Archiv der Kategorie: mineralisch

Wollsackverwitterung

Genau vor einer Woche hat Engelbert diesen Stein ins Rollen gebracht – herzlichen Dank 😉 und schon gibt es zwei interessierte Nachfragen!

Bittesehr, hier ist die Wollsackverwitterung. Ich weiss auch nicht, warum man das nicht schon in der Grundschule lernt.

Wollsackverwitterung
Foto aus Wikipedia, Urheber: Herbythyme
Wollsackverwitterung am Haytor im Dartmoor (Granit)

Die Wollsackverwitterung (seltener auch „Matratzenverwitterung“ genannt) ist eine besondere Form der Verwitterung von Gesteinen. Durch das Zusammenwirken von physikalischen und chemischen Prozessen entstehen bei der Wollsackverwitterung kantengerundete Gesteinsblöcke, die wie Kissen, Matratzen oder eben wie Wollsäcke übereinander gestapelt liegen. Der bildliche Begriff „Wollsack“ leitet sich dabei von mit Schurwolle gefüllten groben Säcken ab, die insbesondere historisch sowohl als Schlafunterlage als auch zum Transport von Wolle verwendet wurden. Weiterlesen

Moeraki

Auf unserer Neuseeland-Reise 2002 haben wir diese phantastischen Kugeln bewundern dürfen.

Moeraki Boulders
Foto © helga-ingo.de

Die Moeraki Boulders sind eine Anzahl ungewöhnlich großer kugelförmiger Konkretionen an der Koekohe Beach an der Küste von Otago auf der Südinsel Neuseelands zwischen Moeraki und Hampden. Weiterlesen

Steinkohle

Ein herzlicher Gruß an Ulla für diesen Steinwurf 😉

Steinkohle

Steinkohle ist ein schwarzes, hartes, festes Sedimentgestein, das durch Carbonisierung von Pflanzenresten (Inkohlung) entstand und zu mehr als 50 Prozent des Gewichtes und mehr als 70 Prozent des Volumens aus Kohlenstoff besteht. Damit handelt es sich um einen Sammelbegriff für höherwertige Kohlen. Die Steinkohle wird auch „Schwarzes Gold“ genannt. Sie ist ein fossiler Energieträger und wird im wesentlichen zur Stromerzeugung, zur Wärmeerzeugung und zur Stahlproduktion genutzt. Weiterlesen

Železná hůrka

Dieses Vulkangestein hat mir Traudi mit eigenen Fotos zugeworfen.
Vielen herzlichen Dank 🙂
Eisenbühl

Der Železná hůrka (deutsch Eisenbühl, 591 m) ist neben dem bekannteren Komorní hůrka (Kammerbühl) der einzige in prähistorischer Zeit aktiv gewesene Vulkan in Tschechien.

Der Železná hůrka liegt unmittelbar an der deutsch-tschechischen Grenze zwischen der tschechischen Ortschaft Mýtina (Altalbenreuth) und der bayerischen Ortschaft Neualbenreuth.

Der Eisenbühl (Železná hůrka) gilt als der jüngste und kleinste Vulkan Mitteleuropas (ca. 6000 Jahre). Er ist kaum 20 Meter hoch, aber doch ein vollständiger Vulkan. Seine Ausbruchsmassen hat er kilometerweit nach Norden und Osten geschleudert und bildete so einen mehrere Quadratkilometer großen fruchtbaren Landstrich. 1823 zeigte Goethe an dem erloschenen quartären Vulkan großes Interesse, als er ihn besuchte.

Zu erreichen ist der Železná hůrka zur Zeit am besten von der bayerischen Seite aus. Man findet ihn in unmittelbarer Nähe des Fußgänger-Grenzübergangs Neualbenreuth links inmitten der Felder.

Eisenbühl

  • Quelle Text: Wikipedia
  • Quelle Fotos: Traudi
  • Steinbogen

    Steinbogen Entstehung
    Entstehung natürlicher Steinbögen im Arches-Nationalpark

    Wind, Wasser, extreme Temperaturen und tiefgelegene Salzstöcke sind hauptverantwortlich für die zahlreichen Bögen und Felsformationen. 100 Millionen Jahre Erosion schufen dieses Gebiet mit der höchsten Zahl an Bögen in der Welt.

      1. Durch Hebung des Geländes entstanden tiefe Risse im Sandstein.
      2. Durch Erosion vergrößerte sich die Oberfläche der Risse, wodurch die Erosion noch rascher fortschreiten konnte, so dass lange, wallartige Strukturen entstanden.
      3. Felsen bröckelten ab und durchbrachen die Wälle, in wenigen Fällen entstanden Löcher in den Wällen.
      4. Die so entstandenen Löcher wurden durch Wind und Wetter weiter erodiert, Wasser drang teilweise in den Sandstein ein und sprengte so beim Gefrieren weitere Felsen heraus.

    Ist der Bogen nicht mehr tragfähig, so stürzt er ein. Da der Prozess der Erosion auch heute noch fortdauert, wird dieses Schicksal schließlich jeden Bogen ereilen. Im Park kann man die verschiedenen Lebensstadien an vielen Stellen beobachten.

  • Quelle: Wikipedia