Teufelstein (Steiermark)

Teufelstein
Foto aus Wikipedia, Urheber: M.B.
Der Felsen am Gipfel des Teufelsteins im Winter

Der Teufelstein in den Fischbacher Alpen stellt mit seinen 1498 Metern Seehöhe die Höchste Erhebung im Fischbacher Gemeindegebiet dar. Auf dem Gipfel befindet sich eine sagenumwobenen Kultstätte. Der Teufelstein selbst besteht aus drei großen übereinanderliegenden Felsklötzen, welche eine Höhe von zirka 6 Metern aufweisen. Der Sage nach wollte der gefallene Engel Luzifer hier einen Turm erbauen, welcher bis in den Himmel ragen sollte, um so wieder in den Himmel zu gelangen.

Die Sage vom Teufelstein
Im Norden des Bezirkes Birkfeld dehnen sich die Fischbacher Alpen aus. Auf einem Berge derselben, zu höchst oben, befinden sich drei große, übereinanderliegende Felsenklötze, welche „Teufelstein“ genannt werden. Nachdem Luzifer vom Himmel in die Hölle hinab verstoßen worden war, trieb er Jahrtausende hindurch daselbst als oberster der Teufel sein Unwesen, doch wollte ihm dies ganz und gar nicht behagen. Er bat daher den lieben Herrgott um seine Wiederaufnahme in den Himmel. Dieser bewilligte ihm die Bitte, jedoch unter der Bedingung, dass Luzifer in der heiligen Christnacht in der Zeit, als der Priester am Altare die heilige Hostie aufhebt, einen Turm von der Erde bis zum Himmel baue; derselbe müsste bis zum zweiten Glockenschalle, dem Zeichen zur Aufhebung des Kelches, fertig sein. Im Glauben, dies Werk trotz der kurzen Frist leicht vollbringen zu können, ging der Teufel auf die Bedingung ein. Er machte sich ein eigenes Traggestell zurecht, und als das erste Glockenzeichen ertönte, erfasste der Satan drei große Riesensteine und trug sie durch die Luft auf die Fischbacheralpe. Nun wollte er ein zweites mal dasselbe tun, warf aber in seiner Hast die Steine mit zu großer Gewalt auf das Traggestell, so dass dieses brach. Bevor er nun das Gestell wieder zusammengerichtet hatte, ertönte vom Tale herauf das zweite Glockenzeichen, und der Priester am Altare hob den Kelch empor. Da war nun die Frist für Luzifer zu Ende. Wild fuhr er in die Hölle zurück, die drei Steine aber ließ er auf der Fischbacheralpe liegen, und sie heißen nach ihm „Teufelstein“.

Quelle Text: Wikipedia

5 Gedanken zu „Teufelstein (Steiermark)

  1. Helmut

    Huhuhu Helga, ich seh Schnee…

    Bei uns ist alles Grün aber NIX blüht. Der Schnee ist weg.
    Selbst Schuld der Teufel, wenn er so schnell schafft…
    Merke: mit Geduld und Spucke erreicht man auch sein Ziel.

    Mein Ziel finde ich jetzt neben an…

    Griassle nach GAP
    Helmut

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  2. Eveline

    Da hat dann also wieder mal einer schlampig gearbeitet und dann den Verhau einfach liegengelassen! 😆

    nicht steirer, aber tiroler Huggels, Eveline

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  3. Gabriela

    Schön, die Tischdecke über dem Stein, bei dem engelsweiss kommt der Herr Luzifer eh nicht mehr vorbei 😉

    Ach ja….hier kam Post vorbei….freugrüssiges Dankeschön!

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  4. Kathy

    So, so , Schlamperei am Bau *lol* ..ausnahmsweise mal richtig schee 😀

    Aber ich glaube erst durch den Schnee wirkt es so hübsch auffem Bild 🙂

    Hab eine wunderschöne Woche, liebe Grüße aussem Thüringer Becken ( hätte beinahe Hölle geschrieben 🙁 weil hier alles hängenbleibt, abregnet oder schneit und nie schön beschienen wird )

    winterdepressive aber glücklich *lol* Grüße
    Kathy

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  5. Elke

    So eisig sieht er aber sehr hübsch aus. Ohne Schnee würde er mich vielleicht eher an einen Hundehaufen . . . und wech . . .
    Lieben Gruß
    Elke

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