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Pflaume

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Steinfrucht Pflaume

Pflaume

Substantiv, f
Nominativ: die Pflaume – die Pflaumen
Genitiv: der Pflaume – der Pflaumen
Dativ: der Pflaume – den Pflaumen
Akkusativ : die Pflaume – die Pflaumen
Silbentrennung: Pflau•me, Plural: Pflau•men
Aussprache:
IPA: [ˈpflaʊ̯mə], Plural: [ˈpflaʊ̯mən]
Bedeutungen:
[1] Baum, der zu den Rosengewächsen zählt
[2] Frucht von [1]
[3] umgangssprachlich: Scheide, Vagina, Vulva
[4] umgangssprachlich: Versager siehe auch: WikiSaurus:Versager
Herkunft:
mittelhochdeutsch: pflûme, von lateinisch: pruna, Plural von prunum
Synonyme:
[1] Zwetschge, Zwetschke
Oberbegriffe:
[1] Rosenähnliche, Rosengewächs, Rosenartige, Baum, Pflanze, Lebewesen
[2] Frucht, Obst, Lebensmittel, Nahrungsmittel, Ernährung
Unterbegriffe:
[1] Echte Pflaume, Zwetsche, Zwetschge, Reineclaude, Reneklode, Ringlotte, Mirabelle,
Beispiele:
[1] Die Pflaumen blühen.
[2] Ich esse gerne Pflaumen.
[3] Sie glaubte schon, dass er die Banane der Pflaume vorzöge.
[4] Mann, du Pflaume, bei dir klappt auch gar nichts!
Abgeleitete Begriffe:
Backpflaume, Dattelpflaume, Dörrpflaume, Eierpflaume, Kakipflaume, Kirschpflaume, Pflaumenaugust, Pflaumenbaum, Pflaumengeist, Pflaumenkern, Pflaumenkirsche, Pflaumenmus, Pflaumenobst, Pflaumenplantage, Pflaumenschnaps, Pflaumenstein, Pflaumenstiel, Pflaumentoffel
Dialektausdrücke:
• Alemannisch: [1, 2] Zwetschge
• Bairisch: [1, 2] Zwedschgn
• Elsässisch: [1, 2] Pflüme; Qwàtsch
• Fränkisch: [1, 2] Maschn
• Kölsch: [1, 2] Prumm
• Eiflerisch: Promme

  • Quelle: Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
  • Foto: helga-ingo.de
  • Like A Rolling Stone

    Diesen Stein hat mir Hans-Georg zugerollt – herzlichen Dank!

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    Bob Dylan (* 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota, USA als Robert Allen Zimmerman) ist ein US-amerikanischer Folk- und Rockmusiker sowie Dichter. Bob Dylan singt, spielt Gitarre, Mundharmonika und Klavier und gilt als einer der einflussreichsten Musikschaffenden des 20. Jahrhunderts.
    „Like A Rolling Stone“ schaffte es im Jahr 1965 auf Platz 2 der Billboard-Single-Charts. Das Lied wurde später von der Zeitschrift „Rolling Stone“ zum „greatest song of all time“ gekürt.

    Bei Wikipedia kann man ganz viel dazu nachlesen.

  • Quelle: Wikipedia
  • Hermann Hesse

    Vielen Dank, liebe Anja, für die steinische Bereicherung! 

     

    Im Nebel
     
    Seltsam, im Nebel zu wandern!
    Einsam ist jeder Busch und Stein,
    Kein Baum sieht den anderen,
    Jeder ist allein.
     
    Voll von Freunden war mir die Welt,
    Als noch mein Leben licht war,
    Nun, da der Nebel fällt,
    Ist keiner mehr sichtbar.
     
    Wahrlich, keiner ist weise,
    Der nicht das Dunkel kennt,
    Das unentrinnbar und leise.
    Von allem ihn trennt.
     
    Seltsam, im Nebel zu wandern!
    Leben ist Einsam sein.
    Kein Mensch kennt den anderen,
    Jeder ist allein. 

    • Hermann Hesse
    • Quelle Bild: Wikipedia

    Der wackere Schwabe

    Als Kaiser Rotbart lobesam
    Zum heil’gen Land gezogen kam,
    Da mußt er mit dem frommen Heer
    Durch ein Gebirge wüst und leer.
    Daselbst erhub sich große Not,
    Viel Steine gab’s und wenig Brot,
    Und mancher deutsche Reitersmann
    Hat dort den Trunk sich abgetan;
    Den Pferden war’s so schwer im Magen,
    Fast mußte der Reiter die Mähre tragen.

    Nun war ein Herr aus Schwabenland,
    Von hohem Wuchs und starker Hand,
    Des Rößlein war so krank und schwach,
    er zog es nur am Zaume nach;
    Er hätt‘ es nimmer aufgegeben,
    Und kostet’s ihn das eigne Leben.
    So blieb er bald ein gutes Stück
    Hinter dem Heereszug zurück;
    Da sprengten plötzlich in die Quer
    Fünfzig türkische Ritter daher.

    Die huben an auf ihn zu schießen,
    Nach ihm zu werfen mit den Spießen.
    Der wackre Schwabe forcht sich nit,
    Ging seines Weges Schritt vor Schritt,
    Ließ sich den Schild mit Pfeilen spicken
    Und tät nur spöttisch um sich blicken,
    Bis einer,dem die Zeit zu lang,
    Auf ihn den krummen Säbel schwang.

    Da wallt dem Deutschen auch sein Blut,
    Er trifft des Türken Pferd so gut,
    Er haut ihm ab mit einem Streich
    Die beiden Vorderfüß‘ zugleich.
    Als er das Tier zu Fall gebracht,
    Da faßt er erst sein Schwert mit Macht,
    Er schwingt es auf des Reiters Kopf,
    Haut durch bis auf den Sattelknopf,
    Haut auch den Sattel noch zu Stücken
    Und tief noch in des Pferdes Rücken;
    Zur Rechten sieht man wie zur Linken,
    Einen halben Türken heruntersinken.

    Da packt die andern kalter Graus;
    Sie fliehen in alle Welt hinaus,
    Und jedem ist’s, als würd‘ ihm mitten
    durch Kopf und Leib hindurchgeschnitten.
    Drauf kam des Wegs ’ne Christenschar,
    Die auch zurückgeblieben war;
    Die sahen nun mit gutem Bedacht,
    Was Arbeit unser Held gemacht.

    Von denen hat’s der Kaiser vernommen.
    Der ließ den Schwaben vor sich kommen;
    Er sprach: „Sag an, mein Ritter wert!
    Wer hat dich solche Streich‘ gelehrt?“
    Der Held bedacht sich nicht zu lang:
    „Die Streiche sind bei uns im Schwang;
    Sie sind bekannt im ganzen Reiche,
    Man nennt sie halt nur Schwabenstreiche.“

    Ludwig Uhland (1787 – 1862)

    Ziegelstein

    Eva hat mir diesen lustigen Stein reingeworfen und ich hab‘ viel Freude dran – Fröhlichen Dank!

    Der Stein
    Fast wär vom Dach ein Ziegelstein…

    Leider ist es zu teuer, diesen herrlichen Text von Heinz Erhardt hier zu zeigen 🙁