Podhradí nad Dyjí

Mit dem Freistein wünsche ich Euch einen schönen Freitag :mrgreen:

Freistein an der Thaya
Postkarte aus Wikipedia: Ansicht der Ruine Freistein

Podhradí nad Dyjí (tschechisch bis 1949: Frajštejn bzw Frejštejn, deutsch Freistein) ist eine Gemeinde im Okres Znojmo (Bezirk Znaim) in Tschechien. Sie liegt in Südmähren zwischen Drosendorf und Bítov (Vöttau) an der Einmündung des Křeslický potok (Größingbach) in die Thaya, nahe der Grenze zu Österreich.

Sagen aus dem Ort

Unter den deutschen Ortsbewohnern gab es eine Vielzahl von Mythen:
Immer wenn jemand nachts auf dem Weg bei der Loibingmühle entlang der Thaya ging, regnete es Steine und es sausten ein paar Prügel nach ihm. Daraufhin holten die Dorfbewohner einen Mönch aus dem Kloster der ihnen helfen sollte diesen Geist zu bannen. Dieser jedoch fürchtete sich so sehr, dass er plötzlich einen Gichtanfall bekam. Die Ortsbewohner trugen ihn daraufhin auf einer Bahre zum Weg. Als sie in der Nacht dort ankamen sahen sie neben den Weg ein Licht und der Mönch begann zu beten. Plötzlich hörten sie eine tiefe Stimme die schrie „Habtsn scho da? Sa stech ma glei a!“ Daraufhin fürchteten sich alle und liefen samt dem Mönch davon. Am Ende stellte sich heraus, dass drei Räuber ihr Lager neben dem Weg aufgeschlagen hatten und nach diesem Ereignis rasch das Weite suchten.

Eine weitere Sage erzählt vom „greanen Mandl“. Beim Weihgraben kommt bei Mondschein ein grünes Mandl aus der Grotte. Es geht daraufhin zu einer Quelle und taucht in diese ein. Bald daraufhin kommt es mit zwei Wichteln aus dem Wasser und beginnt mit diesen zu musizieren. Aus dem Nebel lösen sich dann Gestalten und beginnen zu tanzen.

Weitere Sagen sind:
Der Ritterknecht Hein aus Freistein
Der missglückte Schwedeneinfall
Freisteiner Burschen gingen Hex’n-schaue’n
Eine Hexenverbrennung in Freistein
Die Geister vom Famersbach
Das Nachtkonzert im Weihgraben
Das traurige Ende des Raubritter Golz
Ein ehrlicher Teufel
Der Einsiedler der Loibinger Höhle
Der gierige Schmalzmüller und der Untergang seiner Mühle
Die wohltätige Schatzhüterin
Hansjörgl, der pfiffige, aber überlistete Taugenichts
Mit dem Tode bestrafte Neugier
Das Schloß der Wunder im „Liacht’n Graben“

Quelle Text: Wikipedia – dort weitere Informationen

4 Gedanken zu „Podhradí nad Dyjí

  1. Traudi

    Liebe Helga,
    jetzt habe ich mich im Google Earth mal genauer umgeschaut, wo das liegt. Nun bin ich schlauer. Eine schöne Gegend ist das und diese alten Sagen machen das Ganze noch interessanter.

    Grüßle
    Traudi

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  2. werner

    Aha 😉 Bist also von den Gmündner Wackelsteinen nun über die Grenze in Freistein zu Besuch 😉

    So Sagen sind immer wieder schön zu lesen. Wär ja interessannt ob es auch mal von unserer jetzigen Zeit Sagen geben wird 😉
    Herzlichen Gruß
    Werner

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  3. Ocean

    Liebe Helga,

    faszinierend, diese alten Geschichten .. irgendwie ist sicher ein Körnchen Wahrheit darinnen 🙂 Hab noch nie gehört von diesem Freistein.

    Wegen dem Brückenmännlein und -weiblein mußte ich ja grad grinsen 🙂 die zwei sehn schon „eigen“ aus ..

    Ich schick dir liebe Sonntagsgrüße,
    Ocean

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