Ein Stein aus unserem Toskana-Urlaub 2003 auf den Spuren der Etrusker 🙂

Foto © helga-ingo.de
Das Grab liegt in der Nähe von Sovana in der Maremma.
Bei der Tomba Ildebranda handelt es sich um das einzig erhaltene Exemplar eines etruskischen Tempelgrabes.
In den 1920er Jahren wurde die Grabanlage wiederentdeckt. Zu Ehren von Ildebrando aus Sovana wurde sie Tomba Ildebranda genannt. Das Monument wurde aus einem riesigen Felsblock geschlagen, aus dem ein traditioneller etruskischer Tempel der hellenistischen Epoche (vermutlich 3. Jahrhundert vor Christus) wurde. Die Fassade des Tempels besteht aus zwölf Säulen, die auf die etruskische Dodekapolis verweisen. Die Kapitelle liegen im Museum von Sovana. Sie zeigen vier männliche und weibliche Götterantlitze und große Akanthusblätter. Insgesamt war die gesamte Tempelfläche verputzt und in lebhaften Farbtönen bemalt. Es gibt insgesamt zwei Grabeingänge. Der Haupteingang führt zu einer kreuzförmigen Grabkammer, die direkt unter dem Mittelpunkt der darüberliegenden Tempels führt. Vermutlich wurde sie für eine sehr hochstehende Person aus Sovana geschaffen. Der seitliche Dromos führt zu einem Grab, das vermutlich aus dem 4. vorchristlichen Jahrhundert stammt. Die Decke des Grabes stellt die Decke eines etruskischen Hauses dar. Neben der Tomba Ildebranda ist vor einiger Zeit ein weiteres Felsplateau entdeckt worden, auf dem neben Treppen zwei hohe Ädikulen stehen, von denen eine die vereinfachte Form einer Tempelfassade wiedergibt. Allerdings werden diese Entdeckungen noch erforscht.

Sehr hübsch! Sowas finde ich ja immer sehr spannend!
Liebe Grüße
Vinni
Das ist mal wieder ein Steinchen für mich, liebe Helga.
Muss gleich mal googlen, um noch mehr Bilder zu sehen.
Dankeschön!
Einen schönen Wochenanfang
Traudi
😀 Wenn ich Tomba hör, muss ich schon wieder an einen Weltmeister denken
… und in GAP stand er (im Weltcup) auch dreimal ganz oben auf’m Treppchen 😉
Wie gut, dass es erst heut wieder verschneite Huggels gibt 🙂
*überndanielwink* Eveline
Sehr interessant *hin will*
Lieben Gruß
Elke