, dass Du blitzsauber an mich denkst!

Bimsstein
Diese Handvoll Bimsstein habe ich vom Ätna nach Hause geschleppt.

Bims (auch: Bimsstein; über ahd. pumiჳ / bumeჳ aus dem lat. pumex) ist ein poröses glasiges Vulkangestein, dessen spezifisches Gewicht kleiner als das von Wasser ist. Seine Farbe kann stark variieren; Bims aus basaltischer Lava mit großen Blasen ist nahezu schwarz und wird Gesteinsschaum genannt, mit zunehmendem Luftgehalt und abnehmender Blasengröße wird die Farbe heller, so dass auch nahezu weißer Bims möglich ist (z.B. im Norden von Lipari oder auch auf Stromboli), sowie sämtliche Zwischentöne (z.B. gelb-grau). In den Poren können (auch bunte) Einlagerungen wie Vulkanglas und Kristalle vorkommen. Weiterlesen

Moqui-Marbles

Heute geht ein lieber Gruß an Strandsteine 🙂 , die mich mit diesem Link:
Heil- und Schutzsteine
auf Moqui-Marbles aufmerksam gemacht hat.
Hier meine eigenen aus Utah:
Moqui-Marbles

Die Moqui-Marbles sind von einer Legierung umgebene runde Steine aus einem Indianerreservat im südlichen Utah in den USA. Der Name kommt aus dem Indianischen und bedeutet soviel wie ‚treuer Bruder’ oder ‚treuer Liebling’.

Die auch als „Indian color pot“ bekannt gewordene Sandstein-Eisenkonkretion wurde bereits frühzeitig von den Indianern gesammelt und als Wurfgeschoss und Spielzeug verwendet.

Aus den Moqui-Marbles gewonnene Naturfarben (verschiedene Ockertöne) wurden für rituelle Bemalungen und Felszeichnungen gebraucht. Oft werden Moqui-Marbles auch als ‚aus der Erde geborene Steine‘ bezeichnet.

Gemäß der Überlieferung gibt es ‚männliche‘ (linsenförmige) und ‚weibliche‘ (runde) Steine.

Das Steinpaar hat bei den Indianern eine mystische Bedeutung. Moquis sollen alles Böse fern halten, vor falschen Freunden, Feuer, Hochwasser und Blitzschlag bewahren, sollen Willenskraft, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen, seelische Stabilität verleihen und die Heilkraft anderer Heilsteine stärken. In der Astrologie repräsentieren Moqui-Marbles wegen ihrer Kombination von Eisen und Quarz die Verbindung von Mars und Saturn.

Die extrem harte Legierung, die den Sandsteinkern der Moquis umgibt, besteht aus den Hauptbestandteilen Eisen, Mangan, Titan und Palladium (Härtegrad 4 – 6) Der Härtegrad (Mohs-Härte) der Moqui-Legierung liegt bei ungefähr 7.4.
Chemische Formel: FeOOH und SiO2

  • Quelle Text: Wikipedia
  • Quelle Bild: helga-ingo.de
  • Kreidefelsen

    Diese wunderschönen Aufnahmen von Kreidegestein haben wir Anja zu verdanken – vielen herzlichen Dank 😉

    Kreidefelsen auf Rügen

    Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind einer ständigen Erosion ausgesetzt. Mit jedem Sturm brechen große Stücke aus den Felsen und reißen gelegentlich auch Bäume und Sträucher mit ins Meer. Herausgelöst werden dabei auch Fossilien: Hier sind versteinerte Reste von Seeigeln, Schwämmen und Austern zu entdecken. Die Erosion der Küste hat zugenommen, seitdem im 19. und 20. Jahrhundert größere Findlinge vor der Küste entnommen wurden, um sie für den Ausbau von Häfen zu verwenden. Die Findlinge wirkten vor den Kreidefelsen als natürliche Wellenbrecher; seit ihrem Abtransport dringt das Wasser der Ostsee mit ungebrochener Gewalt an die Steilküste vor. Weiterlesen

    Bruchstein

    Bruchsteinmauer auf Madeira
    Bruchsteinmauer auf Madeira

    Bruchsteine bezeichnen Steine, die durch Abbruch von größeren Felsen oder im Steinbruch entstanden sind. Sie entstehen auf natürlichem Wege als Schutt durch Verwitterung von Felsen, beispielsweise durch Eissprengung oder werden in Steinbrüchen abgebaut. Sie zeichnen sich durch ihre unregelmäßige Form, unbearbeitete Flächen und scharfe Kanten aus und fallen unter den Oberbegriff Naturstein.
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    Jochenstein

    Jochenstein

    Der Jochenstein ist ein Felsen, der an der deutsch-österreichischen Grenze aus der Donau ragt. Er ist ein Teil des Pfahls, eines Quarzfelsenzugs im Bayerischen Wald, der sich entlang des Donaurandbruchs durch Niederbayern zieht. Der Jochenstein gibt dem Ort Jochenstein, einem Ortsteil von Untergriesbach, dem Kraftwerk Jochenstein sowie den Ruinen Altjochenstein und Neujochenstein den Namen.

    Der Name Jochenstein geht vermutlich auf den heidnischen Brauch der Johannesminne zurück, die zur Winter- und Sommersonnenwende als Trankopfer abgehalten wurde. Im Zuge der Christianisierung wurde daraus der Johannissegen (Johannes der Täufer), wobei es bis ins letzte Jahrhundert üblich war, neue Schiffsleute am Jochenstein zu taufen. Heute stehen eine aus dem 18. Jahrhundert stammende Kapelle und eine gleichaltrige Steinfigur des Hl.Johann-Nepomuk auf dem Felsen, der der Patron der Schiffsleute ist.

    Mehrere Legenden ranken sich um den Jochenstein. So zum Beispiel die Geschichte, der Teufel habe durch eine große Mauer in der Donau den Marktflecken Engelhartszell überfluten wollen und im Fluss einen Teufelsstein fallen gelassen; oder die Geschichte der Nixe Isa, die unter dem Jochenstein wohnt und mit ihrem Gesang die Schiffsleute anlockt und betört.

  • Quelle: Wikipedia