Archiv der Kategorie: mineralisch

Cenote

Kalksteinloch

Ein Cenote (Spanisch; Mayathan ts’ono’ot, in Ortsnamen meist dzonot) ist ein schachtartiges Kalksteinloch, das durch den Einsturz einer Höhle entstanden und mit Süßwasser gefüllt ist. Der Begriff stammt von den Maya der mexikanischen Halbinsel Yucatán, wo es mehr als 3000 Cenoten gibt. Sie besitzen im Durchschnitt eine Tiefe von etwa 20 Metern, vereinzelt auch von einigen 100 Metern. Weiterlesen

Karlu Karlu

Karlu Karlu

Karlu Karlu auch bekannt als Karlwekarlwe oder Devil’s Marbles (Murmeln des Teufels) ist eine heilige Stätte der Aborigines (genauer der Kaytetye, der Warumungu, der Anmatyerr und der Alyawarr) in der australischen Wüste. Sie liegt etwa 100 Kilometer südlich des Ortes Tennant Creek im Northern Territory in Zentralaustralien (Red Centre). Die Stätte umfasst einige tausend runde Granitfelsen. Weiterlesen

Prebischtor

Prebischtor

Das Prebischtor (tschechisch: Pravčická brána) befindet sich in der Böhmischen Schweiz.

Das schlanke Felsgebilde ist die größte natürliche Sandstein-Felsbrücke Europas. Mit einer Spannweite von 26,5 Meter, einer lichten Höhe von 16 Meter, 8 Meter maximaler Breite und 3 Meter Torbogenstärke gehört es zu den herausragendsten Naturdenkmälern des Elbsandsteingebirges. 1826 wurde am Prebischtor ein Wirtshaus errichtet. 1881 ließ Fürst Edmund von Clary-Aldringen an dessen Stelle das Hotel „Falkennest“ (tschechisch: Sokolí hnízdo) mit 50 Betten erbauen.

Wegen der starken Erosion durch den Besucherverkehr ist das Betreten der Felsenbrücke seit 1982 nicht mehr möglich. Das gesamte Gelände befindet sich seit der Privatisierung des Hotels im Privatbesitz und ist innerhalb der Öffnungszeiten gegen ein Eintrittsgeld zugänglich.

Einige Landschaftsaufnahmen zum Film Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia wurden hier gedreht. Da das Prebischtor nicht mehr betreten werden darf, wurden die Aufnahmen, in denen die Darsteller scheinbar über die Felsbrücke laufen, nachträglich im Studio gedreht und eingefügt.

  • Quelle: Wikipedia
  • Pancake Rocks

    Unsere Neuseeland-Reise 2002 hat uns hierhergeführt. Gerne wäre ich länger geblieben. Man kann sich so schwer sattsehen an Wundern, die die Natur für uns bereithält.

    Pancake Rocks
    Foto © helga-ingo.de

    Die Pancake Rocks sind eine Felsformation im Paparoa National Park auf der Südinsel Neuseelands etwa 40 Kilometer nördlich von Greymouth. Direkt an der Tasman-Sea gelegen, sehen die Felsen aus wie übereinander geschichtete Eierkuchen, wodurch sie zu ihrem Namen kamen.

    Vor 30 Millionen Jahre übereinander geschichtete Ablagerungen von Kalksedimenten und Tonmineralien, erodieren unterschiedlich schnell, seit sie durch eine Landhebung an die Oberfläche gehoben wurden und Wellen, Wind und Regen ausgesetzt sind. Das Wasser der Brandung bricht sich an den zahlreichen Felsnasen, in Höhlen und Ausspülungen und drückt zurückfließendes Wasser und durchströmende Luft durch enge Löcher und Röhren im Felsen, was oberhalb der Felsen als Blowholes sicht- und durch starkes Zischen in der Luft hörbar wird.

    Ein kleiner, behindertengerecht ausgebauter Rundweg führt durch diese Felsformationen, von verschiedenen Plattformen aus hat man einen direkten Einblick in die tosenden und spritzenden Brandungslöcher. Das Informationszentrim des Paparoa National Park befindet sich direkt am Eingang zu dem Bereich der Pancake Rocks. Ein Parkplatz befindet sich ebenfalls direkt gegenüber dem Zugang am vorbeiführenden State Highway 6.

    Pancake Rocks
    Foto © helga-ingo.de

    Quelle Text: Wikipedia

    Hoodoo

    Bryce Canyon
    Bryce Canyon

    Lange vor unserer digitalen Zeit haben wir eine Nationalparkrunde in den USA gedreht. Deshalb kann ich Euch kein eigenes Foto zeigen. Der Bryce Canyon hatte mir fast besser gefallen als der Grand Canyon, er hatte was von Zuckerbäckertraum oder diesen Sandtürmchen, die wir als Kinder mit Meersand und Wasser entstehen liessen.

    Als Hoodoos werden Gesteinssäulen aus Kalkstein im Westen der USA benannt, die sich durch Wind geformt haben. Sie entstanden innerhalb der letzten 40 bis 60 Millionen Jahre vor allem auf den Hochplateaus des Colorado-Gebietes und der Northern Great Plains. Einige der bekanntesten Hoodoos stehen im Bryce-Canyon-Nationalpark.

    Hoodoo

    Generell sind Hoodoos hohe, schmale Felsnadeln, die auf trockenem Wüstenboden stehen. Weiterlesen