Hockendes Weib

Hockendes Weib
Foto aus Wikipedia, Urheber: GFDL

Das „Hockende Weib“ ist ein Felsgebilde im westnordwestlichen Abschnitt der Klippenkette (Dörenther Klippen), das einer hockenden Frau ähnelt und als ein Wahrzeichen von Ibbenbüren dient. Mit ihm verbindet sich eine weithin bekannte, in ähnlicher Form jedoch auch in anderen Regionen verbreitete Sage. Deren Inhalt zur Folge erstarrte eine heldenhafte Frau in Vorzeiten zu Stein, was namensgebend war.

Diese Frau soll als Mutter mehrerer Kinder in der Nähe der Klippen gelebt haben. Damals sollen die Meeresfluten häufig bis direkt an die Berge gereicht haben. Die Frau, die ihre Kinder vor der außergewöhnlich schnell und hoch steigenden Flut retten wollte, soll sie auf ihren Schultern gehoben und sicher über die Wassermassen gehalten haben, selbst stand bzw. „hockte“ sie dabei im Wasser. Nach langem Warten, Bangen und Beten soll Gott die Flut schließlich wieder zurück geschickt haben, das „Weib“ wurde zu Stein, die Kinder waren jedoch gerettet.

Seit 2002 steht vor dem Ibbenbürener Rathaus eine Sandstein-Skulptur, die diese Sage künstlerisch aufgreift und in moderner Fassung präsentieren soll.

Quelle Text: Wikipedia

6 Gedanken zu „Hockendes Weib

  1. Traudi

    Wieder eine Sage von einer zu Stein gewordenen Figur. Ich finde solche Geschichten immer wieder interessant.

    Grüßle
    Traudi

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  2. Ocean

    Guten Morgen, liebe Helga 🙂

    dieser „Stein“ gefällt mir ganz besonders ..es sieht wirklich aus wie eine hockende Frau, und diese Sage dahinter, von der Flut .. toll! Schön, dass diese Geschichten immer weiter überliefert werden.

    Ich wünsch dir eine gute und stressfreie Woche und schicke dir ganz liebe Grüße 🙂
    Ocean

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  3. werner

    Will mich da Traudi anschließen, wieder mal eine interesannte Geschichte.
    Vielleicht gibts auch wo den „buckligen Mann“ 😉
    Gruß
    Werner

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