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Stein-Skarabäus

Skarabäus
Skarabäus aus Rosengranit im Amun-Tempel von Karnak

Der Erfüllung aller Wünsche bin ich ziemlich nahe gekommen, denn dieses altägyptische Symbol für Wiedergeburt und Verjüngung habe ich siebenmal umrundet. Das war nur möglich, weil wir bei unserem zweiten Besuch im April 2005 nicht mit der Touristengruppe mitgelatscht sind und genügend Zeit hatten, uns an den Orten aufzuhalten, die uns gefielen.

Skarabäen (Käfersteine) sind Abbildungen des Heiligen Pillendrehers (Scarabaeus sacer) vor allem als kleine Amulette. Der Name des Skarabäus auf ägyptisch lautet Cheper.

Die Befreiung und schnelle Vermehrung dieses Käfers im Nilschlamm nach dem Rücktritt des Nils führte zur Meinung, er entstehe ohne Fortpflanzung, weswegen er als Symbol der Schöpferkraft galt. In seiner fast runden Gestalt, in der glänzenden, goldschimmernden Farbe der Flügeldecken fand man Ähnlichkeit mit Gestalt und Glanz der Sonne, der nächsten sichtbaren Bildungsursache, und man weihte ihm eine göttliche Verehrung (z. B. als Verkörperung der Gottheit Chepre). Das Verhalten des Skarabäus, Dungkugeln vor sich her zu rollen, stellte einen Bezug zu Re und seiner Fahrt mit der Sonnenbarke über den Himmel her.

In der Hieroglyphenschrift des alten Ägyptens war der Skarabäus das Ideogramm für das Wort xpr, dessen Hauptbedeutungen werden bzw. entstehen sind. Die jungen Käfer wurden beim Schlüpfen aus einer Dungkugel beobachtet und schufen sich nach dem Verständnis der Ägypter selbst.

  • Quelle und mehr Informationen: Wikipedia
  • Foto: helga-ingo.de
  • Emil Steinberger

    Emil Steinberger
    Emil Steinberger mit Ehefrau Niccel Oktober 2007

    Danke für diesen Steinwurf aus dem Ausserfern 😉

    Emil Steinberger (* 6. Januar 1933 in Luzern) ist ein Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler, der seit den 1970ern einem breiten Publikum in Deutschland und der Schweiz wegen seiner TV-Sketche als Emil bekannt ist. Weiterlesen

    Steinhauer

    Vielen Dank, Engelbert, für diesen Bilderstein 😉

     

    Gustave Courbet 
    Steinhauer (Mailand, Privatsammlung)
    1849, Öl auf Leinwand, 45 x 54,5 cm

    Schon zum dritten Mal gibt mir dieser Künstler die Ehre.

    Obelisk

    Der Obelisk stellte im alten Ägypten wie die Pyramide die steingewordenen Strahlen des Sonnengottes dar und ist die Verbindung zwischen der hiesigen und der Götterwelt. Obelisken standen in der Regel paarweise vor Pyramiden oder Tempeln.

    Der Obelisk der Königin Hatschepsut (1490 – 1468 v. Chr.) ist mit einer Höhe von ca. 29,5 m und einem Gewicht von ca. 320 t der größte unter den altägyptischen Obelisken – nach dem Lateran-Obelisk in Rom und dem unvollendeten Obelisk in Assuan.

    Mehr zu den Obelisken könnt Ihr hier nachlesen.

  • Foto: helga-ingo.de