Kyffhäuserdenkmal

Das ist Kaiser Barbarossa und Vinni hat ihn uns mitgebracht – herzlichen steinreichen Dank 🙂

In der Barbarossahöhle ward Ihr schon mal mit mir :mrgreen:

Aller guten Dingen sind drei und so gibt es morgen nochmal was kyffhäuserisches zum Schmunzeln oder Kopfschütteln oder… Lasst Euch überraschen…

Kyffhäuserdenkmal
Foto © Vinni

Aber jetzt erstmal was Ernsthaftes:
Das Kyffhäuserdenkmal (auch Barbarossadenkmal oder Kaiser-Wilhelm-Denkmal) ist ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf der Kuppe des Kyffhäuserberges am östlichen Rand der ehemaligen Reichsburg Kyffhausen.

Es liegt in der Gemarkung von Steinthaleben bei Bad Frankenhausen (Thüringen) und wurde 1890 bis 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet. Es ist nach dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica das drittgrößte Denkmal Deutschlands.

Historischer Hintergrund
Nach dem Tod Kaiser Wilhelm I. 1888 wurden an vielen Orten im Deutschen Reich repräsentative Denkmäler zu Ehren des Verstorbenen errichtet. Das Kyffhäuserdenkmal ist eines der größten und bekanntesten dieser Kaiser-Wilhelm-Denkmäler. Zusammen mit dem Niederwalddenkmal bei Rüdesheim am Rhein, dem Hermannsdenkmal bei Detmold am südlichen Teutoburger Wald, dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und der Walhalla bei Donaustauf ordnet sich das Kyffhäuserdenkmal in die imposante Gruppe der monumentalen Gedenkbauwerke Deutschlands ein.

Planung und Bau
Das Kyffhäuserdenkmal wurde nach den Plänen des Architekten Bruno Schmitz auf den Ruinen der Reichsburg Kyffhausen errichtet. Das Bauwerk wurde am 16. Juni 1896 eingeweiht. Angeregt wurde der Denkmalbau vom Deutschen Kriegerbund, der auch ab 1900 als Kyffhäuserbund die Denkmalverwaltung übernahm.

Beschreibung
Die Architektur lehnt sich stilistisch an den Burgenbau der Stauferzeit an. Das Bildprogramm soll das neue, von Preußen dominierte Deutsche Kaiserreich als legitimen Nachfolger des mittelalterlichen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation darstellen.

Das 81 m hohe Denkmal zeigt eine 6,5 m hohe, vor Ort von dem Bildhauer Nicolaus Geiger aus Sandsteinquadern gemeißelte Figur von Friedrich I. (Barbarossa), der soeben zu erwachen scheint. Darüber befindet sich ein 11 m hohes Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. des Bildhauers Emil Hundrieser aus Kupfertreibarbeit in neubarocken Formen. Diese Komposition vermittelt den programmatischen Gedanken des Denkmals, der die mittelalterliche Kyffhäusersaga aufgriff und in die Gegenwart fortschrieb: Kaiser Wilhelm (zuweilen auch als ‚Barbablanca‘ tituliert) vollendete die Reichseinigung, auf die das deutsche Volk so lange gewartet hatte.

Überragt wird das Denkmal von einem 57 m hohen, mit einer Kaiserkrone bekrönten Denkmalturm, von dessen Turmkuppel man nach Ersteigen der 247 Stufen einen hervorragenden Rundumblick hat.

Quelle Text: Wikipedia

6 Gedanken zu „Kyffhäuserdenkmal

  1. Helmut

    Als alter Knacker schmunzel ich da eher oder bin überrascht.
    Dieser Herr mit dem roten Barte verschafft uns zahlreiche Einträge, so nach und nach…
    An die Höhle erinnere ich mich nur noch sehr dunkel… es war kaum Sicht zum Vorermann ***lol***..

    Ich wünsche dir einen guten Start in die Super-Sommer-Sonnen-Woche..

    Griaßle aus dem Kraichgau
    Helmut

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  2. Kathy

    😀 yeah, der alte Herr trohnt nur einen Steinwurf von seiner Höhle wech …. Schade das man auffem Bild seinen langen Wallebart nicht sehen kann, der immer weiter wächst und wächst,weil er ja nur schläft, der olle Barbarossa.

    Und so warten wir darauf das der Tag kommt, an dem er wieder aufwacht, wenn die Raben nicht mehr fliegen 🙁

    😀 wie habe ich diese Sage als Kind geliebt und finde sie heute immer noch be- und verzaubernd.

    Dieser Stein veranlasst uns übrigens die Woche zu nutzen und dort hinzufahren: danke für die Erinnerung 🙂 an einen schöne Tagesausflug.

    liebe Grüße
    Kathy

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  3. Eveline

    Ja aber der hat ja schon wieder so einen Verhau – diesmal auf der Brust :mrgreen:

    *nachlesengeh* 🙂
    Über’n Daniel wink 🙂
    hitzige Huggels, Eveline

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  4. Waldameise

    Hier war ich auch schon … vor etwas 40 Jahren. War sehr beeindruckend.

    Liebe Helga, ganz lieben Dank für dein wunderschönes Gedicht. Nur auf Mückes Sehnsucht kann ich verzichten. 😉

    Ganz liebe Grüße zu dir
    von der Waldameise

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  5. Elke

    Das Kyffhäuserdenkmal kenn ich nicht, dafür aber das Völkerschlachtdenkmal und vielleicht kann ich am Samstag Bilder vom Rüdesheimer Niederwalddenkmal mitbringen. Diese Bauten sind schon beeindruckend, wenn ich auch das Gedankengut dahinter eher ablehne. Obwohl ich das Gefühl des Nationalstolzes natürlich in Zeiten der Fussball-WM auch wieder verstehen kann *lol*.
    Lieben Gruß
    Elke

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