Kategoriearchiv: berg & tal

Kissenlava

Vinni hat auf Island diese Kissenlava gesehen – sie ist so schön bewachsen, dass sie auch als Lavakissen durchgeht 😉
Herzlichen steinreichen Dank!

Kissenlava
Foto © Vinni

Kissenlava oder Pillowlava ist unter Wasser erstarrte Lava von kissenartiger Form und gilt daher als sicheres Indiz für subaquatischen Vulkanismus. Sie ist eine häufige Erscheinung entlang der Mittelozeanischen Rücken und darum ein wesentlicher Bestandteil von Ophiolithen – ozeanische Kruste, die auf kontinentale Kruste geschoben wurde.
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Frienstein

Frienstein - Blick von Idagrotte zum Kleiner Winterberg
Foto aus Wikipedia, Urheber: Prazak
Blick von Idagrotte zum Kleiner Winterberg

Der Frienstein, auch als Vorderes Raubschloss bezeichnet, ist ein etwa 130 m hoher Fels in der Sächsischen Schweiz. Er liegt am Nordabhang des Großen Winterbergs in den Affensteinen. Auf dem Felsen befand sich einst eine Burgwarte der Herrschaft Wildenstein. Heute ist der Frienstein ein beliebter Klettergipfel .
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Castello del Volterraio

Schon auf der Fährfahrt nach Elba sieht man den Schattenriss dieser Ruine. Meist verschmilzt sie vollständig mit dem Fels und man muss schon genau hinschauen, um ein Bauwerk erkennen zu können.

Castello del Volterraio
Foto © helga-ingo.de

Es war mal die stolzeste Burg Elbas, liegt 394 m hoch im Osten der Bucht von Portoferraio. Sie stammt auf dem Jahr 1284 und wurde mit einer Kanone und acht Steinschleudern verteidigt. Der Bergfried stand in Sichtverbindung mit anderen Türmen auf der Insel, um feindliche Schiffe rasch mit Lichtsignalen gemeldet zu bekommen. Das Schießpulver wurde aus Angst vor Explosionen ausserhalb der Mauern versteckt. Wegen der grandiosen Aussicht würde es sich lohnen, den steilen Anstieg zur Ruine zu wagen. Wir sind nur vorbeigefahren, aber es ist ja nicht aller Tage Abend 🙂

Bauernstein

Bauernstein
Foto aus Wikipedia, Urheber: Pomfuttge
Bauernstein von Erdeborn; Seegebiet Mansfelder Land

Bauernsteine findet man auf zentralen Plätzen in vielen Dörfern. Im mitteldeutschen Raum werden sie auch als Anger- Kauf-, Linden-, Lügen- (Legge-), Schenk-, oder Verkündungsstein bezeichnet. Der Name Bauernstein erscheint zum ersten Mal im Jahre 1733 im Taufregister des Kirchenbuches von Leimbach, Landkreis Querfurt (Fieber/Schmitt 1991, S. 84; 1992, S. 15). Der früheste Beleg bezieht sich in Sachsen-Anhalt auf das im Zuge des Braunkohleabbaus beseitigte Dorf Körbesdorf (Landkreis Merseburg).
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