Archiv des Autors: Helga

Steinkrabbe

Königskrabbe
Frau mit roter Königskrabbe

Die Stein- und Königskrabben (Lithodidae) sind eine Familie krabbenähnlicher Zehnfußkrebse (Decapoda). Wie bei den Krabben ist ihr Abdomen unter den Vorderkörper geklappt. Sie haben allerdings nur vier Paare sichtbarer Beine. Das erste trägt Scheren. Das fünfte Beinpaar liegt versteckt in der Kiemenhöhle, ist verkürzt und hat die Funktion einer Reinigungsbürste. Der Carapax ist von dreieckiger oder ovaler Gestalt und stark kalzifiziert. Stein- und Königskrabben stammen wahrscheinlich von Einsiedlerkrebsartigen Vorfahren ab. Das Abdomen der Weibchen ist noch asymmetrisch, wie es das ihrer Ahnen in Anpassung an den Schutz durch Schneckengehäuse war.
Sie leben hauptsächlich in den kalten Meeren, Verbreitungsschwerpunkt ist der nördliche Pazifik. Aber auch an der amerikanischen Westküste bis Patagonien, im nördlichen Atlantik und im Südpolarmeer gibt es Stein- und Königskrabben. Arten in wärmeren Meeren leben in großen Tiefen, an kalten Küsten bewohnen sie das flachere Wasser.

Viele große Arten, wie die Kamtschatka-Königskrabbe (Paralithodes camtschaticus) werden wegen ihrer Schmackhaftigkeit gefischt.

  • Quelle: Wikipedia
  • Schloss Rosenstein

    Ich wünsche Euch einen fröhlichen Rosenmontag!

    Schloss Rosenstein
    Schloss Rosenstein mit erstem Eisenbahntunnel 1846

    Das Schloss Rosenstein in Stuttgart-Bad Cannstatt wurde 1822 bis 1830 unter König Wilhelm I. von seinem Hofbaumeister Giovanni Salucci (1769–1845) in klassizistischem Stil erbaut. Es liegt auf dem ehemaligen Kahlenstein am Rande des Neckartals inmitten des zeitgleich angelegten Rosensteinparks, der zusammen mit dem Schloss eine harmonische Einheit bildet. Wichtig war der freie Blick auf das Mausoleum, die Grabkapelle auf dem Württemberg, für König Wilhelms zweite Frau Katharina Pawlowna. Den ursprünglichen Kahlenstein taufte der König nach der Lieblingsblume seiner Gemahlin in Rosenstein um. Weiterlesen

    Kreidefelsen

    Diese wunderschönen Aufnahmen von Kreidegestein haben wir Anja zu verdanken – vielen herzlichen Dank 😉

    Kreidefelsen auf Rügen

    Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind einer ständigen Erosion ausgesetzt. Mit jedem Sturm brechen große Stücke aus den Felsen und reißen gelegentlich auch Bäume und Sträucher mit ins Meer. Herausgelöst werden dabei auch Fossilien: Hier sind versteinerte Reste von Seeigeln, Schwämmen und Austern zu entdecken. Die Erosion der Küste hat zugenommen, seitdem im 19. und 20. Jahrhundert größere Findlinge vor der Küste entnommen wurden, um sie für den Ausbau von Häfen zu verwenden. Die Findlinge wirkten vor den Kreidefelsen als natürliche Wellenbrecher; seit ihrem Abtransport dringt das Wasser der Ostsee mit ungebrochener Gewalt an die Steilküste vor. Weiterlesen

    Urim und Thummim

    Lossteine

    Urim und Thummim (hebräisch: אורים ותמים) sind (vermutlich) Los- und Orakel-Steine des Hohepriesters der Israeliten nach Exodus 28,30. Im Hebräischen bedeuten die Worte die Lichtenden und die Schlichtenden (Buber/Rosenzweig) oder Licht und Recht (Luther).

    Wahrscheinlich waren es zwei unterschiedlich gefärbte Steine, die in der Lostasche am Efod befestigt waren, durch die der Hohepriester den Willen Gottes erfahren konnte (Numeri 27,21). Wie genau der Losentscheid durchgeführt wurde, ist nicht überliefert, doch gab es offenbar stets nur eine ja-nein-Entscheidung. In der Lostasche wurden die 12 Steine der 12 Stämme Israels aufbewahrt. Nach dem Exil scheint der Brauch jedenfalls nicht mehr ausgeübt worden zu sein (vgl. Nehemia 7,65). Im Talmud finden sich bereits mehrere ziemlich verschiedene Spekulationen über die Natur der Urim und Thummim, daher ist davon auszugehen, dass das Ritual zur Zeit der Abfassung des Talmuds bereits nicht mehr bekannt war. Weiterlesen

    Rußstein

    Rußstein

    Zu lange Lieferzeit, da sehe ich schwarz für den Ruassigen Freidog 😉

    Als Rußiger Freitag bezeichnet man den Freitag vor Aschermittwoch oder auch den Tag nach dem Schmotzigen Donnerstag.

    Der Begriff wird nahezu ausschließlich in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht (d.h. in Baden-Württemberg, Vorarlberg und der Schweiz) verwendet.

    Der Name stammt daher, dass früher an diesem Tag die Narren versucht haben Leuten Ruß ins Gesicht zu schmieren. Heutzutage ist der Brauch bei Kindern noch sehr beliebt.

    In Oberschwaben wird der Rußige Freitag auch bromiger Freitag genannt. An diesem Tag schwärzten früher die Buben den Mädchen das Gesicht mit Ruß, man verstand das ursprünglich als Symbol für die sexuelle Befleckung.

    Dieser Tag wird scherzhafterweise auch als Blauer Freitag bezeichnet, weil viele Leute an diesem Tag frei nehmen (Brückentag zwischen Weiberfastnacht und dem eigentlichen Wochenende).

  • Quelle: Wikipedia